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Joerg (21.05.2020, 01:09)
Ich habe ein NAS mit ArchLinux auf einem kleinen ARM Prozessor und
darauf laeuft Samba. Das funktioniert sehr schoen, aber nur in
Verbindung mit Rechnern im Windows-Boot. Dort werden die Shares
unaufgefordert angezeigt und sind read/write erreichbar. Im Linux-Boot
(bei mir MX Linux) ist das NAS ueber File Manager nicht erreichbar und
es werden keine Shares angezeigt.

Wenn ich im File Manager (Thunar, habe auch Nautilus probiert) eingebe
"smb://POGO1/joerg" erfolgt ebenfalls keine Reaktion. Sobald ich den
ersten Schraegstrich eingebe, erscheint ein rotes Ausrufezeichen. Keine
Ahnung, warum.

Rufe ich smbtree auf, sehe ich nur

root@Vostro:~# smbtree
-bash: smbtree: command not found

Rufe ich smbtree hingegen auf dem ArchLinux NAS auf, kommt die
gewuenschte Antwort:

[root@alarm joerg]# smbtree
Enter WORKGROUP\joerg's password:
WORKGROUP
\\XPS8700
\\VOSTRO Samba 4.9.5-Debian
\\VOSTRO\Canon-Canon-MF4800-Series Canon Canon
MF4800 Series
\\VOSTRO\IPC$ IPC Service (Samba
4.9.5-Debian)
\\VOSTRO\Data
\\VOSTRO\NTFS Data
\\VOSTRO\3FAC40601C047529
\\VOSTRO\joerg
\\VOSTRO\print$ Printer Drivers
\\POGO1 alarm server (Samba, Ubuntu)
\\POGO1\joerg Home Directories
\\POGO1\IPC$ IPC Service (alarm server
(Samba, Ubuntu))
\\POGO1\print$ Printer Drivers
\\POGO1\Public Public Files
\\POGO1\tmp Temporary file space
\\POGO1\homes Home Directories
[root@alarm joerg]#

Das ist schonmal seltsam. cifs-utils ist ueberall installiert. Pinging
vom Vostro zum NAS und umgekehrt laeuft sauber mit Zeiten unter einer
halben Millisekunde, also auch da kein Problem.

Weiss jemand, was ich weiter probieren kann?

Idealerweise moechte ich, dass Shares unaufgefordert im Thunar File
Manager angezeigt werden so wie es bei Windows war und auch wieder
verschwinden, wenn ein Samba Server abgeschaltet wird. Also moeglichst
ohne Mount-Geraffel. Nautilus oder andere File Manager sind auch ok,
Hauptsache einer davon funktioniert mit Samba.
Joerg (22.05.2020, 20:24)
On 2020-05-20 16:09, Joerg wrote:
[..]
> verschwinden, wenn ein Samba Server abgeschaltet wird. Also moeglichst
> ohne Mount-Geraffel. Nautilus oder andere File Manager sind auch ok,
> Hauptsache einer davon funktioniert mit Samba.


Falls das Problem auch andere haben, ich bin inzwischen ein wenig
weiter, aber noch nicht am Ziel.

smbtree tut es seit heute morgen auch auf ArchLinux nicht mehr, aber
smbclient ging noch. Na ja. smbclient -L <server_name> reicht erstmal.

Auf den MX Linux Computern fehlen offenbar (mindestens) zwei Pakete und
ich habe sie bei einem zur Probe nachinstalliert. Zuerst smbclient und
damit kann man schonmal gucken, was der Computer im Netzwerk so sieht.
Nun zeigt er die Shares des NAS an, jedoch nur im Terminal.

Dann fand ich nach einiger Suche im Internet, dass File Manager wie
Thunar das Paket gvfs-backends brauchen, um Samba-Shares zu sehen, und
das fehlt offenbar. Auf sowas muss man erstmal kommen! Ich habe zwar
XFCE und nicht Gnome, es gab beim Install etwas Protest, aber lief
durch. Jetzt sieht er immerhin seine eigenen Shares anstatt lapidar eine
obskure Fehlermeldung zu produzieren. Die NAS Shares kann Thunar aber
nach wie vor nicht finden, obwohl sie im Terminal klar gelistet werden.
Uff ...
Joerg (23.05.2020, 01:26)
On 2020-05-22 11:24, Joerg wrote:
[..]
> obskure Fehlermeldung zu produzieren. Die NAS Shares kann Thunar aber
> nach wie vor nicht finden, obwohl sie im Terminal klar gelistet werden.
> Uff ...


Nach mehreren Reboots kam ich durch bis zur Keyring Eingabe und jetzt
scheint es zu laufen. Endlich.
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