expertenaustausch > comm.software.* > comm.software.forte-agent

Herrand Petrowitsch (10.01.2020, 15:40)
Klaus Willkomm schrieb:

> wenn er die letzten vergrault hat, kann er wenigstens die tür
> abschließen.
> anachronistisch.


Warum so patzig?

Immerhin hast du Problemfelder angedeutet, die so normalerweise nicht
existieren, zu denen es allerdings durchaus Abhilfe gibt. Wenn du
Letztere nicht oder auch nur bashen willst, sag das bitte gleich bzw.
poste keine Halbwahrheiten, die vielleicht auch noch jemand ernst zu
nehmen geneigt ist.

Davon abgesehen musst du schon hinnehmen, dass dein hiesiger Auftritt im
Usenet nicht gerade als besonders konziliant bezeichnet werden kann.

Gruss Herrand
Stefan Roth (10.01.2020, 20:38)
Klaus Willkomm <k.willkomm> wrote:

Bin hier gerade reingeschneit. :-)

>>hallo verbliebene forumsfreunde,
>>nach ca. 23 jahren forte agent überlege ich mir einen wechsel.... da ich gerade in den nächsten wochen auch einen neuen rechner mit win 10 pro 64 bit aufsetzen werde .. und die gelegenheit mal nutze, um klar schiff zu machen.... auch die fehlende weiterentwicklung bei forte gibt mir perspektivisch zu denken..

>hallo verbliebene forumsfreunde,
>kurzer abschlussbericht zum thema... rechner zusammengebaut und alles

[gesnippt]
Outlook u. Thunderbird

Es gibt auch noch Pegasus.
Ich fand es immer gut und nutze es auch heute noch.

Community:


[..]
>hab mal geschaut, die meisten newsgroups gibt es immer noch, aber eher
>mit 10 posts im jahr.... waren fast alles newsgroups und mailinglisten
>zum thema informatik oder schule...


Anläßlich Deiner "Lösch-Orgie" stelle ich mir gerade die Frage, ob
überhaupt / wer / wo ein (de-)USENET-Archiv betreibt.
Ich fände es (historisch) sehr schade, wenn das alles "über die
Wupper" ginge.

Und ganz unhistorisch:
ich kann den Teil der Menschheit schlicht nicht verstehen, die das
USENET wg. datensaugender, nicht-basisdemokratischer, von
(Monopol-)Konzernen betriebener "Alternativen" wie Facebook, Whatsapp,
Twitter etc. verlassen (haben).

Das USENET ist doch eigentlich zu allen denkbaren Themen dieser Welt
der "one-stop-shop".

(Hat zwar mit deiner Email-Frage nix zu tun, es war mir aber gerade
spontan so...)

>gruß aus ostwestfalen
>klaus


Grüße, Stefan
Klaus Willkomm (10.01.2020, 23:40)
On Fri, 10 Jan 2020 19:38:41 +0100, Stefan Roth <sroth5>
wrote:

>Anläßlich Deiner "Lösch-Orgie" stelle ich mir gerade die Frage, ob
>überhaupt / wer / wo ein (de-)USENET-Archiv betreibt.
> Ich fände es (historisch) sehr schade, wenn das alles "über die
>Wupper" ginge.


ich befürchte da geht an google keine weg vorbei..... in den anfängen
des usenet war es im prinzip wie heute... sprich die news wurden über
die server an die abonnenten verteilt.. auf den server blieben sie nur
eine begrenzte zeit erhalten.. das ändere sich v.a. mit deja bzw.
deja.com, die in den 90er jahren die standard-suchmaschine fürs usenet
wurde und wahrscheinlich auch den datenbestand (komplett?)
archivierte.... anfang des jahrtausends kaufte google deja.. und über
deja groups hast du heute noch zugang zu vielen sehr alten
datenbeständen. manchmal prüfe ich das an skurrilen diskussionen der
90er jahre.. die sind immer noch da.....

>Und ganz unhistorisch:
>ich kann den Teil der Menschheit schlicht nicht verstehen, die das
>USENET wg. datensaugender, nicht-basisdemokratischer, von
>(Monopol-)Konzernen betriebener "Alternativen" wie Facebook, Whatsapp,
>Twitter etc. verlassen (haben).
>Das USENET ist doch eigentlich zu allen denkbaren Themen dieser Welt
>der "one-stop-shop".


das ist leider ganz historisch...man muss es nicht verstehen, aber es
ist so....ich habe seit den 90er jahren eine breites spektrum von
newsgroups verfolgt... vorab natürlich als mutter als newsgroups das
thema "it"... in den 90er jahren löste man jedes edv-problem der welt
nur in newsgroups.... , mein spektrum reichte von vielen politischen
themen, über mein arbeitsfeld schule bis zu meinen hobbies.......hab
die ganzen newsgroups mal abgeklappert.. da ist keiner mehr. oder
zwei/drei letzte mohikaner.... computerproblem löse ich auch nicht
mehr im usenet, sondern irgendwo anders im . ausnahme natürlich
forte agent :-)

schade. aber zeiten ändern sich...
Michael Logies (11.01.2020, 18:44)
On Wed, 11 Dec 2019 03:15:55 -0800 (PST)
Klaus Willkomm <klaus.willkomm2000> wrote:

> hallo verbliebene forumsfreunde,
> nach ca. 23 jahren forte agent überlege ich mir einen wechsel.... da
> ich gerade in den nächsten wochen auch einen neuen rechner mit win 10
> pro 64 bit aufsetzen werde .. und die gelegenheit mal nutze, um klar
> schiff zu machen.... auch die fehlende weiterentwicklung bei forte
> gibt mir perspektivisch zu denken..


Ich schreibe das hier mit Claws Mail unter Linux MX19, nutze unter
Windows aber immer noch den Agent 1.8.
Also als kombinierter Email- und Usenetclient gefällt mir Claws Mail
besser als mein Thunderbird. Claws gibt es auch für Windows:


Ich habe aber so viele Filter und so viele Emails in Thunderbird
(>600.000), daß sich ein Wechsel nicht lohnt.

Warum bist Du nicht auf Linux umgestiegen? MX19 läuft bemerkenswert
rund, deshalb vermutlich bei Distrowatch führend:


Ich habe so viele spezielle Windows-Software, daß mein Hauptsystem
(virtueller Terminalserver) auf Win 10 Pro bleiben wird. Aber auf meinen
beiden Laptops läuft jetzt MX19 (parallel zu Win 10, aber MX19 ist
flinker). Und meine beiden Hosts (VMWare Player, Win 10 Pro) für die VMs
will ich mittelfristig auch auf MX19 migrieren, weil mich die
Windowsupdates und Schnüffelleien nerven. Wird aber auch unter MX19
VMWare Player werden, alles andere ist mir zu mühsam. Hamachi und
Haguichi erlauben mir den Zugriff über RDP auf die Windows-VM, sonst
wäre Linux nichts für mich.

Wo jetzt der Vorteil von MS Office liegen soll, verstehe ich nicht,
Makros? Ansonsten läuft doch Libreoffice gut.
Und wer es ganz schlank und sicher will, nimmt Cloudready und nutzt
Google Docs.

Grüße

M.
Klaus Willkomm (11.01.2020, 23:12)
On Sat, 11 Jan 2020 17:44:32 +0100, Michael Logies <logies>
wrote:

>Wo jetzt der Vorteil von MS Office liegen soll, verstehe ich nicht,
>Makros? Ansonsten läuft doch Libreoffice gut.
>Und wer es ganz schlank und sicher will, nimmt Cloudready und nutzt
>Google Docs.


der einzige vorteil von windows und microft office liegt für mich
darin, dass ich gut 35 jahre erfahrung damit hab. hatte auch einige
ausflüge in den jahren in die linux-welt - bin aber wieder zu
microsoft zurückgekehrt, auch weil ich es beruflich brauchte.... und
jetzt hab ich keine lust mehr auf solche experimente... türlich ist
linux besser....

gruß aus ostwestfalen
klaus
Martin Gerdes (12.01.2020, 11:02)
Klaus Willkomm <k.willkomm> schrieb:

>> Anläßlich Deiner "Lösch-Orgie" stelle ich mir gerade die Frage, ob
>> überhaupt / wer / wo ein (de-)USENET-Archiv betreibt.
>> Ich fände es (historisch) sehr schade, wenn das alles "über die
>> Wupper" ginge.


>ich befürchte da geht an google keine weg vorbei.....


Deine Tastatur ist kaputt .....
Oder möchtest Du etwa den Eindruck erwecken, daß Du jeden deiner Sätze
in der Ewigkeit auskreiseln lassen möchtest?
Fragen über Fragen ......

>in den anfängen des usenet war es im prinzip wie heute...
>sprich die news wurden über die server an die abonnenten verteilt..
>auf den server blieben sie nur eine begrenzte zeit erhalten..


Bei heutigen Festplattengrößen wäre es an sich kein Problem, Postings
ewig aufzuheben, gerade angesichts des zurückgehenden Volumens im
Usenet.

>das ändere sich v.a. mit deja bzw.deja.com, die in den 90er jahren
>die standard-suchmaschine fürs usenet wurde und wahrscheinlich auch
>den datenbestand (komplett?) archivierte....
>anfang des jahrtausends kaufte google deja.. und über
>deja groups hast du heute noch zugang zu vielen sehr alten
>datenbeständen. manchmal prüfe ich das an skurrilen diskussionen der
>90er jahre.. die sind immer noch da.....


Das ist wie alte Photos anzuschauen. Hach! Macht das ein wohliges
Gefühl! Viele Inhalte aber kann man folgen- und problemlos zur Seite
legen.

>> Und ganz unhistorisch:
>> ich kann den Teil der Menschheit schlicht nicht verstehen, die das
>> USENET wg. datensaugender, nicht-basisdemokratischer, von
>> (Monopol-)Konzernen betriebener "Alternativen" wie Facebook, Whatsapp,
>> Twitter etc. verlassen (haben).


Tja, der Wurm muß aber halt dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

>> Das USENET ist doch eigentlich zu allen denkbaren Themen dieser Welt
>> der "one-stop-shop".


Es war es einmal.

> das ist leider ganz historisch...
> in den 90er jahren löste man jedes edv-problem der welt nur in newsgroups....


Viele dieser Probleme sind heute aber halt obsolet. Wer braucht noch
eine Interrupt-Zuordnung für COM4 oder die Verdrahtung eines S0-Busses?

>computerprobleme löse ich auch nicht mehr im usenet, sondern irgendwo anders
>im .


Manche scheinbar einfachen Probleme bekommt man auch im www nicht
gelöst, wobei gerade die Vielzahl an Texten (oft undatiert) den Weg zur
Lösung verstellt.

>ausnahme natürlich forte agent :-)


Für den gibts seit Jahren keine Lösungen mehr :-)

Unicode ist schließlich Neuland.

>schade. aber zeiten ändern sich...


Ja.

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