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Andreas Bockelmann (03.07.2016, 15:29)
Hallo liebe Zielgruppe,

ein 3,5 Jahre altes Zenbook Prime (ASUS) zeigt neuerdings einen
Wackelkontakt an der Netzteilbuchse. Hat jemand eine Empfehlung für
mich, welche Werkstatt man damit beauftragen kann?
Bastian Lutz (03.07.2016, 19:29)
Hallo Andreas!

Am 03.07.2016 um 15:29 schrieb Andreas Bockelmann:
> ein 3,5 Jahre altes Zenbook Prime (ASUS) zeigt neuerdings einen
> Wackelkontakt an der Netzteilbuchse. Hat jemand eine Empfehlung für
> mich, welche Werkstatt man damit beauftragen kann?


Wenn's wirklich nur das ist: Ein erfahrener Hobby-Elektronik-Loeter im
Bekanntenkreis? Oder ein Repair-Cafe in deiner Umgebung mit solchen Leuten?
Evtl. hast du vor Ort noch z. B. eine richtige TV-Werkstatt (also die
das selber machen koennen und nicht alles einschicken).
In allen Faellen am besten das Service-Manual dazulegen...
Im Zweifelsfall beim Hersteller nachfragen, was er bei sowas verlangt
bzw. wie die Vertrauenswerkstatt heisst.

Bastian Lutz
Andreas Bockelmann (03.07.2016, 20:15)
Bastian Lutz schrieb:
> Hallo Andreas!
> Am 03.07.2016 um 15:29 schrieb Andreas Bockelmann:
> Wenn's wirklich nur das ist: Ein erfahrener Hobby-Elektronik-Loeter im
> Bekanntenkreis?


Hallo Bastian,

der erfahrene Löter wäre ich;-)

Im Enrst: Ein Youtube Video läuft eine knappe Stunde mit viel Gefummel.
Ich würde es notfalls selbst machen, wollte mich aber davor drücken.
Ich habe mal dne Händler angeschrieben (das ist noch ein richtiger
Notebookhändler) und einen Reparaturbetrieb, die ich über Google
gefunden habe.
Meine Frau nölt schon, dass das Notebook nicht aus dem Haus soll.

Reparatur-Café gibt es hier nicht, wäre auch noch mehr Zeit, die opfern
müsste. Mal sehen, was der Händler schreibt, ansonsten muss ich selbst
dran, die Buchsen habe ich schon bei ebay gefunden.
Martin Gerdes (03.07.2016, 23:32)
Andreas Bockelmann <xotzil> schrieb:

>>> ein 3,5 Jahre altes Zenbook Prime (ASUS) zeigt neuerdings einen
>>> Wackelkontakt an der Netzteilbuchse. Hat jemand eine Empfehlung für
>>> mich, welche Werkstatt man damit beauftragen kann?


>Im Ernst: Ein Youtube-Video läuft eine knappe Stunde mit viel Gefummel.
>Ich würde es notfalls selbst machen, wollte mich aber davor drücken.


Frag mal DEN hier:


(Hat damals meinen Notebook zwar nicht hinbekommen, scheint mir aber
seriöser und kompetenter zu sein als die anderen).
Peter Eggebrecht (04.07.2016, 09:30)
Andreas Bockelmann (xotzil) schrieb:

[...]
>Meine Frau nölt schon, dass das Notebook nicht aus dem Haus soll.


.... und nun stell dir vor, ein Hobbyloeter haette das Notebook versemmelt...

Gruss Peter
Andreas Bockelmann (04.07.2016, 19:33)
Martin Gerdes schrieb:

> Frag mal DEN hier:
>


Danke für den Tipp, den werde ich mal kontaktieren.

> (Hat damals meinen Notebook zwar nicht hinbekommen, scheint mir aber
> seriöser und kompetenter zu sein als die anderen).


Ich weiß ja nicht, was an Deinem gerät defekt war, aber Du kannst ihn
dennoch
empfehlen?

Parallel habe ich gerade einmal Asus angeschrieben.
Martin Gerdes (04.07.2016, 23:50)
Andreas Bockelmann <xotzil> schrieb:

>> Frag mal DEN hier:
>>


> Danke für den Tipp, den werde ich mal kontaktieren.


>> (Hat damals meinen Notebook zwar nicht hinbekommen, scheint mir aber
>> seriöser und kompetenter zu sein als die anderen).


>Ich weiß ja nicht, was an Deinem Gerät defekt war, aber Du kannst ihn
>dennoch empfehlen?


Das (an sich steckbare) WLAN-Modul war kaputt. Bei gestecktem Modul war
der Rechner völlig tot, bei herausgezogenem Modul lief er wieder. In der
Tat: Diesen Fehler hätte der Mann finden können, zumal er schreibt, daß
er als ersten Schritt erstmal alles Steckbare herausnimmt und ggf. durch
eigenes Material ersetzt.

Immerhin: Er hat mir das Gerät dann immerhin gegen Portoerstattung
zurückgeschickt, fand ich fair. Für seine vergebliche Arbeit hat er
nichts berechnet.

Das ist bei "professionellen" Notebookreparateuren fundamental anders.
Die schauen Dein Gerät nicht mal an, wenn Du nicht gleich mal 150 Euro
oder so auf den Tisch legst, und Du bekommst diese "Pauschale" hinterher
auch nicht wieder.

Mir hat seine Selbstdarstellung gefallen, ich würde ihm vermutlich eine
weitere Reparatur, die ich selbst nicht durchführen kann oder will,
wieder schicken.

>Parallel habe ich gerade einmal Asus angeschrieben.


Im Grunde ist fast jeder (auch kleine) Notebookdefekt bei heutigen
Lohnkosten ein wirtschaftlicher Totalschaden. Dessen muß man sich bewußt
sein.
Andreas Bockelmann (05.07.2016, 09:19)
Martin Gerdes schrieb:

> Im Grunde ist fast jeder (auch kleine) Notebookdefekt bei heutigen
> Lohnkosten ein wirtschaftlicher Totalschaden. Dessen muß man sich bewußt
> sein.


Es kann auf "Selbermachen" hinauslaufe. Die Buchse kostet bei ebay keine
4 ECU. Das Notebook selbst ist im neuwertigen Zustand und für 150 Euro
bekomme ich nichts Vergleichbares neu. Als Arbeitsmittel ist es
steuerechtlich abgeschrieben, aber es erfüllt seinen Zweck für eine
Lehrerin.
Michael Limburg (05.07.2016, 13:29)
Andreas Bockelmann schrieb:

> Martin Gerdes schrieb:
> Es kann auf "Selbermachen" hinauslaufe. Die Buchse kostet bei ebay keine
> 4 ECU. Das Notebook selbst ist im neuwertigen Zustand und für 150 Euro
> bekomme ich nichts Vergleichbares neu. Als Arbeitsmittel ist es
> steuerechtlich abgeschrieben, aber es erfüllt seinen Zweck für eine
> Lehrerin.


Falls es sich um die Buchse auf dem IO-Board handelt: Dieses
bekommt man je nach Modell für 30? gebraucht bis je nachdem
90? neu. Es kann also durchaus günstiger sein, das komplette
Board zu tauschen, statt zu löten / löten zu lassen.

MfG
Peter Eggebrecht (06.07.2016, 10:37)
Andreas Bockelmann (xotzil) schrieb:

[...]
>Es kann auf "Selbermachen" hinauslaufe. Die Buchse kostet bei ebay keine
>4 ECU. Das Notebook selbst ist im neuwertigen Zustand und für 150 Euro .....


Du Buchse selbst geht eh seltener kaputt, meist haben sich die Loeftstellen
durch die hohe mechanische Belastung bei Einstecken geloest. Diese
nachloeten und sehen, ob das Problem damit behoben ist. Wenn die Loetstellen
hingegen auf den Board ausgerissen sind, muss der "Kuenstler" ran.

Zuerst gilt es allerdings, das man herankommen muss. Manchmal braucht man
anschliessend nicht mehr loeten....und betrachtet es als Abschreibung.

Gruss Peter
Roland Mösl (06.07.2016, 14:07)
On 2016-07-03 15:29, Andreas Bockelmann wrote:
> Hallo liebe Zielgruppe,
> ein 3,5 Jahre altes Zenbook Prime (ASUS) zeigt neuerdings einen
> Wackelkontakt an der Netzteilbuchse. Hat jemand eine Empfehlung für
> mich, welche Werkstatt man damit beauftragen kann?


Dann hat ASUS nichts dazu gelernt

Sommer 2010 ASUS UL30A gekauft

2012 schwerer Wackelkontakt an der Netzteilbuchse, nachgelötet.
Sommer 2013 Es geht kein Strom mehr rein, Reparatur misslingt
Herbst 2013 Ersatzteil bestellt (die IO Platine komplett)
Frühjahr 2014 Wieder Wackelkontakt
Sommer 2014 Nachlöten
Herbst 2014 Nichts geht mehr, nochmals Ersatzteil bestellt
Herbst 2015 Nachlöten
Sommer 2016 nicht geht mehr.

Wenn bei Dir das selbe Theater anfängt,
verkaufen mit "Hat leichte Probleme".

Ich habe jetzt einen Acer ES1-331-C0YK.

Wenn der solche Probleme einmal haben sollte,
dann ist ein neuer wenigstens kaum teurer als das ASUS Ersatzteil.
Roland Mösl (06.07.2016, 15:02)
On 2016-07-05 13:29, Michael Limburg wrote:
> Andreas Bockelmann schrieb:
> Falls es sich um die Buchse auf dem IO-Board handelt: Dieses
> bekommt man je nach Modell für 30? gebraucht bis je nachdem
> 90? neu. Es kann also durchaus günstiger sein, das komplette
> Board zu tauschen, statt zu löten / löten zu lassen.


Also wie beim ASUS UL30A diese 2 Platinen,
wo eine IO Board heißt.

Nach dem Kauf von 2 solchen IO Boards ist mir die Lust
auf den Kauf einer 3. sehr gründlich vergangen.

Besonders nach dem Scharnierbruch,
Das Display Gehäuse ist mit Schmelzkleber zusammen geklebt,
das Gerät war nur noch für den Innendiesnt geeignet.
Olaf Schmitt (08.07.2016, 21:06)
Am 03.07.2016 um 15:29 schrieb Andreas Bockelmann:
> Hallo liebe Zielgruppe,
> ein 3,5 Jahre altes Zenbook Prime (ASUS) zeigt neuerdings einen
> Wackelkontakt an der Netzteilbuchse. Hat jemand eine Empfehlung für
> mich, welche Werkstatt man damit beauftragen kann?

Das mit den Fachwerkstätten ist ja immer so ein Ding für sich.
Aber es gibt ja auch etwas mit Bewertungen:

<http://www.ebay.de/itm/Laptop-Notebook-Strombuchse-Netzbuchse-DC-Buchse-Austausch-Reparatur-/262258862188?hash=item3d0fd8a86c:g:tBQAAOSwoydWpjy 3>

<http://www.ebay.de/itm/ASUS-Strombuchse-Ladebuchse-Netzbuchse-DC-Buchse-Notebook-Reparatur-/261955923187?hash=item3cfdca2cf3:g:7x4AAOSweW5VcJU G>

Wenn die das versauen, würde man es da wohl lesen.

Also, falls es dir dir so grob 40? wert, dann lass es machen.
Ansonsten, falls du lieber sparen willst und ein paar Stunden zeit hast,
mach es selber.
Was ich dazu wirklich empfehlen kann, ist, dass man die alte Buchse mit
Heißluft auslötet, damit man die Platine nicht zerstört.
Stichwort SMD Rework Station.
Ansonsten kann man die Kontakte an der Seite und hinten mit Druck und
einer scharfen Klinge durchtrennen. Ich nehme dazu immer Martor Nr. 44.
Danach die Reste einzeln auslöten.

Olaf
Andreas Bockelmann (09.07.2016, 13:52)
Olaf Schmitt schrieb:
> Am 03.07.2016 um 15:29 schrieb Andreas Bockelmann:


> Das mit den Fachwerkstätten ist ja immer so ein Ding für sich.
> Aber es gibt ja auch etwas mit Bewertungen:
> <http://www.ebay.de/itm/Laptop-Notebook-Strombuchse-Netzbuchse-DC-Buchse-Austausch-Reparatur-/262258862188?hash=item3d0fd8a86c:g:tBQAAOSwoydWpjy 3>
> <http://www.ebay.de/itm/ASUS-Strombuchse-Ladebuchse-Netzbuchse-DC-Buchse-Notebook-Reparatur-/261955923187?hash=item3cfdca2cf3:g:7x4AAOSweW5VcJU G>
> Wenn die das versauen, würde man es da wohl lesen.
> Also, falls es dir dir so grob 40? wert, dann lass es machen.
> Ansonsten, falls du lieber sparen willst und ein paar Stunden zeit hast,
> mach es selber.


Hallo Olaf,

die ebay-Werker hatte ich schon bei der ersten Suche gesehen. Das ist
mehr ein Kopfproblem der besten Ehefrau von allen, die ihr Notebook am
liebsten gar nicht weggeben will.

Eine feine Heißluftdüse habe ich nur für einen Mini-Gaslötkolben, aber
ich habe eine beheizte Entlötpumpe. Ein Youtuber machte es rein mit
Entlötlitzen. ch denke, wenn ich mit Lötstation und Entlötkolben
Flashroms im DIP aus 4-fach Multilayer heruasbekomme, sollte es an der
Strombuchse nicht sscheitern. So weit ich das in den Videos gesehen
habe, ist die nicht SMD-verlötet.
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