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r3po (30.07.2008, 23:20)
Hallo,

nach der Scheidung stellt sich bei mir nun die Frage nach den Vor- und
Nachteilen des gemeinsamen Sorgerechts für die Kinder.

Die Kinder leben bei meiner Frau. Welche Vor- und Nachteile habe ich in
Sachen Sorgerecht?

Gruß r3po
H. Klatte (30.07.2008, 23:27)
On Wed, 30 Jul 2008 21:20:02 +0000 (UTC), "r3po" <r3po1>
wrote:

>Hallo,
>nach der Scheidung stellt sich bei mir nun die Frage nach den Vor- und
>Nachteilen des gemeinsamen Sorgerechts für die Kinder.
>Die Kinder leben bei meiner Frau. Welche Vor- und Nachteile habe ich in
>Sachen Sorgerecht?
>Gruß r3po

Hallo,
mein lieber R3PO! Wenn du hier eine Antwort haben mochtest,
dann bitte nur mit Real Name sonst kann es sein, dass du lange warten
musst.
Gruss
Hubert.
Andreas P. (31.07.2008, 10:15)
Hallo,

"r3po" <r3po1> schrieb im Newsbeitrag news:4ai1
> Hallo,
> nach der Scheidung stellt sich bei mir nun die Frage nach den Vor- und
> Nachteilen des gemeinsamen Sorgerechts für die Kinder.


Eigentlich sollten immer beide Elternteile das Sorgerecht behalten. Doch es
gibt Fälle, da ist es dann schon besser, wenn es nur bei einem der beiden
Elternteile verbleibt.

> Die Kinder leben bei meiner Frau. Welche Vor- und Nachteile habe ich in
> Sachen Sorgerecht?


Ich war immer ein großer Befürworter des gemeinsamen Sorgerechts. Doch 2004
habe ich dann das alleinige Sorgerecht beantragt und auch bekommen.
Die Kinder lebten bis zu dieser Gerichtsentscheidung bei der sog.
Kindesmutter. Seit Mai 2004 nun bei mir und das sind nun auch schon mehr als
4 Jahre.

Es ist eben auch die Frage, wie es deinen Kindern bei deiner Ex ergeht!

Kümmert sie sich gut um sie, oder werden sie als Unterhaltsgeiseln benutzt
und gegen dich aufgehetzt?

Wenn dein Wohnraum groß genug ist um die Kinder aufzunehmen und dein Beruf
es zulässt, die Kindesmutter offensichtlich versagt, dann kannst auch du das
Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Sorgerecht beantragen.

Du musst eben nur klar darlegen, dass die Kinder bei dir die bessere
Perspektive haben werden.

Das ist mir damals gelungen und es hat sich auch bewiesen. Meine 3 sind
jeweils die Klassenbesten, sind nicht mehr unterernährt und sonst auch auf
zack.

Gruß
ap
Frank Schletz (31.07.2008, 10:15)
r3po wrote:
> Hallo,
> nach der Scheidung stellt sich bei mir nun die Frage nach den Vor- und
> Nachteilen des gemeinsamen Sorgerechts für die Kinder.
> Die Kinder leben bei meiner Frau. Welche Vor- und Nachteile habe ich in
> Sachen Sorgerecht?


Schön das Du dem Rat gefolgt bist, um hier Deine Frage zu stellen.
Das Thema ist sehr "komplex" in dem Sinne, dass die rechtlichen
Sachen zwar relativ gut beschreibbar sind, die praktischen Auswirkungen
jedoch von der Umgebung abhängen (Umgang der nun getrennten miteinander;
Umgang der Schule mit dem Thema, falls es angesprochen wird; usw.).
Und die Fragestellung an sich ist etwas "gewöhnungsbedürftig", da
die Pflicht zur Sorge um sein Kind selten als "Vor-/Nachteils"betrachtung
gesehen wird.

Viel Spass bei der aufkommenden Diskussion und nicht über die Zeitverzögerungen
wundern ;-)
Sebastian Karkus (31.07.2008, 10:20)
Hallo,
am 30.07.2008 hast du, r3po, geschrieben:

> Hallo,
> nach der Scheidung stellt sich bei mir nun die Frage nach den Vor- und
> Nachteilen des gemeinsamen Sorgerechts für die Kinder.
> Die Kinder leben bei meiner Frau. Welche Vor- und Nachteile habe ich in
> Sachen Sorgerecht?
> Gruß r3po


Keine beim Gemeinsamen. Zwar "könntest" du laut Papierlage manche
Entscheidungen angeblich treffen, in Praxis sieht das aber anders aus.

Kurz und schmerzvoll aber IMO ein Fakt.
H. Klatte (31.07.2008, 11:38)
On Thu, 31 Jul 2008 08:20:17 +0000 (UTC), Sebastian Karkus
<karkus> wrote:

>Hallo,
> am 30.07.2008 hast du, r3po, geschrieben:
>Keine beim Gemeinsamen. Zwar "könntest" du laut Papierlage manche
>Entscheidungen angeblich treffen, in Praxis sieht das aber anders aus.
>Kurz und schmerzvoll aber IMO ein Fakt.

Hallo Sebastian,
mit dem gemeinsammen Sorgerecht ist das immer so eine Sache für sich.
Wenn die Mutter/Vater sehr weit von einander wohnen, (war bei mir so
ca. 530 Km.) würde ich darauf verzichten. Die Mutter/Vater müsste ja
jedesmal den anderen fragen, ob er mit dieser oder jehner Entscheidung
einverstanden ist.
Was nützt das gemeinsame Sorgerecht, wenn die Mutter/Vater das
Aufenhaltsbesimmungsrecht hat. Da ist der eine wie der andere schlecht
drann. Gemeinsammes Sorgerecht würde ich vorschlagen wenn beide
Partner nicht mehr als 20 Km voneinander wohnen. Da kan der eine wie
der andere immer mal nach fragen, ob man dies oder das machen kann.
Viele Grüße
Hubert.
Andreas P. (31.07.2008, 12:20)
"Sebastian Karkus" <karkus> schrieb im Newsbeitrag
news:odlg

> Keine beim Gemeinsamen. Zwar "könntest" du laut Papierlage manche
> Entscheidungen angeblich treffen, in Praxis sieht das aber anders aus.


Wenn ein Kind bei einem Elternteil lebt, dann hat dieser Elternteil auch das
tägliche Allerlei. Dann wegen jedem Furz den anderen Elternteil anzurufen
macht auch keinen Sinn.

> Kurz und schmerzvoll aber IMO ein Fakt.


So ist es.

Gruß
ap
Tomªs Nªgel (31.07.2008, 13:30)
In article <g6qipg$4ai$1>, "r3po" <r3po1> wrote:

> Die Kinder leben bei meiner Frau. Welche Vor- und Nachteile habe ich in
> Sachen Sorgerecht?


Die meisten Vorteile sind theoretischer Natur. Papiervorteile, die in der
Praxis wertlos sind, wie zum Beispiel das gemeinsame
Aufenthaltsbestimmungsrecht oder die Vermögenssorge. Am wichtigsten ist
noch die erhöhte Chance, dass die Kinder zu dir kommen, wenn die Mutter
sterben sollte. Väter ohne Sorgerecht haben in diesem Fall geringere
Chancen, leibliche Väter denen die Vaterschaftsanerkennung verweigert
wurde haben keine Chance.

In all der Gleichstellungssülze hält das Rechtsunwesen in Deutschschland
strikt an vier verschiedenen Väterkategorien fest, der Unterschied
zwischen Kategorie 2 (getrennt, gemeinsames Sorgerecht) und 3 (getrennt,
kein Sorgerecht) sind nicht riesig. Kategorie 1 (nicht getrennt) und 4
(leiblich, aber nicht rechtlich) unterscheiden sich dagegen deutlich.
Sebastian Karkus (31.07.2008, 14:35)
Hallo,
am 31.07.2008 hast du, Andreas P., geschrieben:

> "Sebastian Karkus" <karkus> schrieb im Newsbeitrag
> news:odlg
> Wenn ein Kind bei einem Elternteil lebt, dann hat dieser Elternteil auch das
> tägliche Allerlei. Dann wegen jedem Furz den anderen Elternteil anzurufen
> macht auch keinen Sinn.


Ich sprach/schrieb nicht von "jedem Furz", sondern von manchen (relevanten)
Entscheidungen wie z.B. der Einschulung. Da ich aber selbst die Erfahrung
gemacht habe, daß das gemeinsame Sorgerecht so viel Wert ist wie der Dreck
unter dem Fußnagel des Richters, schrieb ich auch, daß es in der Praxis
anders aussieht.
Mit dem heutigen Wissen/Erfahrung würde ich bei einer erneuten Scheidung
das Sorgerecht freiwillig abgeben und somit wesentlich entspannter
geschieden.
Andreas P. (31.07.2008, 15:55)
"Sebastian Karkus" <karkus> schrieb im Newsbeitrag
news:qdlg

> Mit dem heutigen Wissen/Erfahrung würde ich bei einer erneuten Scheidung
> das Sorgerecht freiwillig abgeben und somit wesentlich entspannter
> geschieden.


Bei meiner ersten Scheidung erging es mir wir dir. Man machte mich restlos
platt. Daraus hatte ich dann schon gelernt und wusste, was mich im Fall 2
erwarten könnte.

Erfreulicher Weise sties ich dann auf eine Richterin, die nicht an den alten
Statuten festhielt und wirklich neutral war.

Hilfreich war auch noch, dass sie meine Ex mit meinem Erzfeind verbündete
und mich dann auch noch beim Finanzamt anschiss. In den Monaten in den wir
getrennt lebten, verkamen die Kinder auch zusehens. Magerten ab und meine
Tochter fiel in der Schule extrem ab. Die Kinder wurden allein gelassen,
damit sie in die Disco gehen konnte. Das bis zu 5 mal die Woche!

All das brachte mir dann das alleinige Sorgerecht ein. Du siehst, es lohnt
sich zu kämpfen und nicht schon vorher aufzugeben.

Gruß
ap
Lutz Remmer (01.08.2008, 21:45)
Hallo,

nach sieben jahren habe ich kuerzlich zum ersten mal
eine Auswirkung des gemeinsamen Sorgerechts zu spueren bekommen.
Meine Ex musste tatsaechlich eine schriftliche Zustimmung
von mir haben, damit sie fuer unseren Sohn einen Ausweis
beantragen kann.
Irgendwie seltsam, was wohl passieren wuerde wenn ich die
Zustimmung verweigere? Bekommt der Junge dann erst mit 18 einen
Ausweis? Wie ich das hier so schreibe kommt mir der Gedanke,
dass da irgend etwas nicht stimmen kann.
Hat jemand anders auch schon mal in so einem Fall zustimmen muessen?

Fuer mich das wichtigste am gemeinsamen Sorgerecht ist, dass mein Sohn ohne
diskussionen zu mir kommt, wenn seiner Mutter sterben sollte.
Ohne Sorgerecht koennte ein Jugendamt ehr auf die Idee kommen,
dass man ja nicht geeignet sein koennte und das Kind erst mal zur Oma geben.

Gruss
L-u-t-z

"r3po" <r3po1> schrieb im Newsbeitrag news:4ai1
[..]
Sebastian Karkus (02.08.2008, 01:00)
Hallo,
am 01.08.2008 hast du, Lutz Remmer, geschrieben:

> Hallo,
> nach sieben jahren habe ich kuerzlich zum ersten mal
> eine Auswirkung des gemeinsamen Sorgerechts zu spueren bekommen.
> Meine Ex musste tatsaechlich eine schriftliche Zustimmung
> von mir haben, damit sie fuer unseren Sohn einen Ausweis
> beantragen kann.


:-) Das gleiche Abenteuer habe ich auch vor ein paar Wochen erlebt und
darüber gebloggt :)
Die Anfrage meiner Ex damals:
"Vollmacht.Einverständnis für eine Neubeauftragung Kinderausweis für $Sohn
Schreiben und beim Abstempeln lassen"

keine Ahnung, ob die grad bekifft oder voll war- aber:

> Irgendwie seltsam, was wohl passieren wuerde wenn ich die
> Zustimmung verweigere? Bekommt der Junge dann erst mit 18 einen
> Ausweis? Wie ich das hier so schreibe kommt mir der Gedanke,
> dass da irgend etwas nicht stimmen kann.


Nö- sie würden es einklagen und dann müsstest du es unterschreiben und die
Kosten hättest du auch an der Backe.
Das ist ja nicht so wie z.B. ein Zeugnis, was man einklagen muss, da Exen
sowas aus Prinzip nicht rausrücken oder ärztliche Behandlungen, die man
auch einklagen muss *grummel* - nein: es ist der Kinderausweis, damit die
Mutties auch jederzeit von ihrem Keingeld in Urlaub fahren können :-)

> Hat jemand anders auch schon mal in so einem Fall zustimmen muessen?


Ja - grad vor Monaten.

> Fuer mich das wichtigste am gemeinsamen Sorgerecht ist, dass mein Sohn ohne
> diskussionen zu mir kommt, wenn seiner Mutter sterben sollte.
> Ohne Sorgerecht koennte ein Jugendamt ehr auf die Idee kommen,
> dass man ja nicht geeignet sein koennte und das Kind erst mal zur Oma geben.


Wenn *das* das Argument für das gemeinsame Sorgerecht sein soll :-)
Frank Schletz (02.08.2008, 10:15)
Sebastian Karkus wrote:
> Hallo,
> am 01.08.2008 hast du, Lutz Remmer, geschrieben:
> Wenn *das* das Argument für das gemeinsame Sorgerecht sein soll :-)


Im großen und ganzen ist die Regelung nach dem Tode eines Elternteiles
wohl der Haupt- Dreh und Angelpunkt des Sorgerechts. resp. dass das Kind
vor seiner Volljährigkeit im allg. sich den in betreuenden Elternteil
aussuchen kann.
Andreas P. (02.08.2008, 10:25)
"Lutz Remmer" <amdraht> schrieb im Newsbeitrag
news:e031

> nach sieben jahren habe ich kuerzlich zum ersten mal
> eine Auswirkung des gemeinsamen Sorgerechts zu spueren bekommen.
> Meine Ex musste tatsaechlich eine schriftliche Zustimmung
> von mir haben, damit sie fuer unseren Sohn einen Ausweis
> beantragen kann.


Kinder brauchen ab einem bestimmten Alter einen Reisepass. Vor allem, wenn
man in die z. B. USA fahren will.

> Irgendwie seltsam, was wohl passieren wuerde wenn ich die
> Zustimmung verweigere?


Dann wird sie diese einklagen und du hast ihr gleich ein Argument für das
alleinige Sorgerecht geliefert.

> Bekommt der Junge dann erst mit 18 einen
> Ausweis? Wie ich das hier so schreibe kommt mir der Gedanke,
> dass da irgend etwas nicht stimmen kann.
> Hat jemand anders auch schon mal in so einem Fall zustimmen muessen?


Das war für mich mit ein Grund, warum ich das alleinige Sorgerecht für meine
Kinder haben wollte. Ich hatte nämlich keine Lust, dass ich mich irgendwann
einmal mit meiner Ex zoffen muss, ob die Kinder nun einen Reisepass haben
dürfen, oder nicht. Außerdem kann ich auch auf andere Querschüsse
verzichten. Wenn das anteilige Sorgerecht nur dafür missbraucht wird, um den
anderen Elternteil das Leben schwer zu machen, dann sollte man ruck-zuck
wieder das alleinige Sorgerecht vergeben. Hier in Hessen wird das bereits so
praktiziert.

> Fuer mich das wichtigste am gemeinsamen Sorgerecht ist, dass mein Sohn
> ohne
> diskussionen zu mir kommt, wenn seiner Mutter sterben sollte.


Das ist dürftig, mehr Gründe gab es nicht?

> Ohne Sorgerecht koennte ein Jugendamt ehr auf die Idee kommen,
> dass man ja nicht geeignet sein koennte und das Kind erst mal zur Oma
> geben.


Früher hat man diese Kinder auch einfach ins Heim oder in irgendwelche
Pflegefamilien gesteckt.

Gruß
ap
Sebastian Karkus (02.08.2008, 22:35)
Hallo,
am 02.08.2008 hast du, Andreas P., geschrieben:

>> Irgendwie seltsam, was wohl passieren wuerde wenn ich die
>> Zustimmung verweigere?

> Dann wird sie diese einklagen und du hast ihr gleich ein Argument für das
> alleinige Sorgerecht geliefert.


Kappes- das wäre kein Argument. Ich kann es nachvollziehen, daß er das
verweigern will. Schließlich war ich auch davon überzeugt, daß ich durch
die gleiche Verweigerung z.B. solche "Späßchen" der Ex und ihrer Anwältin
wie z.B. plötzliche Auslandsaufenthalte zu meinen Besuchszeiten verhindern
kann.
Ist aber alles falsch gedacht und interessiert keinen Schwein (eigentlich
Robenträger - aber da tut sich oftmals nicht viel).

>> Bekommt der Junge dann erst mit 18 einen
>> Ausweis? Wie ich das hier so schreibe kommt mir der Gedanke,
>> dass da irgend etwas nicht stimmen kann.
>> Hat jemand anders auch schon mal in so einem Fall zustimmen muessen?

> Das war für mich mit ein Grund, warum ich das alleinige Sorgerecht für meine
> Kinder haben wollte.


Soweit kein Zoff vorangeht, ist das falsch, dies so zu sehen, denke ich.
Eltern bleibt ihr ja beide und nur weil einer:

> nämlich keine *Lust* [hatte], dass [sich] irgendwann
> einmal mit Ex zoffen muss, ob die Kinder nun einen Reisepass haben
> dürfen, oder nicht.


> Wenn das anteilige Sorgerecht nur dafür missbraucht wird, um den
> anderen Elternteil das Leben schwer zu machen, dann sollte man ruck-zuck
> wieder das alleinige Sorgerecht vergeben. Hier in Hessen wird das bereits so
> praktiziert.


Man sollte das ABR vielleicht auf die andere Person übertragen und schauen,
ob diese Person eher damit leben kann, daß die andere noch Elternteil
bleibt. Erst dann, wenn das andere Elternteil genauso krank ist, wäre ich
dafür, das Kind von den beiden kranken Gestalten zu entfernen.

Solange aber das ABR nur aus finanziellen Gründen gehalten wird, ist alle
Diskussion überflüssig. Wie antwortete meine Ex seinerzeit, als sie mir
vorwarf, ich wollte unseren Sohn "ermorden" und ich daraufhin ihr empfahl,
mich doch deshalb anzuzeigen?
"Nee- dann verlier ich ja den Unterhalt!!!"

Was soll man dazu sagen?!

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