expertenaustausch > alt.* > alt.talk.unmut

Ulf.Kutzner (11.01.2019, 12:40)
Am Freitag, 11. Januar 2019 02:02:24 UTC+1 schrieb Martin Ebert:
> Das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (dessen
> Geschichte ist übrigens interessant)


Deswegen?

> sagt gerade, dass der
> Dauerschnee in den Alpen eine Folge des Klimawandels sein
> könnte.
> Boah.


Gruß, ULF
Andy Angerer (11.01.2019, 14:01)
Klaus Dahlwitz formulierte aufs eloquenteste:

> Am 10.01.2019 um 16:21 schrieb Andy Angerer:
> Trotzdem bekommen wir Nordlichter allenfalls in der kommenden Nacht 'n
> büschen Schnee:


Klar: der Nord staut an den Alpen.
Andy Angerer (11.01.2019, 14:09)
Martin Ebert formulierte aufs eloquenteste:

> Das normale wird zur Katastrophe hochgejubelt. Und irgend ein
> Idiot wird sich finden, der auf die dümmliche Journalisten-
> frage "ja, das könnten die Vorboten des Klimawandels sein"
> antwortet.
> [....]
> Meine Fresse. Schon Opa wusste, dass es Anfang Januar und
> Anfang Februar stärkere Wintereinbrüche gibt, regelmäßig gibt.
> Und nun schneit es mal kräftig. So soll es angeblich im
> Winter sein.


Sixdas.
Daß wir das alles gar nicht mehr kennen, _das_ ist der Vorbote des
Klimawandels. Ällerbätsch.
Torsten Mueller (11.01.2019, 14:11)
Martin Ebert <mx300> schrieb:

> Tja, Herr Müller. Das war mein Rant zum Wetter, letztens.
> Das normale wird zur Katastrophe hochgejubelt. Und irgend ein Idiot
> wird sich finden, der auf die dümmliche Journalisten- frage "ja, das
> könnten die Vorboten des Klimawandels sein" antwortet.


Ich messe hier grad 9°C. Also wenn das jetz kein Klimawandel usw.

> Mein Autoradio (jaja, MDR) schoss vorhin den Vogel ab: Die Moderatorin
> gab kund und zu wissen, dass es wider erwarten doch noch (sic!) einen
> Wintereinbruch gab.


Der MDR should genaugenommen be nuked completely, und zwar komplett.

Außer die beeden Erdmännl Jan und Henry. OK, und diese Frau Koschak darf
auch irgendwohin umziehen, beim SRF herrscht grad Mangel.

T.M.
Andy Angerer (11.01.2019, 14:17)
Martin Ebert formulierte aufs eloquenteste:

> Das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (dessen
> Geschichte ist übrigens interessant) sagt gerade, dass der
> Dauerschnee in den Alpen eine Folge des Klimawandels sein
> könnte.


Mit dem üblichen Konjunktiv; schon klar. Aber:

> Nein. Das ist Wetter. Im Sommer gab es wenig Niederschlag.
> Nun gibt es viel Niederschlag.


In der Schule lernte ich, daß bei uns der Juli der niederschlagreichste
Monat ist; gefolgt von Juni. Das hat sich inzwischen deutlich geändert.
Und so etwas nennt man Klimawandel.
Klaus Dahlwitz (11.01.2019, 14:48)
Am 11.01.2019 um 13:17 schrieb Andy Angerer:
> In der Schule lernte ich, daß bei uns der Juli der niederschlagreichste
> Monat ist; gefolgt von Juni. Das hat sich inzwischen deutlich geändert.


In der Schule lernte ich ähnliches - erfahrungsgemäß und laut Wikipedia
haben wir hier wenig monatliche Unterschiede:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg#Klima>

Aktuell haben wir hier normales Schmuddelwetter:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Schmuddelwetter>

Man beachte den Gebrauchswert von Regenschirmen!

Klaus
Ulf.Kutzner (11.01.2019, 14:50)
Am Freitag, 11. Januar 2019 13:17:24 UTC+1 schrieb Andy Angerer:
> Martin Ebert formulierte aufs eloquenteste:


> > Nein. Das ist Wetter. Im Sommer gab es wenig Niederschlag.
> > Nun gibt es viel Niederschlag.

> In der Schule lernte ich, daß bei uns der Juli der niederschlagreichste
> Monat ist; gefolgt von Juni.


Ohnehin von Gegend zu Gegend etwas unterschiedlich.
)

Gruß, ULF
Martin Ebert (11.01.2019, 16:36)
Am 11.01.19 um 13:17 schrieb Andy Angerer:
> Martin Ebert formulierte aufs eloquenteste:


>> Nein. Das ist Wetter. Im Sommer gab es wenig Niederschlag.
>> Nun gibt es viel Niederschlag.


> In der Schule lernte ich, daß bei uns der Juli der niederschlagreichste
> Monat ist; gefolgt von Juni. Das hat sich inzwischen deutlich geändert.


Nein. Es gab ein besonders trockenen Sommer. Übrigens auch
nicht überall.

> Und so etwas nennt man Klimawandel.


Nein.

Kannst Du bitte endlich die Definition von Klima und -wandel
lesen? Es werden 30-jährige Perioden verglichen. Alles andere
ist pseudowissenschaftlicher Humbug.

Mt
Martin Ebert (11.01.2019, 16:37)
Am 11.01.19 um 13:09 schrieb Andy Angerer:
> Martin Ebert formulierte aufs eloquenteste:


>> Meine Fresse. Schon Opa wusste, dass es Anfang Januar und
>> Anfang Februar stärkere Wintereinbrüche gibt, regelmäßig gibt.
>> Und nun schneit es mal kräftig. So soll es angeblich im
>> Winter sein.


> Daß wir das alles gar nicht mehr kennen, _das_ ist der Vorbote des
> Klimawandels. Ällerbätsch.


Wie kommst Du denn darauf, dass wir das nicht mehr kennen?
Das ist in fast jedem Jahr so. Gegen Alzheimer ist allerdings
kein Kraut gewachsen.

Mt
Martin Ebert (11.01.2019, 16:40)
Am 11.01.19 um 13:11 schrieb Torsten Mueller:

> Ich messe hier grad 9°C. Also wenn das jetz kein Klimawandel usw.


Magst Du was lesen?

<http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/phaenomen-fehlende-waerme-klimaforscher-raetseln-ueber-meereskaelte-a-694719.html>

Nun könnte man auf die Idee kommen, das als wissenschaftliche
Erkenntnis zu nehmen. Nein, man kommt auf die Idee, die
Messwerte nachträglich anzupassen. Gut, es gibt auch davor
warnende wissenschaftliche Stimmen.

In diesem Wissenschaftsgebiet erinnert allerdings einiges
an Magie.

Mt
Hartmut Ott (11.01.2019, 17:02)
Hej,

Am 10.01.2019 um 16:21 schrieb Andy Angerer:

> Kommt schon noch. Da; guck mal:
> <https://www.zamg.ac.at/fix/wetter/bodenkarte/2019/01/10/BK_BodAna_Sat_1901101200.png>
> Das seit längerem ortsstabile Atlantikhoch erzeugt bei uns eine
> Nord(stau)lage und die eine oder andere eingestreute Warmfront sorgt dann
> noch für zusätzliche ergiebige Niederschläge. Und so lang jenes Hoch dort
> bleibt....


Na, dann viel Vergnügen - hat schon was, wenn man durch einen Tunnel in
einer Haushohen Schneewehe hindurchgeht.

mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
Hartmut Ott (11.01.2019, 17:03)
Hej,

Am 10.01.2019 um 16:39 schrieb Klaus Dahlwitz:

> Trotzdem bekommen wir Nordlichter allenfalls in der kommenden Nacht 'n
> büschen Schnee:
> <https://www.dwd.de/DE/wetter/vorhersage_aktuell/schleswig_holstein_hamburg/vhs_shh_node.html>


Hier eher garnix. Aber aktuell schöner gleichmäßiger Nieselregen.

mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
Hartmut Ott (11.01.2019, 17:09)
Hej,

Am 10.01.2019 um 21:54 schrieb Martin Ebert:

> Was machen wir erst, wenn es mal wieder -20°C werden?


Dann wird der Lehmofen im Wohnzimmer angeheizt und die wohlige
Strahlungswärme genossen.

mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
Hartmut Ott (11.01.2019, 17:47)
Hej,

Am 10.01.2019 um 17:45 schrieb Torsten Mueller:

>> 4cm - also, wenn das 4 Meter wären würde ich SCHNEE!!! ja verstehen,
>> aber mit lächerlichen 4 cm. Also bitte!

> Eine Katastrophe ist eine Katastrophe. Heute Abend kommen extra mehrere
> Brennpunkte deswegen, glaub ich.


Das ist wirklich eine Katastrophe - früher wäre es ein normaler Winter
gewesen, "büschen viel Schnee, diesmal".

mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
Klaus Dahlwitz (11.01.2019, 18:03)
Am 11.01.2019 um 16:47 schrieb Hartmut Ott:
> Das ist wirklich eine Katastrophe - früher wäre es ein normaler Winter
> gewesen, "büschen viel Schnee, diesmal".


Das Hamburger Abendblatt zeigt per Karikatur auf Seite 2 den Grund für
die Schneemassen:

Abgebildet ist ein Schneepflug bei leichtem Schneefall, dazu 2 Sprechblasen

"Es hört gar nicht mehr auf zu schneien."

"Jemand hat Frau Holles Computer gehackt ..."

Klaus

Ähnliche Themen