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PS (09.10.2019, 12:13)
Hallo zusammen.
Rechtsberatungen dürfen ja bekanntlich nur Anwälte durchführen. Wie sieht denn eine Datenschutzberatung durch einen externen Datenschutzbeauftragten ohne Ernennung rechtlich aus?

Also angenommen eine juristische Person verfügt über fünf Mitarbeiter - somit besteht keine Pflicht zur Ernennung eines Datenschutzbeauftragten. Nun ist der Geschäftsführer für die Einhaltung derDatenschutzgesetze zuständig. Nehmen wir nun an, dieser Geschäftsführer ist etwas überfordert und möchte eine Beratung durcheinen externen Datenschutzbeauftragten.

Oder:

eine juristische Person vefügt über einen internen Datenschutzbeauftragten, dieser - mal angenommen - ist allerdings nicht sehr fachkundig und möchte nun von Zeit zu Zeit die Beratung durch einen externen Datenschutzbeauftragten.

Danke im Voraus für Antworten.
Peter Wannemacher (09.10.2019, 15:45)
Hallo,

Am 09.10.2019 um 12:13 schrieb PS:

> Rechtsberatungen dürfen ja bekanntlich nur Anwälte durchführen.


nur hierzu: das ist seit 11 Jahren nicht mehr so. Damals wurde das
Rechtsberatungsgesetz durch das Rechtsdienstleistungsgesetz abgelöst.
Seitdem dürfen u.a. auch Steuerberater und Verbraucherzentralen im
Rahmen ihrer Zuständigkeiten Rechtsberatungen erbringen.

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Gruß

Peter Wannemacher
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