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Juergen Ilse (11.02.2019, 18:56)
Hallo,

In de.soc.weltanschauung.christentum Gernot Griese <ggriese> wrote:
> Am 11.02.19 um 13:11 schrieb Juergen Ilse:
> Schaust du z.B. hier:
>


Danach ist der Anteil an Windkraft sogar noch hoeher und wird in diesem Jahr
wohl bei 30% liegen (und damit schon sehr dicht an Steinkohöe+Braunkohle
heranreichen). Ausserdem ist zu erkennen, dass der Anteil an Windkraft stetig
ansteigt, also zu erwarten ist, dass bei gleichbleibendem Trend Wind die
Kohle deutlich ueberholt haben wird ...

> Verschiedene Quellen verwenden allerdings leicht untschiedliche
> Berechnungsmethoden, weshalb die Zahlen immer etwas differieren.


Danke fuer den Link.

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen)
Heinz Brückner (11.02.2019, 19:43)
am Mon, 11 Feb 2019 15:42:06 +0100 schrieb Hans-Juergen Lukaschik
<h.j.lukaschik>:

> Hallo Juergen,
> am Montag, 11 Februar 2019 11:50:09
> schrieb Juergen Ilse <news>:
> Wovon träumst du denn sonst noch? Hast du eigentlich einen blassen
> Schimmer davon, wie viel Energie dafür zu jeder Zeit gespeichert werden
> müsste?


Mich wundert eh, dass nicht jedes Windrad im riesigen Sockel auch ein
riesiges Schwungrad drin hat. Windrad treibt Schwungrad, Schwungrad
treibt Generator. Und schon kommt der Strom _einiges_ gleichmäßiger.

(Wichtig vor allem für Weltanschauung & Christentum.)

HeB, Fuppend
Stefan (11.02.2019, 19:54)
Am 11.02.2019 um 16:12 schrieb Gernot Griese:
> Am 11.02.19 um 15:57 schrieb Stefan:
>> Am 11.02.2019 um 13:56 schrieb Gernot Griese:
>>> Am 11.02.19 um 13:27 schrieb Juergen Ilse:


> Hast du außer Blabla und heißer Luft auch irgendwelche Fakten anzubieten?
> Gernot


Hast du außer Zahlenspielchen etwas anzubieten?

Die Fakten stehen auf der Stromrechnung. Und zwar ganz unten, da wo
steht, was du in Summe abdrücken musst.
Karl Schippe (11.02.2019, 19:59)
On 09.02.2019 13:44, wolfgang sch wrote:
> Heinz Schmitz <kma> wrote in
> news:4bit5et7midqccmr3pv38gtihdn55vaj01:
> Von mir gerade


Das ist völlig irrelevant für einen, der zwanghaft hetzen muss.
Christoph Müller (11.02.2019, 20:01)
Am 11.02.2019 um 13:27 schrieb Juergen Ilse:
> In de.soc.weltanschauung.christentum Christoph Müller <chrnewsgroup> wrote:
>> Am 09.02.2019 um 19:25 schrieb wolfgang sch:
>>> Erika Ciesla <abc> wrote
>>> in news:gc8bcfFfmk2U1:


> Gerade bei Windkraftwerken (die nun prinzipbedingt nicht so kontinuierlich
> Strom liefern koennen wie z.B. Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke) braucht
> man die Moeglichkeit, elektrische Energie im grosen Stil zu speichern,


die bleibt ganz einfach in den Brennstoffen, wenn sie nicht verheizt
werden. Ein gutes Management sorgt dafür, dass ihre Verbrennung
eingestellt wird, sobald genug Strom aus nicht speicherberen
Energieformen gewonnen werden kann. Fehlt diese Quelle, lässt sich der
fehlende Strom aus den nicht verbrannten Brennstoffen gewinnen. Dafür
braucht es keine teuren und ineffizienten Stromspeicher.

> wir braeuchten also sehr viel mehr Speicherkraftware


nein.

> (aktuell mittels Wasser-
> kraft realisiert, aber vermutlich brauchen wir da auch noch Alternativen),


man kann mit "überschüssigem" Strom auch Wärmeanwendungen bedienen.
Überschüssiger Strom wird sinnvollerweise NUR aus nicht lagerbarer
Primärenergie gewonnen. Wird dieser Strom genutzt, ergibt das KEINEN
Umweltschaden. Also kann man damit auch gut heizen und so Abgase -
sprich Umweltschaden - vermeiden.

> die neu gebaut werden muessen und teuer sind.


Gutes Management ist SEHR viel billiger und entsprechend weniger
umweltbelastend.

>>> meinten es sei ja überflüssig, und
>>> es deswegen stillgelegt haben -, dann geht das Licht aus.

>> Strom kann nicht nur in großen Kraftwerken mit Kühltürmen produzieren
>> werden. Er kann auch mit Abwärmenutzung im Kleinen erzeugt werden.

> I.d.R. waere es sinnvoller, Abwaerme direkt zum heizen und fuer fuer
> Warmwasser zu verwenden statt sie erst in Strom umwandeln zu wollen.


Es ging dir doch um "überschüssigen" Strom aus Windkraft von dem du
meinst, dass er gespeichert werden müsste. Dem möchte ich widersprechen,
weil das nicht nötig ist. Es geht auch wesentlich billiger und
effektiver, indem man in solchen Fällen einfach aufhört, Brennstoffe zu
verheizen. Die Extrakosten, die dadurch entstehen, sind minimal
gegenüber Stromspeichern beliebiger Bauart.

> Das ging auch mit der Kraftwerksabwaerme (wie man an funktionierenden
> "Fernwaereme" Loesungen sieht).


Mit ASTROHS muss man nicht lange über die Kraftwerksabwärme diskutieren.
Die ASTROHS-Teilnehmer werden sich WRMs (Wert-Reaktions-Module) leisten,
die die thermischen Stromerzeuger (also stromproduzierende Heizkessel)
nur dann starten, wenn die zu erwartende "Ab"wärme auch sinnvoll genutzt
werden kann. Schließlich hat sie nur dann einen positiven Wert.
wolfgang sch (11.02.2019, 20:20)
=?UTF-8?Q?Christoph_M=c3=bcller?= <chrnewsgroup>
wrote in news:q3rg5q$rd2$1:

>> Mir geht es darum, eine dumme Ideologie dumm und eine
>> falsche Politik falsch zu nennen, damit sie abgewählt werden.

> Ohne Alternative ist das allerdings sinnlos.


Die Alternative erklärt sich von selbst: Der Status Quo ante

> Du willst also alles lassen, wie es ist,


Nein ich möchte die gesamte "Energiewende" rückabwickeln und den
Vorzustand wieder herstellen.

> weil wir jetzt schon den optimalen Zustand haben?


Nein weil alle Veränderungen seitdem Verschlechterungen waren. Ein UNDO
all dieser Veränderungen führt zwar nicht zu einem optimalen, aber einem
deutlich besseren Stand.

> Wer braucht Bremser, die immer nur alles aufhalten und ausbremsen
> wollen?


Die Passagiere der Titanic.

>> In Wirklichkeit ist es aber sehr ernst.

> Wozu dann die Lächerlichkeiten?


Humor ist in jeder Lebenssituation unverzichtbar.

>> Zum deutschen Nationalcharakter gehört es, alles
>> sehr gründlich durchzuführen.

> Muss ja nicht unbedingt schlecht sein.


Das ist wertneutral.

Es ist dann gut, wenn etwas Positives gemacht wird.
Wenn etwas Negatives gemacht wird, ist es verheerend.

> Kein Zweifel, dass viel Bockmist gebaut wird. Nur hilft es nichts,
> diesen einfach anzuprangern.


In einer Demokratie ist das schon die Methode, ihn wegzukriegen.

> Es müssen LÖSUNGEN der anstehenden Probleme her!


Ich bestreite, dass es Probleme der von den Ökos behaupteten Art gebe.
Das einzige was ich will ist ein vollständiges UNDO.
wolfgang sch (11.02.2019, 20:32)
Juergen Ilse <news> wrote in
news:5c615c0f$0$7949$7b62cf90:

> In diesem Teilthread ging es darum, ob der Mensch das Klima
> beeinflussen kann (da lautet die Antwort ja), nicht ob er das bewusst
> gewollt haette


Doch, genau darum geht es, wegen des Folgenden:

> (das muesste man wohl verneienen). Aber selbst wenn es "nur ein
> Versehen" war, lohnt es deswegen nicht trotzdem, etwas dagegen zu tun?


Zu der Frage s.u.

Die Frage dich ich im Moment beleuchte ist, ob es überhaupt
technisch-logistisch möglich wäre. Die in den Deppensendern wie
selbstverständlich vorausgesetzte Prämisse ist: Wenn "wir" das Klima
versehentlich gewandelt haben, können "wir" den Wandel auch gezeilt
stoppen. Das ist ein logischer Fehlschluss, die gewollte Umkehrung muss
noch lange nicht funktionieren selbst wenn der versehentliche Wandel
real wäre. Genau das ist der Grund, warum ich deine Begriffsprägung
"Kampf gegen den Klimawandel" als handgreiflichen Unsinn bezeichnet
habe.

Die andere Frage ob es sich lohnt, hängt davon ab ob der Preis des
"Kampfes" niedriger ist als der Schaden, der damit abgewendet wird.

Um das zu beantworten haben wir unzureichende Daten über den Schaden.
Wir wissen nichtmal ob der Mensch das Klima messbar verändert (Doooch,
das ist nicht belegt und auch logisch nicht belegbar). Selbst wenn,
gibt es keinen glaubwürdigen Beleg dass dadurch ein Schaden eintritt,
und wie hoch der wäre.

Den Preis des "Kampfes gegen den Klimawandel" können wir in groben Zügen
allerdings benennen, einige Ausführungen dazu in diesem Thread. Ob es
sich lohnt ist mithin unklar, es spricht vielmehr einiges dafür dass
dieser "Kampf" eine große Dummheit ist.

>>> Nur weil Trump den selben geistigen Duennpfiff von sich gibt wie du,


>> Ich kenne keine Äußerung von ihm über die (Un-)Möglichkeit gezielter
>> Klimalenkung. Du?


> Er verleugnet die wissenschaftlichen Tatsachen, dass die
> "Treibhausgase" einen deutlichen Einfluss auf die (fuer uns aktuell
> nicht gerade vorteil- hafte) Klima-Entwicklung haben


Nein das tut er nicht, er räumt ein dass das möglich ist aber er hält
es nicht für ein großes Problem. Das hat aber mit dem Thema nichts zu
tun. Selbst wenn du Recht hättest mit deinem Treibhausgedöns, folgt
daraus NICHT, dass die Menschheit technisch-logistisch-politisch in der
Lage wäre, das aufzuhalten oder umzukehren. Dies ist das Lernziel.
wolfgang sch (11.02.2019, 20:41)
Juergen Ilse <news> wrote
in news:5c615c8c$0$7949$7b62cf90:

> Hallo,
> In de.soc.weltanschauung.christentum wolfgang sch <see>
> wrote:
> Weder Elektro-Autos noch Autos mit Verbrennungsmotor laufen
> ausschliess- lich mit Kohlestrom ...


Hamse bei dir schon den Strom abgeschaltet? :)

Axiom: Bei einer sofortigen Abschaltung irgendwelcher konventioneller
Kraftwerke, wie einige ?ks sie fordern, h?tten wir fl?chendeckenden
Blackout.

Krankenh?user w?rden den etwa 1 Woche ?berstehen, weil sie sehr gro?e
Notstromaggregate besitzen, die typischerweise mit Diesel betrieben
werden.

L?nger als 1 Woche jedoch nicht, da ohne Kohlekraftwerke kein Diesel
nachproduziert und nachgeliefert werden k?nnte, denn auch die
Raffinerien brauchen Strom. Von den Tankstellen zur Betankung der
Tankwagen nicht zu reden.

Jetzt verstanden?
wolfgang sch (11.02.2019, 20:42)
Juergen Ilse <news> wrote
in news:5c616cce$0$7949$7b62cf90:

> Hallo,
> In de.soc.weltanschauung.christentum Paul
> <Pirat_Paul_Maccaroni> wrote:
>> Zur Erinnerung, Greta fordert die *sofortige* Abschaltung aller
>> Kohlekraftwerke.

> "Das unmoegliche fordern, um das moegliche zu erreichen" ...


Auch das absolut Schwachsinnige?
Franz Conradi (11.02.2019, 20:44)
Am 11.02.2019 um 19:20 schrieb wolfgang sch:

[...]

> Das einzige was ich will ist ein vollständiges UNDO.


Da müßte man halt mal deine Eltern befragen.
klaus r. (11.02.2019, 22:27)
Am Mon, 11 Feb 2019 18:41:32 +0000
schrieb wolfgang sch <see>:
[..]
> nachproduziert und nachgeliefert werden könnte, denn auch die
> Raffinerien brauchen Strom. Von den Tankstellen zur Betankung der
> Tankwagen nicht zu reden.

Unsere Freunde rings um uns werden uns aber doch sicher gerne aus der
Patsche helfen. Der Franzose wird uns gerne mit seinem billigen
Atomstrom aushelfen. Gut, er wird dann halt nicht mehr ganz so billig
sein. Auch die Raffinerie in Strasbourg hilft bestimmt gerne mit Diesel
aus. In Antwerpen und Rotterdam lagern riesige Mengen von
Raffinerieendprodukten. Grosse Mengen Diesel kommen ohnehin von dort.
Sie werden dann halt ein wenig teurer. Um die Umwelt zu retten, also
das sollte es uns doch wert sein. Na, und die Österreicher werden uns
doch wohl auch nicht im Regen stehen lassen. Also, sagen wir mal die
Süddeutschen.

Ich schrieb es ja schon öfter, die Welt zu retten und dafür Deutschland
stracks in ein Agrarland zurückzuentwickeln, das sollte uns das "die
Welt retten" doch wert sein. Agrarland aber ganz ohne Maschinen und
Kunstdünger. Besonders dann, wenn unsere Nachbarn einen gaaanz dollen
Lerneffekt haben können. Sie können lernen, wie man es bedeutend besser
machen könnte. Z.B., indem man nicht versucht, die Welt mit puren
aktionistischen Handlungen retten zu wollen. Und im Fall der Fälle
sollten wir vielleicht darauf hoffen, dass Frankreich seine AKWs noch
etwas länger betreibt. Damit sie uns im Fall der Fälle mit Strom und
Diesel versorgen können. Ja, und dann war da noch Polen. die wollen
auch ein neues AKW bauen. Die haben aber auch nicht eine aktionistische
Frau Merkel. Ob es daran liegt?

Klaus

<ohne Christen, denen hilft der liebe Gott>
Juergen Ilse (12.02.2019, 05:42)
Hallo,

In de.soc.weltanschauung.christentum wolfgang sch <see> wrote:
> Juergen Ilse <news> wrote in
>> In diesem Teilthread ging es darum, ob der Mensch das Klima
>> beeinflussen kann (da lautet die Antwort ja), nicht ob er das bewusst
>> gewollt haette

> Doch, genau darum geht es, wegen des Folgenden:


Nein.

> Zu der Frage s.u.
> Die Frage dich ich im Moment beleuchte ist, ob es überhaupt
> technisch-logistisch möglich wäre. Die in den Deppensendern wie
> selbstverständlich vorausgesetzte Prämisse ist: Wenn "wir" das Klima
> versehentlich gewandelt haben, können "wir" den Wandel auch gezeilt
> stoppen.


Ich weiss nicht, ob wir das stoppen koennen, zumindest koennen wqir aber
vermeiden, diesen Vorgang weiter zu beschleunigen (was schon einmal ein
erheblicher Fortschritt waere).

> Genau das ist der Grund, warum ich deine Begriffsprägung
> "Kampf gegen den Klimawandel" als handgreiflichen Unsinn bezeichnet
> habe.


Es ist auch schon "Kampf dem Klimawandel", wenn wir versuchen, den Vorgang
nicht wie bisher zu beschleuigen, und genau das waere sinnvoll.

> Die andere Frage ob es sich lohnt, hängt davon ab ob der Preis des
> "Kampfes" niedriger ist als der Schaden, der damit abgewendet wird.


Den Spruch mit " ... werdet ihr bemerken, dass man Geld nicht essen
kann" muss ich wohl nicht mehr anbringen. Der solltre seit vielen
Jahrzehnten bekannt sein. Umwelt (und damit unser *aller* Lebens-
bedingungen *weltweit*) sollte wichtiger sein als kurzfristige
wirtschaftliche Gewinne. "Wir haben unsere Umwelt nicht von unseren
Ahnen geerbt sondern von unseren Nachkommen geliehen."

> Wir wissen nichtmal ob der Mensch das Klima messbar verändert (Doooch,
> das ist nicht belegt und auch logisch nicht belegbar).


Wie ist sonst erklaerbar, dass die 20 waermsten Jahre seit Beginn der
Wetteraufzeichnung alle innerhalb der letzten 22 Jahre liegen? Dass die
weltweiten Durchschnittstemperaturen anssteigen, und zwar je mehr. desto
mehr sogenannte "Treibhausgase" wir in die Atmosphaere pusten? Sicher kann
man versuchen, das alles als "Messfehler" oder "normale Streuung" zu
deklarieren, nur macht man sich damit laecherlich. Man kann auch be-
haupten "alle ungeraden Zahlen groesser 1 sind Primzahlen: 3 Primzahö,
5 Primzahl, 7 Primzahl, 9 Messfehler, 11 Primzahl, 13 Primzahl, ..."
Nein, die Fakten sprechen fuer sich, und sie stimmen nicht den Leugnern
des Klimwandels zu ...

> Selbst wenn, gibt es keinen glaubwürdigen Beleg dass dadurch ein
> Schaden eintritt, und wie hoch der wäre.


Wenn wir den Schaden beobachten koennen, ist er bereits eingetreten und
somit unvermeidbar. Ich kann verstehen, wenn jemand es nicht so weit
kommen lassen will. Wenn jemand vom Hochhaus faellt, muss ich nicht den
Aufprall abwarten, um zu wissen, dass er sich schwerste, wahrscheinlich
sogar toedliche Verletzungen zuziehen wird.

>> Er verleugnet die wissenschaftlichen Tatsachen, dass die
>> "Treibhausgase" einen deutlichen Einfluss auf die (fuer uns aktuell
>> nicht gerade vorteil- hafte) Klima-Entwicklung haben

> Nein das tut er nicht, er räumt ein dass das möglich ist aber er hält
> es nicht für ein großes Problem.


Er verhaelt sich wie ein Mann, der vom Hochhaus springt und sich auf
Hoehe des ersten Stocks sagt "bis jetzt ging doch noch alles gut" ...
Wenn es um die Lebensbedingungen auf unserem gesamten Planeten geht,
ist ein "probieren wir erst mal, wenn es nicht hinhaut, drehen wir die
Zeit zurueck und versuchen es mal anders" nicht akzeptabel. Da gibt es
kein zurueck, wenn wir es einmal versaut haben.

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen)
Juergen Ilse (12.02.2019, 05:49)
Hallo,

In de.soc.weltanschauung.christentum Hans-Juergen Lukaschik <h.j.lukaschik> wrote:
> am Montag, 11 Februar 2019 12:27:50
> schrieb Juergen Ilse <news>:
> Aber genau die Kraftwerke willst du doch abschaffen.


Es ging um den Vorschalg, Abwaerem des Haushalts in Strom zu wandeln, aber
da waere es sinnvoller, diese Abwaerme direkt fuer Warwasser und Heizung zu
benutzen. Das war mein Punkt. Und "Fernwaerme" habe ich nur als Beispiel
der Nutzung von Abwaerme angegeben, auch wenn es dabei nicht um Abwaerme
im Haushalt statt Abwaerme von Kraftwerken geht.

Tschuess,
Juergen Ilse (juergenqusenet-verwaltung.de)
Juergen Ilse (12.02.2019, 06:04)
Hallo,

In de.soc.weltanschauung.christentum Christoph Müller <chrnewsgroup> wrote:
> Am 11.02.2019 um 13:27 schrieb Juergen Ilse:
>> Gerade bei Windkraftwerken (die nun prinzipbedingt nicht so kontinuierlich
>> Strom liefern koennen wie z.B. Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke) braucht
>> man die Moeglichkeit, elektrische Energie im grosen Stil zu speichern,

> die bleibt ganz einfach in den Brennstoffen, wenn sie nicht verheizt
> werden.


Und wenn man nicht verbrennen will benoetigt man andere Speichermoeglich-
keiten. Genau daran wird geforscht (um das nicht nur mit Wasser machen zu
koennen), und genau solche "Speicherwerke" muss man fuer die Energiewende
ebenfalls neu bauen. Desweiteren waere auch das einspeisen des Stromueber-
schusses aus norwegischen Wasserkraftwerken in den europaeischen Stromver-
bund durchaus sehr sinnvoll, nur scheitert das teils an den Interessen
unserer Energiekonzerne, weil sie sich vor der Konkurrenz der erneuer
-baren Energien fuerchten und ggfs. mit wirtschaftlichen Einbussen zu
rechnen haetten. Deswegen werdeen dafuer notwendige Stromtrassen boykot-
tiert ...

>> wir braeuchten also sehr viel mehr Speicherkraftware

> nein.


Doch wenn wir vom verbrennen weg wollen (und das waere zur Vermeidung von
Treibhausgasen siinnvoll).

>> (aktuell mittels Wasser-
>> kraft realisiert, aber vermutlich brauchen wir da auch noch Alternativen),

> man kann mit "überschüssigem" Strom auch Wärmeanwendungen bedienen.


Es faellt (nicht nur in Kraftwerken) Abwaerme an, und da jede Umwandlung
zwischen unterschiedlichen Energieformen Verluste auftreten, ist es sinn-
voller, die Abwaerme fuer Waerme (Warmwasser, Heizung) zu nutzen, und diese
Dinge gerade *nicht* mit elektirscher Eenrgie zu erledigen (die man besser
nutzen kann, dort wo man eben keine Abwaerme nutzen kann, weil weder Licht,
noch Computer, noch Rundfunkgeraete, noch ... mit Waerme laufen).

>> I.d.R. waere es sinnvoller, Abwaerme direkt zum heizen und fuer fuer
>> Warmwasser zu verwenden statt sie erst in Strom umwandeln zu wollen.

> Es ging dir doch um "überschüssigen" Strom aus Windkraft von dem du
> meinst, dass er gespeichert werden müsste.


Ja, fuer die Zeiten, wo die Windkraft den Bedarf nicht decken kann. Wir
haben damit dann eben nicht nur einen schwankenden Bedarf (fuer den durch-
aus auch jetzt schon Seicherwerke eingesetzt werden) sondern auch noch
eine schwankende Produktion. Groessere Schwankungen --> Mehr Bedarf fuer
Speicherwerke, um die Schwnkungen auszugleichen. Das ist logisch. Einen
Bedarf fuer fossile Brennstoffe herbeizureden, weil man meint, das waere
billiger als Speicherkraftwerke, mag evt. oekonomisch sinnvoll erscheinen,
aber oekologisch ist es eher katastrophal.

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen)
Juergen Ilse (12.02.2019, 06:09)
In de.soc.weltanschauung.christentum Hans-Juergen Lukaschik <h.j.lukaschik> wrote:
> am Montag, 11 Februar 2019 11:50:09
> schrieb Juergen Ilse <news>:
> Wovon träumst du denn sonst noch? Hast du eigentlich einen blassen
> Schimmer davon, wie viel Energie dafür zu jeder Zeit gespeichert werden
> müsste?


Ja. Das sind neue technische Herausforderungen, und deshalb muessen wir
*JETZT* anfangen, diese zu loesen, weil dieser Bedarf *besteht*. Und in
diesem Bereich wird auch kraeftig geforscht. Die Probleme sind loesbar
(wenn auch vermutlich jetzt im Moment noch nicht).

Tschuess,
Juergen Ilse (juergenqusenet-verwaltung.de)

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