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Thomas Güttler Lists (05.01.2020, 19:10)
Hallo,

seit Januar habe ich meinen Job gewechselt und nun habe ich nichts mehr mit

Python zu tun.

Das ist ein krasser Wechsel, nachdem man 16 Jahre im Arbeitsalltag kaum

etwas anderes gemacht hat.

Ich werde hier also vermutlich keine Fragen mehr stellen.

Macht's gut. Es war schön hier

Gruß,

  Thomas

PS: Ich bin nun bei einem spannenden Start-Up in Chemnitz.

Wir suchen noch Software-Entwickler. Wer Interesse hat, bitte einfach

bei mir melden.
Julie (14.01.2020, 06:03)
Thomas Güttler Lists wrote:

> PS: Ich bin nun bei einem spannenden Start-Up in Chemnitz.
> Wir suchen noch Software-Entwickler. Wer Interesse hat, bitte einfach
> bei mir melden.


Interesse an was? Bald arbeitslos zu werden?

ausgebeutet zu werden?
Arnold Krille (15.01.2020, 01:03)
Hi,

Am 14.01.20 um 05:03 schrieb Julie:
> Thomas Güttler Lists wrote:
>> PS: Ich bin nun bei einem spannenden Start-Up in Chemnitz.
>> Wir suchen noch Software-Entwickler. Wer Interesse hat, bitte einfach
>> bei mir melden.

> Interesse an was? Bald arbeitslos zu werden?
> ausgebeutet zu werden?


Mal ehrlich, ich weiß, dass bei startups die Zukunft nicht immer so
langfristig planbar ist (mancher mag das, mancher nicht). Aber gibt es
eine spezielle Verbindung / Kausalität von Startup zu Ausbeutung? Und
wenn ja, ist die anders als bei nicht-Startups wo der Betriebsrat nach
Brasilien fliegt? Oder ist die bei Startups anders als bei den
Unternehmen, wo man Arbeitskraft gegen Geld tauscht?

@Thomas: Glückwunsch zum neuen Job!

Auf der Python Mailingliste kann man übrigens auch bleiben, wenn man im
Beruf nichts mehr mit Python macht;-)

- Arnold
Thomas Güttler Lists (15.01.2020, 09:50)
Am 14.01.20 um 05:03 schrieb Julie:
> Thomas Güttler Lists wrote:
>> PS: Ich bin nun bei einem spannenden Start-Up in Chemnitz.
>> Wir suchen noch Software-Entwickler. Wer Interesse hat, bitte einfach
>> bei mir melden.

> Interesse an was?


Ich freue mich auf ein internationales Umfeld. Mir macht es Spaß mit
Personen

aus verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten:

Indien, Russland, Spanien, .... Bayern war bis jetzt noch nicht dabei :-)

> Bald arbeitslos zu werden?


Da bin ich total tiefentenspannt. Wenn das Start-Up fehlschlägt, dann

habe ich während der Zeit auf jeden viel mehr Erfahrung gesammelt,

als wenn ich seit 20 Jahren nicht den Job gewechselt hätte. Ich war

vorher 18 Jahre bei einer Firma.

> ausgebeutet zu werden?


Kennst du Yuval Noah Harari? Er schreibt sehr interessante Bücher.

Zum Beispiel den aktuellen Prozess der Menschheit. Diesen Übergang: Von
der Ausbeutung zur

Bedeutungslosigkeit (weil alles automatisiert) ist. Lesenswert!

Die Frage ist, ob man Spaß an der Sache hat oder nicht. Wenn ich

Freude an etwas empfinde kann ich das 24h am Tag machen, ohne

mich dabei ausgebeutet zu fühlen. Meine Familie wird mir schon

mitteilen, wenn es Zeit mal etwas anderes zu machen. Und das werden

meine Frau und meine Kinder schon tun.

Ich kann deine Bedenken relativieren. In meinem Arbeitsvertrag steht 32h
pro Woche :-)

Frei nach dem Motto von Pippi Langstrumpf "... ich mach mir die Welt,
wie sie mir gefällt".

Vermutlich liegt das außerhalb deiner Vorstellungskraft.

Bitte melde dich wenn du weiter Bedenken, Sorgen oder gar Panik hast.

MfG,

  Thomas Güttler
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