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wolfgang sch (12.02.2019, 06:58)
Juergen Ilse <news> wrote
in news:5c624098$0$7949$7b62cf90:

> Ich weiss nicht, ob wir das stoppen koennen, zumindest koennen wqir aber
> vermeiden, diesen Vorgang weiter zu beschleunigen


Auch das ist nicht folgerichtig.

>> Die andere Frage ob es sich lohnt, hängt davon ab ob der Preis des
>> "Kampfes" niedriger ist als der Schaden, der damit abgewendet wird.

> Den Spruch mit " ... werdet ihr bemerken, dass man Geld nicht essen
> kann" muss ich wohl nicht mehr anbringen.


Ich habe nicht von Geld geredet. Der Preis wäre in Form von
menschlichem Leid zu zahlen, von Armut, Arbeitslosigkeit,
Obdachlosigkeit, von sozialen Verwerfungen, von sinnlosem Verzicht, von
Kindern ohne Zukunftsperspektive. Dieser Preis ist nachweislich jetzt
schon für "Klimaschutz" zu zahlen, und je mehr ihr davon macht umso
mehr Leid bringt ihr über die Menschen.

> Der solltre seit vielen
> Jahrzehnten bekannt sein. Umwelt (und damit unser *aller* Lebens-
> bedingungen *weltweit*) sollte wichtiger sein als kurzfristige
> wirtschaftliche Gewinne.


Wenn der letzte Arbeitsplatz verloren
Wenn das letzte HartzIV gezahlt
Wenn die letzte Armenküche schließt
Wenn die letzte Fabrik ins Ausland geht
Werdet ihr erst dann einsehen
Dass man "Klimaschutz" nicht essen kann

>> Wir wissen nichtmal ob der Mensch das Klima messbar verändert (Doooch,
>> das ist nicht belegt und auch logisch nicht belegbar).

> Wie ist sonst erklaerbar, dass die 20 waermsten Jahre seit Beginn der
> Wetteraufzeichnung alle innerhalb der letzten 22 Jahre liegen?


Zum Beispiel damit, dass das ein natürlicher Vorgang ist. Das Wetter
ist nicht verpflichtet, konstant zu bleiben, sondern hat sich schon
immer von selbst geändert und wird das auch in Zukunft tun. Die letzte
zufällige Änderung dem Menschen zuzuschreiben und Sodom und Gomorrha
auszurufen, weil das irgendwelchen Leuten gerade politisch in den Kram
passt, ist irrationaler Voodoo.

> Wenn wir den Schaden beobachten koennen, ist er bereits eingetreten


Wir können keinen Schaden kausal menschlichem Tun zuschreiben, und
werden das auch in Zukunft aus grundsätzlichen logischen Gründen nicht
können.

> Ich kann verstehen, wenn jemand es nicht so weit kommen lassen will.


Das Vorsorgeprinzip erhebt mal wieder sein Gorgonenhaupt. Du möchtest
menschliches Leid in Kauf nehmen, um einen Schaden abzuwenden dessen
Eintreten du nicht nachweisen kannst und der möglicherweise nicht
besteht. Menschenopfer, um die Natur zu beschwichtigen.
wolfgang sch (12.02.2019, 07:03)
Juergen Ilse <news> wrote
in news:5c6246f1$0$7949$7b62cf90:

> In de.soc.weltanschauung.christentum Hans-Juergen Lukaschik
> <h.j.lukaschik> wrote:
> Ja. Das sind neue technische Herausforderungen,


Nein, das sind wirtschaftliche Herausforderungen. Technisch ist das
gelöst. Pumpspeicher sind erfunden, Akkus sind erfunden. Man muss da
nichts weiter entwickeln, man muss nur sehr viele davon kaufen.

Man kann ausrechnen wie viele und was die kosten würden:
2.000.000.000.000 EUR. 2 Billionen, das sind über 20.000 EUR pro Kopf
der Bevölkerung. Das ist ungefähr 2/3 Jahreseinkommen, es bedeutet
also: In einem Jahr von Januar bis September nicht essen, nicht wohnen,
nnicht kleiden, nicht fahren, nicht zum Arzt gehen, keinen Urlaub
machen, keine Kultur genießen, keine Bildung, kein nichts, einfach gar
nichts konsumieren. Und das für jeden Einwohner vom Säugling bis zum
Greis. Nur arbeiten. Dann ist das finanziert.

.... Dass man Klimaschutz nicht essen kann ... *sing*
Heinz Schmitz (12.02.2019, 09:52)
Der linke Franz Conradi geiferte:

>Am 11.02.2019 um 19:20 schrieb wolfgang sch:
>[...]
>> Das einzige was ich will ist ein vollständiges UNDO.


>Da müßte man halt mal deine Eltern befragen.


Aber bei Greta genügt Dir Greta?

Grüße,
H.
Hans-Juergen Lukaschik (12.02.2019, 10:50)
Hallo Juergen,

am Dienstag, 12 Februar 2019 03:42:16
schrieb Juergen Ilse <news>:

> > Wenn "wir" das Klima versehentlich gewandelt haben, können "wir"
> > den Wandel auch gezeilt stoppen.

> Ich weiss nicht, ob wir das stoppen koennen, zumindest koennen wqir
> aber vermeiden, diesen Vorgang weiter zu beschleunigen (was schon
> einmal ein erheblicher Fortschritt waere).


Wir vermeiden doch schon seit mindestens 27 Jahren. Da fand der erste
Umweltgipfel statt, Ergebnis war die Agenda 21. Und in Deutschland gibt
es seit über 12 Jahren in tausenden Kommunen Beschlüsse zur Erarbeitung
einer Lokalen Agenda 21.

MfG Hans-Jürgen
Hans-Juergen Lukaschik (12.02.2019, 11:06)
Hallo Juergen,

am Dienstag, 12 Februar 2019 03:49:44
schrieb Juergen Ilse <news>:

> > Aber genau die Kraftwerke willst du doch abschaffen.

> Es ging um den Vorschalg, Abwaerem des Haushalts in Strom zu wandeln,
> aber da waere es sinnvoller, diese Abwaerme direkt fuer Warwasser und
> Heizung zu benutzen. Das war mein Punkt.


Ja, die Idee ist gut. Was meinst du, wie viel Strom könnte ich
erzeugen, wenn ich im Schnitt zwei Platten meines Herdes für ca. 1
Stunde zum Kochen nutze? Wie viel Abwärme entsteht, wenn ich meine
Hütte mit fossilem Brennstoff auf 20° C bringe? Und wo nehme ich die
ab? An den Außenwänden meines Hauses, oder direkt aus der warmen Luft
innerhalb des Gebäudes? Dabei kommt sicher 'ne Menge raus, merke ich ja
im Sommer an der Luft, die meine Klimaanlage raus bläst. Mit dem dabei
gewonnenen Strom könnte ich sicher die Klimaanlage betreiben.
Warum nur musste ich gerade an Jim Knopf und Lukas denken?

MfG Hans-Jürgen
Christoph Müller (12.02.2019, 11:14)
Am 11.02.2019 um 19:20 schrieb wolfgang sch:
> =?UTF-8?Q?Christoph_M=c3=bcller?= <chrnewsgroup>
> wrote in news:q3rg5q$rd2$1:


>>> Mir geht es darum, eine dumme Ideologie dumm und eine
>>> falsche Politik falsch zu nennen, damit sie abgewählt werden.

>> Ohne Alternative ist das allerdings sinnlos.

> Die Alternative erklärt sich von selbst: Der Status Quo ante


Damit ergibt sich genau die Konstellation, die wir jetzt haben.
Inklusive der Widerstände dagegen.

>> Du willst also alles lassen, wie es ist,

> Nein ich möchte die gesamte "Energiewende" rückabwickeln und den
> Vorzustand wieder herstellen.


Du möchtest also den Rückschritt nach dem Motto "Früher war alles besser".

>> weil wir jetzt schon den optimalen Zustand haben?

> Nein weil alle Veränderungen seitdem Verschlechterungen waren. Ein UNDO
> all dieser Veränderungen führt zwar nicht zu einem optimalen, aber einem
> deutlich besseren Stand.


Demnach scheint es besser, seine Heizung zwei und dreimal bezahlen zu
müssen statt nur einmal. Einmal als normale Heizung. Dann als Abwärme
der Stromproduktion nochmal. Und ein drittes Mal als Abwärme der Mobilität.

>> Wer braucht Bremser, die immer nur alles aufhalten und ausbremsen
>> wollen?

> Die Passagiere der Titanic.


Wir sind auf der Titanic? Dann sollten wir uns aber um- und vor allem
VORAUSschauen! Mit dem Blick nach hinten ist der gefährliche Eisberg
nicht erkennbar.

>>> Zum deutschen Nationalcharakter gehört es, alles
>>> sehr gründlich durchzuführen.

>> Muss ja nicht unbedingt schlecht sein.

> Das ist wertneutral.
> Es ist dann gut, wenn etwas Positives gemacht wird.


Ist Rückschritt was Positives?

> Wenn etwas Negatives gemacht wird, ist es verheerend.


Dann muss man sich vor allem BESSERES einfallen lassen. Inklusive den
Wegen dort hin.

>> Kein Zweifel, dass viel Bockmist gebaut wird. Nur hilft es nichts,
>> diesen einfach anzuprangern.

> In einer Demokratie ist das schon die Methode, ihn wegzukriegen.


Nein. Denn dann wird gerne nur ein Bockmist gegen einen anderen Bockmist
eingetauscht. Damit wird NICHTS besser. Im Gegenteil wird damit nur
wertvolle Zeit verplempert.

>> Es müssen LÖSUNGEN der anstehenden Probleme her!

> Ich bestreite, dass es Probleme der von den Ökos behaupteten Art gebe.
> Das einzige was ich will ist ein vollständiges UNDO.


Ich will das Astrail-Konzept realisieren, weil davon ALLE was haben.
Hans-Juergen Lukaschik (12.02.2019, 11:28)
Hallo Juergen,

am Dienstag, 12 Februar 2019 04:04:27
schrieb Juergen Ilse <news>:

> Groessere Schwankungen --> Mehr Bedarf fuer Speicherwerke, um die
> Schwnkungen auszugleichen. Das ist logisch.


Pumpspeicherkraftwerke sind sicher eine tolle Lösung, überhaupt im
Flachland. Im Ruhrgebiet könnte man dafür alte Bergwerksschächte
nutzen. Und da, wo es keine gibt, könnte man sie schaffen.
Den Abraum verkaufen wir dann an die Niederlande.

MfG Hans-Jürgen
Klaus K (12.02.2019, 11:30)
Am 11.02.2019 um 17:53 schrieb Axel Diedrich:
> Eine solche Steuer bei uns würde zu einer rasanten Deindustrialisierung
> führen.


Den Prozess haben die Engländer ja schon hinter sich und machen in "Banking"
Dass das nicht jeder kann, merkt man, wenn man in Londons nicht so chice
Vororte kommt.

K.
Christoph Müller (12.02.2019, 11:47)
Am 12.02.2019 um 05:04 schrieb Juergen Ilse:

> In de.soc.weltanschauung.christentum Christoph Müller <chrnewsgroup> wrote:
> Und wenn man nicht verbrennen will benoetigt man andere Speichermoeglich-
> keiten.


Diese hat man i.d.R. schon. Bei Gas ist der größte Lagerraum das Gasnetz
selbst. Öl hat man in Tanks, die man nicht unbedingt leeren muss.
Feststoffe (z.B. Hackschnitzel) hat man in Bunkern, die man ebenfalls
nicht unbedingt leeren muss.

> Genau daran wird geforscht (um das nicht nur mit Wasser machen zu
> koennen), und genau solche "Speicherwerke" muss man fuer die Energiewende
> ebenfalls neu bauen.


Diese Dinge werden erst dann nötig, wenn an nicht speicherbaren
Energieformen so viel verstromt wird, dass der komplette Strombedarf
mitsamt aller Heizanwendungen damit gedeckt wird und noch immer Strom
übrig bleibt. Bis dahin ist es noch ein SEHR weiter Weg.

> Desweiteren waere auch das einspeisen des Stromueber-
> schusses aus norwegischen Wasserkraftwerken in den europaeischen Stromver-
> bund durchaus sehr sinnvoll, nur scheitert das teils an den Interessen
> unserer Energiekonzerne, weil sie sich vor der Konkurrenz der erneuer
> -baren Energien fuerchten und ggfs. mit wirtschaftlichen Einbussen zu
> rechnen haetten. Deswegen werdeen dafuer notwendige Stromtrassen boykot-
> tiert ...


Von freier Marktwirtschaft für alle halten die alle nicht viel. Sonst
wäre ASTROHS längst Realität. Es ist halt bequemer, nichts tun zu müssen
als sich der Konkurrenz zu stellen.

>>> wir braeuchten also sehr viel mehr Speicherkraftware

>> nein.

> Doch wenn wir vom verbrennen weg wollen (und das waere zur Vermeidung von
> Treibhausgasen siinnvoll).


Mit dem Verbrennen von regenerativen Energieformen sehe ich das Problem
nicht.

Dann gibt es noch ein weiteres Problem. Die inzwischen stattfindende
Erderwärmung sorgt für das Auftauen der Permafrostböden und damit
einhergehend für enorme Freisetzung von Methan. Das Gleiche ist etwas
zeitverzögert mit dem Methaneis am Meeresgrund auch zu erwarten. Methan
ist ein wesentlich klimawirksameres Gas als CO2. Also wäre es sinnvoll,
das Gas nicht einfach entweichen zu lassen, sondern es zu sammeln und in
das Gasnetz einzuspeisen. Dann wird es verbrannt und setzt somit WENIGER
Treibhausgaswirkung frei.

>>> (aktuell mittels Wasser-
>>> kraft realisiert, aber vermutlich brauchen wir da auch noch Alternativen),

>> man kann mit "überschüssigem" Strom auch Wärmeanwendungen bedienen.

> Es faellt (nicht nur in Kraftwerken) Abwaerme an,


dort ist sie vor allem nutzlos. In (mini-)BHKWs wird sie i.d.R. genutzt
und ersetzt damit konventionelle Heizkessel, die deshalb auch nicht mehr
mit Energie versorgt werden müssen.

> und da jede Umwandlung
> zwischen unterschiedlichen Energieformen Verluste auftreten, ist es sinn-
> voller, die Abwaerme fuer Waerme (Warmwasser, Heizung) zu nutzen, und diese
> Dinge gerade *nicht* mit elektirscher Eenrgie zu erledigen


Welches Ziel ist dir wichtiger? Wirkungsgrad oder weniger
Umweltbelastung? Mir geht es um die Reduzierung der Umweltbelastung und
nicht um das Hochjubeln von Wirkungsgraden. Das ist angesichts der
wirklich üppigen regenerativen Energiemengen nämlich gar nicht nötig.

Mit ASTROHS (automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle)
und WRM (Wert-Reaktions-Modul) wird man nur dann elektrisch heizen, wenn
der Strompreis besonders niedrig ist. Mindestens niedriger als der
eigene Brennstoffpreis. Und wenn gleichzeitig auch entsprechender
Wärmebedarf herrscht. So niedrige Strompreise gibt es nur, wenn die
Primärenergie nichts kostet und in so großen Mengen verstromt wird, dass
der Strompreis unter den Brennstoffpreis fällt. Wenn dann elektrisch
geheizt wird, erfolgt das also mit PV, Wind- oder Wasserenergie. Daraus
ergibt sich dann KEIN Umweltschaden. Deshalb ist unter solchen
Bedingungen elektrisches Heizen ganz in Ordnung. Das erspart teure
Strompreicher und Brennstoffe bleiben einfach liegen. Sie sind unter
diesen Bedingungen nämlich für's Verstromen einfach zu teuer. Ein
zusätzlicher elektrischer Heizwiderstand im lokalen System kostet nicht
die Welt.

>>> I.d.R. waere es sinnvoller, Abwaerme direkt zum heizen und fuer fuer
>>> Warmwasser zu verwenden statt sie erst in Strom umwandeln zu wollen.

>> Es ging dir doch um "überschüssigen" Strom aus Windkraft von dem du
>> meinst, dass er gespeichert werden müsste.

> Ja, fuer die Zeiten, wo die Windkraft den Bedarf nicht decken kann.


Es gibt auch noch PV, Biogas, Biomasse usw. Selbst Kühl- und
Gefrierschränke sowie die Fertigung bestimmter Produkte, Trocknung von
irgendwas usw. kann man als Energiespeicher betrachten, wenn man damit
zeitlich "spielen" kann. ASTROHS mit WRM arbeitet nach diesem Prinzip.

> Wir
> haben damit dann eben nicht nur einen schwankenden Bedarf (fuer den durch-
> aus auch jetzt schon Seicherwerke eingesetzt werden) sondern auch noch
> eine schwankende Produktion. Groessere Schwankungen --> Mehr Bedarf fuer
> Speicherwerke, um die Schwnkungen auszugleichen.


Wo ist das Problem? Es muss doch nur immer genug Strom im Netz sein.
Wenn sich Angebot und Nachfrage die Waage halten, dann haben wir genau
das. Dafür zu sorgen ist die Aufgabe von ASTROHS. Die WRMs vor Ort
machen dann das dort Beste aus diesen Schwankungen, die sich im
floatenden Strompreis zeigen.

> Das ist logisch. Einen
> Bedarf fuer fossile Brennstoffe herbeizureden,


wieso sollten Brennstoffe denn automatisch fossiler Natur sein? Es gibt
doch auch Biogas, Hackschnitzel, Pflanzenöl usw.

Wichtig ist nur, dass die Schwankungen durch Sonne und Wind erträglich
sind und dass man dafür sorgt, dass bevorzugt die jeweils saubersten
Energieformen bevorzugt werden. Je sauberer, desto schlechter Lagerbar
ist die Energieform. Die WRMs werden zusammen mit ASTROHS systembedingt
die saubersten Energieformen bevorzugen. Nicht nur in Sachen
Stromproduktion, sondern auch in der Fertigung, beim Kühlen,
Wäschewaschen, Geschirrspülen usw. Diese Automaten (ASTROHS, WRMs und
DLSs) werden wissen, wann was im Stromnetz los sein wird und
dementsprechend werden sie mit den Benutzervorgaben planen.
Hans-Juergen Lukaschik (12.02.2019, 11:49)
Hallo Juergen,

am Dienstag, 12 Februar 2019 04:09:22
schrieb Juergen Ilse <news>:

> > Wovon träumst du denn sonst noch? Hast du eigentlich einen blassen
> > Schimmer davon, wie viel Energie dafür zu jeder Zeit gespeichert
> > werden müsste?

> Ja. Das sind neue technische Herausforderungen, und deshalb muessen
> wir *JETZT* anfangen, diese zu loesen, weil dieser Bedarf *besteht*.
> Und in diesem Bereich wird auch kraeftig geforscht.


Stimmt, kräftig geforscht wird schon seit Jahrzehnten.

> Die Probleme sind loesbar (wenn auch vermutlich jetzt im Moment noch
> nicht).


Tja, und sogar dabei gibt es natürliche Grenzen. Bei Steuern und
Abgaben ist spätestens bei 99 % Schluss.

MfG Hans-Jürgen
Juergen Ilse (12.02.2019, 11:55)
Hallo,

In de.soc.weltanschauung.christentum Hans-Juergen Lukaschik <h.j.lukaschik> wrote:
> am Dienstag, 12 Februar 2019 03:42:16
> schrieb Juergen Ilse <news>:
> Wir vermeiden doch schon seit mindestens 27 Jahren.


Nein, wir versuchen (und das oft noch nicht einmal erfolgreich) seit 27
Jahren, die Beschleunigung des Klimawandels nicht weiter ansteigen zu
lassen. Und wenn wir uns damit die Sache nicht schoen reden koennen,
steigen wir vielleicht darauf um von der Beschleunigung der Beschleu-
nigung des Klimawechsels zu reden, damit wir auch dem groessten Fehl-
schlag noch etwas "wohlklingendes" abringen koennen ...

> Da fand der erste Umweltgipfel statt, Ergebnis war die Agenda 21.
> Und in Deutschland gibt es seit über 12 Jahren in tausenden Kommunen
> Beschlüsse zur Erarbeitung einer Lokalen Agenda 21.


Die Frage ist nicht "was wurde alles beschlossen" sonder nwas wurde alles
wie erfolgreich oder nicht erfolgreich umgesetzt? Und das erzaehl' mal
nichts von "Erfolgsgeschichte" ... Und wenn du dir die Beschluesse an-
siehst, ist da nicht von "Verbesserung" die Rede, nur von "nicht ganz
so grosser Beschleunigung der Verschlimmerung". Wir sind also schon
dabei, die Aenderung der ersten Ableitung statt den wirklichen Klimawandel
in unseren Diskussionen zu betrachten, weil wir daran,dass es sich ver-
schlimmert schon garantiert mit den beschlossenen Massnahmen nichts mehr
aendern koennen ...

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen)
Juergen Ilse (12.02.2019, 12:49)
Hallo,

In de.soc.weltanschauung.christentum wolfgang sch <see> wrote:
> Juergen Ilse <news> wrote
>> Ja. Das sind neue technische Herausforderungen,

> Nein, das sind wirtschaftliche Herausforderungen. Technisch ist das
> gelöst.


Die technische Herausforderung besteht darin, effektivere und preiswertere
Loesungen zu entwickeln (und ja, da passiert etwas: Pumpspeicherwerke sind
weder sonderlich effektiv noch besonders preiswert).

> Man kann ausrechnen wie viele und was die kosten würden:
> 2.000.000.000.000 EUR. 2 Billionen, das sind über 20.000 EUR pro Kopf
> der Bevölkerung. Das ist ungefähr 2/3 Jahreseinkommen, es bedeutet
> also: In einem Jahr von Januar bis September nicht essen, nicht wohnen,
> nnicht kleiden, nicht fahren, nicht zum Arzt gehen, keinen Urlaub
> machen, keine Kultur genießen, keine Bildung, kein nichts, einfach gar
> nichts konsumieren. Und das für jeden Einwohner vom Säugling bis zum
> Greis. Nur arbeiten. Dann ist das finanziert.


Es ist ungefahr 5.6 mal der Bundeshaushalt von 2019. Wenn man jetzt mit
dem Projekt anfaengt, kann man das langfristig durchaus finanzieren (nicht
innerhalb einer oder 2 Legislaturperioden), aber man muss auch mal anfan-
gen, wenn es irgendwann einmal fertig werden soll. Gemessen am Umsatz von
z.B. RWE waere das uebrigens ca. 44.8 mal der Jahresumsatz von RWE vom
Jahr 2017. Aber man muss ja die Energiekonzerne nicht allein auf den
Kosten sitzen lassen ...

> ... Dass man Klimaschutz nicht essen kann ... *sing*


Selten einen so bloeden Spruch gelesen.

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen)
Juergen Ilse (12.02.2019, 13:06)
Hallo,

In de.soc.weltanschauung.christentum Christoph Müller <chrnewsgroup> wrote:
> Am 12.02.2019 um 05:04 schrieb Juergen Ilse:
> Diese hat man i.d.R. schon. Bei Gas ist der größte Lagerraum das Gasnetz
> selbst. Öl hat man in Tanks, die man nicht unbedingt leeren muss.
> Feststoffe (z.B. Hackschnitzel) hat man in Bunkern, die man ebenfalls
> nicht unbedingt leeren muss.


Was genau war an "wenn man nicht verbrennen will" so unverstaendlich?

>> Doch wenn wir vom verbrennen weg wollen (und das waere zur Vermeidung von
>> Treibhausgasen siinnvoll).

> Mit dem Verbrennen von regenerativen Energieformen sehe ich das Problem
> nicht.


Man kann sich alles schoen reden ... Vor allem da fraglich ist, ob manche
der "regenerativen Rohstoffe" nicht schlicht viel zu schade zum verbrennen
sind.

> Dann gibt es noch ein weiteres Problem. Die inzwischen stattfindende
> Erderwärmung sorgt für das Auftauen der Permafrostböden und damit
> einhergehend für enorme Freisetzung von Methan.


Ja. Ein Problem, was von den "Klimawandel-Leugnern" auch gern ignoriert wird.

>> und da jede Umwandlung
>> zwischen unterschiedlichen Energieformen Verluste auftreten, ist es sinn-
>> voller, die Abwaerme fuer Waerme (Warmwasser, Heizung) zu nutzen, und diese
>> Dinge gerade *nicht* mit elektirscher Eenrgie zu erledigen

> Welches Ziel ist dir wichtiger? Wirkungsgrad oder weniger
> Umweltbelastung?


Hoeherer Wirkungsgrad reduziert die Menge der einzusetzenden Resourcen
genau wie die daraus resultierende Umweltbelastung. Damit kann hoeherer
Wirkungsgrad ein wichtiges Element von mehr Umweltsschutz sein. Ist das
nicht der Fall, sollte der Schwerpunkt auf Umweltschutz liegen (aber
beide Punkte haengen i.d.R. zusammen).

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen)
Hans-Juergen Lukaschik (12.02.2019, 13:19)
Hallo Juergen,

am Dienstag, 12 Februar 2019 03:42:16
schrieb Juergen Ilse <news>:

> > Wir wissen nichtmal ob der Mensch das Klima messbar verändert
> > (Doooch, das ist nicht belegt und auch logisch nicht belegbar).

> Wie ist sonst erklaerbar, dass die 20 waermsten Jahre seit Beginn der
> Wetteraufzeichnung alle innerhalb der letzten 22 Jahre liegen?


Es hat schon viele Warmzeiten gegeben. Ich nehme mal an, dass es bei den
vorangegangenen auch keine Kälteeinbrüche innerhalb der letzten Jahre
gegeben hat.

MfG Hans-Jürgen
Die allsehende Kniescheibe (12.02.2019, 13:26)
Kein normaler Mensch zerstört seine Umwelt. Keiner gießt sein Altöl in
den Wald und keiner schneidet die letzten wilden Orchideen für das
Gauleitertreffen seiner Landes-CDU ab.

Aber was diese Grünverblendeten für einen hirnverbrannten Affenzirkus
machen, geht auf keine vegane Kuhhaut mehr. Das ist wie der
Gröhli-Blödsinn von "Kinder an die Macht!"

DaK

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