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Martin K. (05.11.2018, 19:05)
Jeden Monat starrt die Autobranche auf die Absatzzahlen in den USA. Für
deutsche Autohersteller kommt es wegen der Versäumnisse der Vergangenheit
teilweise ziemlich dicke. Schuld ist Tesla.

So sanken die Verkaufszahlen der Mittelklassemodelle der drei deutschen
Premiumhersteller auch im Oktober teilweise heftig. Vom Audi A4 wurden
im Oktober 2.267 Einheiten verkauft - ein Minus von 21 Prozent. Beim 3er
BMW gingen die Absatzzahlen um 23 Prozent auf 3.445 Stück. Die Daimler-
Tochter Mercedes schnitt mit einem Monatsminus von sieben Prozent auf
5.581 Stück noch am besten ab. ....

Die rückläufigen Absatzzahlen gehen einher mit den starken Absatzsteigerungen
von Tesla im Bereich der Mittelklasse. So lieferte das kalifornische
Unternehmen im dritten Quartal 55.840 Einheiten des Model 3 aus. Das war
eine deutliche Steigerung gegenüber dem zweiten Quartal mit nur 18.449Stück.

Immer mehr Amerikaner verabschieden sich offenbar von Verbrennerautos, sofern
es eine für sie attraktive Alternative bei Elektroautos gibt. In den
Preislisten deutscher Hersteller werden sie bisher dabei praktisch nicht
fündig.

Michael Landenberger (05.11.2018, 21:55)
"Martin K." schrieb am 05.11.2018 um 18:05:50:

> Die rückläufigen Absatzzahlen gehen einher mit den starken
> Absatzsteigerungen von Tesla im Bereich der Mittelklasse. So lieferte
> das kalifornische Unternehmen im dritten Quartal 55.840 Einheiten des
> Model 3 aus.


Und wieviele Verbrenner-Mittelklasseautos haben amerikanische Hersteller
verkauft? Eben.

Tesla ist nach wie vor ein kleines Licht.

Gruß

Michael
Rupert Haselbeck (05.11.2018, 22:50)
Michael Landenberger schrieb:

> "Martin K." schrieb am 05.11.2018 um 18:05:50:
> Und wieviele Verbrenner-Mittelklasseautos haben amerikanische Hersteller
> verkauft? Eben.
> Tesla ist nach wie vor ein kleines Licht.


In der Tat ist es einigermassen lächerlich, Tesla als Bedrohung für die
Autoindustrie zu betrachten.
Selbst ein kleiner Hersteller wie z.B. BMW setzt je Quartal (jedes
Quartal...) mehr als das 10-fache dessen ab, worauf Tesla als einmalige
Spitzenproduktion eines einzelnen Quartals stolz sein zu müssen glaubt.
Und BMW fährt damit in jedem Quartal einen Gewinn von durchschnittlich etwa
2,5 Milliarden Euro ein. Sieht man sich die Zahlen von VW oder Toyota an,
dann marginalisieren sich die grandiosen Leistungen von Tesla noch
ausgenfälliger.
Aber das heisst andererseits natürlich, dass Tesla durchaus noch viel Raum
hat, ein richtiger Autohersteller zu werden - und vor allem auch bei der
Qualität soweit nachzulegen, dass man nicht nur Fans mit großen Scheuklappen
anzusprechen vermag...

MfG
Rupert
Frank Kemper (06.11.2018, 02:33)
Michael Landenberger <spamwirdgefiltert> wrote:
> "Martin K." schrieb am 05.11.2018 um 18:05:50:
> Und wieviele Verbrenner-Mittelklasseautos haben amerikanische Hersteller
> verkauft? Eben.
> Tesla ist nach wie vor ein kleines Licht.


Wenn du mal richtig lachen willst, dann schau dir mal an, wie viele Teslas
in Deutschland verkauft werden: Pro Monat keine 100 Stück.

Frank
Marc Stibane (06.11.2018, 08:06)
Frank Kemper <samplerama> wrote:
> Michael Landenberger <spamwirdgefiltert> wrote:
>> "Martin K." schrieb am 05.11.2018 um 18:05:50:


> Wenn du mal richtig lachen willst, dann schau dir mal an, wie viele Teslas
> in Deutschland verkauft werden: Pro Monat keine 100 Stück.


Und wieviel M3 sind da schon dabei? In einem Jahr sieht das sicher schon
anders aus, wenn die Vorbestellungen von 2016 ausgeliefert worden sind.
F. W. (06.11.2018, 12:21)
Am 05.11.2018 um 20:55 schrieb Michael Landenberger:
> "Martin K." schrieb am 05.11.2018 um 18:05:50:


> Und wieviele Verbrenner-Mittelklasseautos haben amerikanische Hersteller
> verkauft? Eben.


> Tesla ist nach wie vor ein kleines Licht.


Die SPD ist auch noch in der Regierung. Was macht sie sich also Sorgen?

Die Kunst, diese Zahlen zu lesen, liegt darin, sie zu deuten. Wenn die
Käufer von eAutos so stark steigen, wie die der Verbrenner fallen, dann
wissen die klugen Marketing-Experten bei Audi, BMW und Daimler schon,
dass man von einem Trend sprechen könnte.

Oder: was nützt es der SPD in der Regierung zu sein, wenn die Umfragen
gegen sie sind? Was nützt es Audi mehr Stückzahlen zu machen, wenn jeder
nicht verkaufte Audi ein Tesla ist?

Jetzt klar geworden?

"So ein Auto hätte ich von Ihnen erwartet"
(Audi Entwicklungschef nach dem Auseinanderbauen eines TESLA)

FW
Michael Landenberger (06.11.2018, 15:36)
"Marc Stibane" schrieb am 06.11.2018 um 07:06:23:

> Und wieviel M3 sind da schon dabei? In einem Jahr sieht das sicher schon
> anders aus, wenn die Vorbestellungen von 2016 ausgeliefert worden sind.


Wer nicht gerade die Basisversion des Model 3 bestellt hat, sondern ein paar
Extras, der dürfte einen Preis in der Größenordnung von 50.000 Euro hinlegen
(vollausgestattet kostet das Model 3 über 75.000 Dollar, also hierzulande
vermutlich eben diese Summe in Euro). In einem Jahr wird die Markteinführung
einiger neuer Elektroauto-Modelle etablierter Hersteller bevorstehen oder
bereits erfolgt sein (z. B. Mercedes EQC, VW ID, Hyundai Nexo und Kona, div.
Franzosen), darunter auch solche in der 50.000-Euro-Klasse. Im Gegensatz zu
Tesla können deren Hersteller auf einen reichen Erfahrungsschatz im
Automobilbau zurückgreifen und sie werden voraussichtlich auch von Anfang an
die geplanten Stückzahlen produzieren können, ohne erst mühsam eine Produktion
voller Provisorien auf die Beine stellen zu müssen. D. h. sie werden Tesla das
Wasser schneller abgegraben haben, als Elon Musk sich das in seinen
schlimmsten Albträumen ausmalen kann.

Gruß

Michael
Martin K. (06.11.2018, 17:04)
Am Montag, 5. November 2018 20:55:08 UTC+1 schrieb Michael Landenberger:

> Und wieviele Verbrenner-Mittelklasseautos haben amerikanische Hersteller
> verkauft? Eben.
> Tesla ist nach wie vor ein kleines Licht.


1.) Das M3 zielt auf die Premium Mittelklasse

2.) Tesla hat exponentielles Wachstum, die deutschen Legacy Autohersteller
sind nahe an der Stagnation.
Michael Landenberger (06.11.2018, 20:54)
"Martin K." schrieb am 06.11.2018 um 16:04:42:

> 1.) Das M3 zielt auf die Premium Mittelklasse


"Premium" wie Cadillac oder Lincoln oder "Premium" wie Mercedes, BMW, Audi,
Lexus & Co.? Ich fürchte, Tesla gehört eher in die erstere Gruppe. Und dass
Cadillac und andere US-"Premium"-Marken gegen europäische und japanische
Oberklasse-Hersteller auch auf dem US-Markt (und erst recht im Rest der
Welt) sehr schwer haben, sollte sogar dir bekannt sein. Ich zitiere mal aus
<https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/05/02/reiche-amerikaner-kaufen-liebsten-deutsche-autos/>:

| Limousinen und SUVs aus amerikanischer Produktion punkten fast nur in
| Hinblick auf Größe und Komfort. Sie sind jedoch in der Regel schlecht
| verarbeitet und technisch wenig anspruchsvoll. Als Paradebeispiel gilt in
| den USA der Cadillac Escalade von General Motors, der in Verbraucher-
| berichten regelmäßig äußerst schlechte Bewertungen erhält.

Genau das gleiche wird der Fall sein, wenn Mercedes, BMW, Audi, Lexus & Co.
Elektroautos in der Klasse des Tesla Model 3 anbieten. Dann wird Tesla das
Schicksal von Cadillac teilen. Mal ganz zu schweigen von Massenmarkt-
Fahrzeugen in der Kompaktklasse. Da hat Tesla überhaupt nichts anzubieten.

> 2.) Tesla hat exponentielles Wachstum,


Tesla hat vor allem ein exponentielles Schuldenwachstum. Die meisten anderen
Hersteller verdienen dagegen gutes Geld, das sie in Forschung & Entwicklung,
aber auch in wirklich funktionierende Produktionsanlagen investieren können.
Diese Anlagen sind dann in festen Gebäuden und nicht in Zelten untergebracht
und sie laufen auch von Anfang an rund, nicht erst ein Jahr nach
Produktionsstart. Ebensowenig müssen außerplanmäßig Leute dafür abgestellt
werden, nicht funktionierende automatische Fertigung durch teure Handarbeit
zu ersetzen.

Davon abgesehen: solange Tesla kaum Konkurrenz hat, ist exponentielles
Wachstum kein Wunder. Dieses Wachstum wird aber ein abruptes Ende haben, wenn
die Konkurrenz besser ist als Tesla. Und ich fürchte, genau das wird sie
in nicht mehr allzu ferner Zeit sein.

> die deutschen Legacy Autohersteller sind nahe an der Stagnation.


Was in diesem Fall klug war: man wartet ab und steigt erst ein, wenn nicht
mehr teuer gefrickelt werden muss, sondern die notwendige Technik ausgereift
und preisgünstig zu haben ist.

Gruß

Michael
Sieghard Schicktanz (06.11.2018, 22:02)
Hallo Michael,

Du schriebst am Tue, 6 Nov 2018 19:54:12 +0100:

> > die deutschen Legacy Autohersteller sind nahe an der Stagnation.

> Was in diesem Fall klug war: man wartet ab und steigt erst ein, wenn nicht
> mehr teuer gefrickelt werden muss, sondern die notwendige Technik
> ausgereift und preisgünstig zu haben ist.


Eben, man übernimmt das so überauserfolgreiche Geschäftsmodell der
deutschen Haus- und Unterhaltungsgeräteindustrie.
D.h. erst läßt man extern fertigen, dann macht man nur noch Vertrieb, und
schließlich Konkurs...

--
Ralf Koenig (07.11.2018, 00:21)
Am 05.11.2018 um 18:05 schrieb Martin K.:
> Jeden Monat starrt die Autobranche auf die Absatzzahlen in den USA. Für
> deutsche Autohersteller kommt es wegen der Versäumnisse der Vergangenheit
> teilweise ziemlich dicke. Schuld ist Tesla.
> So sanken die Verkaufszahlen der Mittelklassemodelle der drei deutschen
> Premiumhersteller auch im Oktober teilweise heftig. Vom Audi A4 wurden
> im Oktober 2.267 Einheiten verkauft - ein Minus von 21 Prozent.


Der Audi A4 B9 seit 2015 hat sein Facelift im Oktober 2018. Dann ist
klar, dass vom Vor-Facelift weniger verkauft werden.

> Beim 3er
> BMW gingen die Absatzzahlen um 23 Prozent auf 3.445 Stück.


Der 3er ist kurz vorm Modellwechsel F30 auf G20. Auch da gehen
traditionell die Zahlen zurück.

> Die Daimler-
> Tochter Mercedes schnitt mit einem Monatsminus von sieben Prozent auf
> 5.581 Stück noch am besten ab. ....


Beim Daimler ist das W205 Facelift auch schon verfügbar. Seit 07/2018
gibt es dieses.

> Die rückläufigen Absatzzahlen gehen einher mit den starken Absatzsteigerungen
> von Tesla im Bereich der Mittelklasse.


Das halte ich auch für teils Zufall, dass es sich so überschneidet.

> So lieferte das kalifornische
> Unternehmen im dritten Quartal 55.840 Einheiten des Model 3 aus. Das war
> eine deutliche Steigerung gegenüber dem zweiten Quartal mit nur 18.449 Stück.


Das ist eine Interpretation. Ich würde es so nicht zusammenziehen und in
einen abstrakt kausalen Zusammenhang bringen.

> Immer mehr Amerikaner verabschieden sich offenbar von Verbrennerautos, sofern
> es eine für sie attraktive Alternative bei Elektroautos gibt. In den
> Preislisten deutscher Hersteller werden sie bisher dabei praktisch nicht
> fündig.


Sie finden immerhin: BMW i3, VW e-Golf, Smart EQ. Segmente, die kein
Tesla abdeckt.

Und einen Audi e-tron ab 74800 USD.


Und noch einige PHEV dazu: 3er, 5er, 7er, X5 PHEV, i8.
Dazu C-Class und GLC PHEV.

Das ist schon mal besser als nix, wer als Ami an sich "German
Engineering" wollte.

Viele Grüße,
Ralf
Alexander Schreiber (08.11.2018, 00:05)
Michael Landenberger <spamwirdgefiltert> wrote:
[..]
> Elektroautos in der Klasse des Tesla Model 3 anbieten. Dann wird Tesla das
> Schicksal von Cadillac teilen. Mal ganz zu schweigen von Massenmarkt-
> Fahrzeugen in der Kompaktklasse. Da hat Tesla überhaupt nichts anzubieten.


Gib Tesla Zeit: Eine breite Produktpalette wie Audi, BMW, Mercedes anzubieten
kann sich Tesla bei der jetzigen Grösse gar nicht leisten, deswegen machen
die ja auch Optimierungen wie nur 1-2 Batteriegrössen bauen, aber 3-4
anbieten - reduziert die Fertigungskosten und die verfügbare Batterie-
kapazität kann man billig in Software einstellen je nach Modell.

> Tesla hat vor allem ein exponentielles Schuldenwachstum. Die meisten anderen
> Hersteller verdienen dagegen gutes Geld, das sie in Forschung & Entwicklung,
> aber auch in wirklich funktionierende Produktionsanlagen investieren können.
> Diese Anlagen sind dann in festen Gebäuden und nicht in Zelten untergebracht
> und sie laufen auch von Anfang an rund, nicht erst ein Jahr nach
> Produktionsstart.


Naja, BMW, Mercedes usw haben Tesla ja auch das eine odere andere Jahr an
Produktionserfahrung voraus - Tesla als Neueinsteiger im Markt zahlt halt
jetzt das Lehrgeld, das die grossen Hersteller vor Jahren und Jahrzehnten
schon gezahlt haben. Und Erfahrung "einzukaufen" funktioniert halt nur sehr
begrenzt.

> Ebensowenig müssen außerplanmäßig Leute dafür abgestellt
> werden, nicht funktionierende automatische Fertigung durch teure Handarbeit
> zu ersetzen.


Tesla hat sich mit der Automatisierung verhauen und wollte da gleich zuviel
und das hat dann halt nicht geklappt - da sind sie nicht die ersten, denen
das passiert ist.

> Davon abgesehen: solange Tesla kaum Konkurrenz hat, ist exponentielles
> Wachstum kein Wunder. Dieses Wachstum wird aber ein abruptes Ende haben, wenn
> die Konkurrenz besser ist als Tesla. Und ich fürchte, genau das wird sie
> in nicht mehr allzu ferner Zeit sein.
> Was in diesem Fall klug war: man wartet ab und steigt erst ein, wenn nicht
> mehr teuer gefrickelt werden muss, sondern die notwendige Technik ausgereift
> und preisgünstig zu haben ist.


Nur muss man dann damit rechnen, bei weitem nicht der einzige zu sein.

Man liest sich,
Alex.
Frank Kemper (08.11.2018, 18:21)
Alexander Schreiber <als> wrote:

> Gib Tesla Zeit: Eine breite Produktpalette wie Audi, BMW, Mercedes anzubieten
> kann sich Tesla bei der jetzigen Grösse gar nicht leisten, deswegen machen
> die ja auch Optimierungen wie nur 1-2 Batteriegrössen bauen, aber 3-4
> anbieten - reduziert die Fertigungskosten und die verfügbare Batterie-
> kapazität kann man billig in Software einstellen je nach Modell.


Warum sollte man Tesla Zeit geben? Seit Jahren nervt uns ein Heer von
verstrahlten Tesla-Fanbunnies mit an den Haaren herbeigezogenen Märchen,
die immer wieder zum Thema haben, dass Tesla in Kürze die deutsche
Autoindustrie in den Staub treten wird.

Ich hätte nichts dagegen, in Ruhe abzuwarten, ob Tesla dauerhaft
erfolgreich und profitabel wird, ob sie irgendwann mal den Bach runtergehen
oder ob Toyota den Laden kauft.

Was Kobil reitet, dass er Tesla in einer Tour hochjazzen muss wie ein
nordkoreanischer Propagandatexter, das weiß der Henker.

Frank
Dr. Joachim Neudert (08.11.2018, 18:55)
Am 08.11.18 um 17:21 schrieb Frank Kemper:
[..]
> Was Kobil reitet, dass er Tesla in einer Tour hochjazzen muss wie ein
> nordkoreanischer Propagandatexter, das weiß der Henker.
> Frank


Na ja. So ganz abstrus ist das nicht. Tesla liegt an Autoverkäufen
bereits vor Audi, BMW ist in Reichweite und in der Marktkapitalisation
ist auch BMW schon überholt.

BMW entfaltet gerade hektische Aktivität- obwohl sie mit dem seit 5 (!)
Jahren verfügbaren i3 eh' deutscher Spitzenreiter sind.

Heute bei Heise:



"Mit Tesla hat BMW zumindest auf dem US-Markt für Oberklasse-Autos einen
kräftigen Konkurrenten. Zwischen August und Oktober 2018 konnte der
Elektroautohersteller mit Audi nach Zahl der verkauften Autos in diesem
Segment erstmals einen deutschen Konkurrenten hinter sich lassen, BMW
ist für Tesla in Reichweite. An der Börse hat Tesla mit einem Marktwert
von nun knapp 60 Milliarden US-Dollar BMW überholt, das es auf 55
Milliarden US-Dollar bringt."

Meine BMW-Aktein hab ich vor 3 Jahren verkauft. Zu unsicher.
Frank Kemper (08.11.2018, 19:06)
Dr. Joachim Neudert <neudert> wrote:

> Na ja. So ganz abstrus ist das nicht. Tesla liegt an Autoverkäufen
> bereits vor Audi, BMW ist in Reichweite und in der Marktkapitalisation
> ist auch BMW schon überholt.


Jetzt fängst du auch noch mit der Kacke an. Im Jahr werden weltweit 80 bis
100 Millionen Autos gebaut. Zehn Prozent davon baut VW, weitere zehn
Prozent baut Toyota. Wen interessieren eigentlich die Quartalsergebnisse
eines kleinen amerikanischen Autoherstellers, der regelmäßig Stress mit der
US-Börsenaufsicht und dem FBI hat und der sein bislang wichtigstes Fahrzeug
außerhalb des Heimatmarktes noch nicht mal anbietet?

Frank

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