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Burkhard Schultheis (05.02.2020, 11:08)
Ich habe auf einer Red-Hat-8.1-Maschine die rpm-Pakete
java-11-openjdk-headless-11.0.6.10-0.el8_1.x86_64 und
java-11-openjdk-11.0.6.10-0.el8_1.x86_64
installiert.
Mehr openjdk-11-Pakete gibt es nicht.
Nun fehlt das Kommando "jar". Das ist auf opensuse 15.1 auch so, aber da
gibt es ein Paket fastjar, das anscheinend kompatibel ist.
So etwas ähnliches finde ich aber nicht auf Red Hat.

Wer weiß, wie man das nun auf Red Hat 8.1 machen sollte?

Danke im Voraus!

Grüße
Burkhard
Andreas Karrer (06.02.2020, 00:27)
* Burkhard Schultheis <burkhard.schultheis>:
> Ich habe auf einer Red-Hat-8.1-Maschine die rpm-Pakete
> java-11-openjdk-headless-11.0.6.10-0.el8_1.x86_64 und
> java-11-openjdk-11.0.6.10-0.el8_1.x86_64
> installiert.
> Mehr openjdk-11-Pakete gibt es nicht.
> Nun fehlt das Kommando "jar".


Ich kenn mich mit rpm-basierten Distros nicht (mehr) aus. Woher hast du
die Pakete?

Es sollte eins namens:

java-11-openjdk-devel-11.0.6.10-0.el8_1.x86_64.rpm

geben, da sind die Commands javac, jar, javadoc, jlink und Konsorten drin.

Ich nehme an, die sollten mit yum oder einem Frontend, das yum
verwendet, angezeigt werden. Wenn nicht, liegen die rpms jedenfalls auf



rum.

> Das ist auf opensuse 15.1 auch so, aber da
> gibt es ein Paket fastjar, das anscheinend kompatibel ist.


"fastjar" ist nicht Teil des openjdk, sondern eine Implementation eines
Subsets von jar in C. Natürlich ist ein jar file im Grunde nur ein
zip-File mit einem META-INF/MANIFEST.MF, aber mit Java 9 sind Module
dazugekommen, und ich würde jetzt nicht meine Grossmutter darauf
verwetten, dass fastjar das kann.

Performance ist bei jar eh kein Problem mehr, allenfalls
Arbeitsspeicher-Gebrauch.

- Andi
Florian Weimer (07.02.2020, 21:42)
* Andreas Karrer:

> * Burkhard Schultheis <burkhard.schultheis>:
> Ich kenn mich mit rpm-basierten Distros nicht (mehr) aus. Woher hast du
> die Pakete?
> Es sollte eins namens:
> java-11-openjdk-devel-11.0.6.10-0.el8_1.x86_64.rpm
> geben, da sind die Commands javac, jar, javadoc, jlink und Konsorten drin.
> Ich nehme an, die sollten mit yum oder einem Frontend, das yum
> verwendet, angezeigt werden. Wenn nicht, liegen die rpms jedenfalls auf
>
> rum.


Nein, das sind nicht die passenden Pakete, auch wenn sie dieselbe
NEVRA (Name, Epoch, Version, Release, Architecture) haben.

Da OpenJDK auch teil von UBI ist, gibt es das Original-RPM hier, auf
dem offenen Internet:



Grundsätzlich sollte aber »dnf install java-11-openjdk-devel«
ebenfalls funktionieren, es sei denn, das System hat keine gültige
Subskription.
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