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Tomas Graser (06.11.2018, 22:53)
Nachdem es gestern bei einer Bürgerinfo wieder um die ach so gefährdeten
Dunkelradler ging, haben mich die aktuellen Zahlen interessiert.

Zunächst eine Fundstelle mit älteren Zahlen,
Quelle d.r.f, Elke Bock 1999-10-31

|Von den Unfällen mit Beteiligung von Fahrradfahrern und mit
|Personenschaden sind es 1-2%, bei denen mangelhafte Beleuchtung als
|Mitursache registriert wird (Verkehrsunfallstatistik 1997, Stat.
| Bundesamt)

Das, was ich aus dem aktuellsten destatis-Werk zum Thema rausgerechnet
habe, kann ich kaum glauben - es korrigiere mich, wer Fehler entdeckt.

destatis
Verkehrsunfälle - Fachserie 8 Reihe 7 - 2017 (Version vom 16.08.2018)

S.46+48 Überblick Verunglückte gesamt
Radfahrer /Getötete insgesamt 382
Radfahrer /Personenschaden insgesamt 86.460
Radfahrer /Sachschaden (nicht ausgewiesen)

6 Ursachen
6.1 Fehlverhalten (S. 276 ff)
Nichtbeachten der Beleuchtungsvorschrift
# lese ich als 'fährt ohne Licht'
Radfahrer /Getötete insgesamt 3 (alle innerorts)
Radfahrer /Personenschaden insgesamt 223
Radfahrer /schwerw. Sachschaden insgesamt 4

6.5 Technische Mängel, Wartungsmängel (S. 303)
Beleuchtung
Radfahrer /Getötete insgesamt 0
Radfahrer /Personenschaden insgesamt 494
Radfahrer /Sachschaden insgesamt 5
________________
Summen 6.1 + 6.5 | % an gesamt |
Radfahrer /Getötete 3 | 0,8 % |
Radfahrer /Personenschaden 717 | 0,8 % |
Radfahrer /Sachschaden 9 |________________|
Markus Luft (07.11.2018, 00:06)
On Tue, 06 Nov 2018 21:53:18 +0100, Tomas Graser wrote:

> Nachdem es gestern bei einer Bürgerinfo wieder um die ach so gefährdeten
> Dunkelradler ging, haben mich die aktuellen Zahlen interessiert.
> Zunächst eine Fundstelle mit älteren Zahlen,
> Quelle d.r.f, Elke Bock 1999-10-31
> |Von den Unfällen mit Beteiligung von Fahrradfahrern und mit
> |Personenschaden sind es 1-2%, bei denen mangelhafte Beleuchtung als
> |Mitursache registriert wird (Verkehrsunfallstatistik 1997, Stat.

^^^^^^^^^^
Ob nun mit oder ohne Personenschaden ist eigentlich egal, da RF bei
einem VU fast immer auch einen Personenschaden erleiden.

[..]
> Radfahrer /Getötete 3 | 0,8 % |
> Radfahrer /Personenschaden 717 | 0,8 % |
> Radfahrer /Sachschaden 9 |________________|


Kommt doch hin, sofern da nicht die Mitursachen drin sind.

Für das Landeshauptdorf Schläfrig-Holstein sieht es so aus:

PD Kiel - Stadt

Jahr VU-RF(ges.) VU-RF(Licht) Anteil [%] Mitursache
2007 439 0 0 3
2008 425 0 0 2
2009 416 0 0 3
2010 353 0 0 2
2011 419 0 0 2
2012 397 0 0 0
2013 406 4 0.99 2
2014 513 4 0.78 11
2015 486 0 0 7
2016 490 0 0 2
2017 468 0 0 2

Es fahren zwar relativ viele Ninja-Radler durch die Gegend, aber
unfallursächlich ist das selten.
Chr. Maercker (07.11.2018, 13:30)
Tomas Graser wrote:
> Nachdem es gestern bei einer Bürgerinfo wieder um die ach so gefährdeten
> Dunkelradler ging, haben mich die aktuellen Zahlen interessiert.


> Zunächst eine Fundstelle mit älteren Zahlen,
> Quelle d.r.f, Elke Bock 1999-10-31
> |Von den Unfällen mit Beteiligung von Fahrradfahrern und mit
> |Personenschaden sind es 1-2%, bei denen mangelhafte Beleuchtung als
> |Mitursache registriert wird (Verkehrsunfallstatistik 1997, Stat.
> | Bundesamt)
> Das, was ich aus dem aktuellsten destatis-Werk zum Thema rausgerechnet
> habe, kann ich kaum glauben - es korrigiere mich, wer Fehler entdeckt.


> ________________
> Summen 6.1 + 6.5 | % an gesamt |
> Radfahrer /Getötete 3 | 0,8 % |
> Radfahrer /Personenschaden 717 | 0,8 % |
> Radfahrer /Sachschaden 9 |________________|


Auf ähnliche Werte bin ich bei destatis schon vor einigen Jahren
gekommen. Die Abnahme gegenüber 1999 erklärt sich für mich dadurch, dass
inzwischen viel mehr Räder funktionierendes Licht haben als zu Zeiten
von Möchtegern-Elektrik.

Elke Bock hat übrigens wenige Jahre später darauf hingewiesen, dass sich
infolge des weit geringeren Radverkehrs nachts zweistellige
Prozentzahlen ergeben, wenn man nur Unfälle bei Dunkelheit betrachtet.
Jene 1..2% habe ich auch erst geglaubt, nachdem ich Zahlen von destatis
u.a. hatte.
Matthias Frank (07.11.2018, 15:49)
Am 06.11.2018 um 21:53 schrieb Tomas Graser:
> Nachdem es gestern bei einer Bürgerinfo wieder um die ach so gefährdeten
> Dunkelradler ging, haben mich die aktuellen Zahlen interessiert.
> Zunächst eine Fundstelle mit älteren Zahlen,
> Quelle d.r.f, Elke Bock 1999-10-31
> |Von den Unfällen mit Beteiligung von Fahrradfahrern und mit
> |Personenschaden sind es 1-2%, bei denen mangelhafte Beleuchtung als
> |Mitursache registriert wird (Verkehrsunfallstatistik 1997, Stat.
> | Bundesamt)

Wobei da steht ja Mitursache, nicht Ursache.
Also letztlich sicher war wohl er hatte kein Licht oder das war vorher
schon defekt. Ob der Unfall mit Licht nicht passiert wäre, dürfte
weitgehend unklar sein.

Fahren ohne Licht regt nur die Autofahrer und Blockwarte auf. Wenn ich
weiß, dass ich nicht gesehen werde, verhalte ich mich entsprechend. Es
wäre Selbstmord unsichtbar eine Vorfahrt zu erzwingen, wobei oft ist man
ja selbst ohne Licht nicht unsichtbar.
Fussgänger haben auch kein Licht und müssen gesehen werden.
Wolf (07.11.2018, 16:35)
Ehmmm... Nö!
Zu kurz gedacht.

Unbeleuchtete Fußgänger sind i.d.R. langsamer und benutzen nicht die kreuzende Fahrbahn.

Wer im Dunkel ohne Licht fährt, ist ein schlechtes Vorbild für andere und erzeugt bei z.B. Autofahrern Wut/Hass/... auf ALLE Radfahrer und nicht ausschließlich auf die Gruppe der Dunkelfahrer. Und dadurch, dassso viele ohne Licht unterwegs sind, führt die Rennleitung Schwerpunktkontrollen durch, die nerven.

Wenn man durch einen Dunkelradler, den man später sieht als einen beleuchteten, muss man oft viel stärker abbremsen als es bei gut beleuchteten nötig wäre. Es gibt dann zwar keinen Unfall, aber unschön ist es trotzdem.

Was ist denn so schlimm an einer funktionierenden Fahrradbeleuchtung? Ist das irgendwie cool, dunkel zu fahren? Fühlt man sich dann ganz toll alsRebell?

Selbst, wenn es "nur" Autofahrer und Blockwarte aufregt... Was hast Du denngegen die bzw. wieviele Menschen sind denn Blockwarte? Ich kenne keinen.
[..]
Ralph Aichinger (07.11.2018, 20:10)
Wolf <wolfgang.hein> wrote:
> Wer im Dunkel ohne Licht fährt, ist ein schlechtes Vorbild für andere


also das halte ich für ein an den Haaren herbeigezogenes Argument aber ...

> und erzeugt bei z.B. Autofahrern Wut/Hass/... auf ALLE Radfahrer und
> nicht ausschließlich auf die Gruppe der Dunkelfahrer.


.... das würde ich nicht als Problem sehen. Denn im Gegenzug werden die
Autofahrer wenn sie unbeleuchtete Radfahrer entdecken auch vorsichtiger
und aufmerksamer werden. Und ich will als Radfahrer ja auch nicht als Moral-
apostel und im wahrsten Sinn des Wortes "leuchtendes Beispiel" auftreten,
wenn gelegentlich ein Autofahrer Wut, Hass oder was auch immer auf mich
hat (warum auch immer), so ist das:

1. Das Problem dieses Autofahrers selbst (das er sich mit seinem Therapeuten
ausmachen muß)
2. mir völlig egal ob er daraus was auf andere Radfahrer extrapoliert.

Eventuell ist es sogar *gut* wenn Autofahrer ein bißchen "Angst" vor
Radfahrern haben.

> Und dadurch, dass so viele ohne Licht unterwegs sind, führt die
> Rennleitung Schwerpunktkontrollen durch, die nerven.


Bei uns in Österreich gibt es sowas de facto nicht.

> Wenn man durch einen Dunkelradler, den man später sieht als einen
> beleuchteten, muss man oft viel stärker abbremsen als es bei gut
> beleuchteten nötig wäre. Es gibt dann zwar keinen Unfall, aber
> unschön ist es trotzdem.


Fußgänger sind auch unbeleuchtet.

> Was ist denn so schlimm an einer funktionierenden Fahrradbeleuchtung?


Gar nix. Ich hab mir das am letzten Rad 250 Euro kosten lassen.

> Ist das irgendwie cool, dunkel zu fahren? Fühlt man sich dann ganz
> toll als Rebell?


Ich vermute mal, daß die meisten Leute einfach technisch überfordert
sind vom reparieren der oft anfälligen Beleuchtung. Manche stecken auch
einfach ein Batterieblinki über das kaputte Dynamolicht.

/ralph
Wolfram Jahn (07.11.2018, 22:33)
Am 06.11.18 um 21:53 schrieb Tomas Graser:
> Das, was ich aus dem aktuellsten destatis-Werk zum Thema rausgerechnet
> habe, kann ich kaum glauben


Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Autofahrer sich offenbar sehr
aufmerksam und sorgfältig verhalten.
Markus Luft (08.11.2018, 01:21)
On Wed, 07 Nov 2018 21:33:52 +0100, Wolfram Jahn wrote:

> Am 06.11.18 um 21:53 schrieb Tomas Graser:
>> Das, was ich aus dem aktuellsten destatis-Werk zum Thema rausgerechnet
>> habe, kann ich kaum glauben

> Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Autofahrer sich offenbar sehr
> aufmerksam und sorgfältig verhalten.


Mir zeigen die Zahlen, daß beim Gros der VU mit Radfahrebeteiligung
Licht einfach keine Rolle spielt. Bei der Hauptunfallursache¹ dieser
VU beweisen Autofahrer ja das genaue Gegenteil von dem, was Du da
behauptest.

¹ Vorrangmißachtung beim Abbiegen über Randverkehrsanlagen
Chr. Maercker (08.11.2018, 10:50)
Wolfram Jahn wrote:
> Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Autofahrer sich offenbar sehr
> aufmerksam und sorgfältig verhalten.


Das müssen sie auch, es gibt zunehmend mehr Autos mit sehr mangelhafter
Beleuchtung. ;-)

Der großen Rest erklärt sich dadurch, dass der Großteil des Radverkehrs
in Städten mit beleuchteten Straßen abläuft. Auf Randverkehranlagen,
insbesondere Radwegen, ist das im übrigen egal, dort sehen Autofahrer
u.a. Radfahrer auch tagsüber nicht und das ist gewollt.
Andre Eiger (09.11.2018, 00:25)
Am Wed, 07 Nov 2018 06:35:32 -0800 schrieb Wolf:

> Was ist denn so schlimm an einer funktionierenden Fahrradbeleuchtung?
> Ist das irgendwie cool, dunkel zu fahren? Fühlt man sich dann ganz toll
> als Rebell?

Nichts ist schlimm daran, gelegentlich ist sie sogar sehr praktisch.
Schlimm finde ich dagegen, wenn ein Nicht-Problem zum Problem erklärt
wird.
Angenommen, die Polizei würde es durch irgendwelche wundersame Maßnahmen
schaffen, dass 99,5 % der Fahrräder tatsächlich richtig beleuchtet sind:
Würde das die Unfallzahlen Deiner Ansicht nach spürbar beeinflussen? Und
wenn ja, wie ist die vorliegende Statistik zu erklären?
Markus Luft (09.11.2018, 01:15)
On Thu, 08 Nov 2018 22:25:25 +0000, Andre Eiger wrote:

> Am Wed, 07 Nov 2018 06:35:32 -0800 schrieb Wolf:
> Nichts ist schlimm daran, gelegentlich ist sie sogar sehr praktisch.
> Schlimm finde ich dagegen, wenn ein Nicht-Problem zum Problem erklärt
> wird.
> Angenommen, die Polizei würde es durch irgendwelche wundersame Maßnahmen
> schaffen, dass 99,5 % der Fahrräder tatsächlich richtig beleuchtet sind:
> Würde das die Unfallzahlen Deiner Ansicht nach spürbar beeinflussen? Und
> wenn ja, wie ist die vorliegende Statistik zu erklären?


In Münster, wo die Polizei es durch, wie ich finde, rechtswidrige
Maßnahmen, zu einer sehr hohen Beleuchtungsquote geschafft hat, kann
man davon in der Unfallstatistik nix sehen. Natürlich nicht!

Mit Rebellion hat das Ninja-Radeln auch so rein gar nix zu tun.
Die Beleuchtungsmängelquote an KFZ ist ja AFAIR sogar höher als an
Fahrrädern. Und die Totalausfallquote an KFZ wäre zu der an Fahrräder
ja ähnlich hoch, wenn bei älteren KFZ auch bei Nässe das Licht nicht
ginge, der Spritverbrauch spürbar mit Licht anstiege, die Lichtanlage
oft kaputt ginge und wenn Autofahrern beim Parken auch dauernd die
Lichtanlage kaputt gemacht würde oder der Akku leer sein könnte und
die auch nur einen Schweinwerfer und nur ein Rücklicht hätten.
Und wenn Autofahrer auch merken würden, daß ihnen trotz Licht dauernd
die Vorfahrt genommen wird, also kein Nutzen feststellbar wäre.
Und es keinen TÜV gäbe, bei der die Mängel dann wenigstens ab und an
auffielen.
Ulli Horlacher (09.11.2018, 09:33)
Markus Luft <01-2015> wrote:

> Die Beleuchtungsmängelquote an KFZ ist ja AFAIR sogar höher als an
> Fahrrädern.


Auf meinem 14 km Weg zur Arbeit zaehl ich immer wieder mal.
Ich komm da bei KFZ auf Quoten zwischen 30% und 70%.
Bei Farraedern sinds zwischen 10% und 30%

> Und die Totalausfallquote an KFZ wäre zu der an Fahrräder
> ja ähnlich hoch, wenn bei älteren KFZ auch bei Nässe das Licht nicht
> ginge, der Spritverbrauch spürbar mit Licht anstiege, die Lichtanlage
> oft kaputt ginge und wenn Autofahrern beim Parken auch dauernd die
> Lichtanlage kaputt gemacht würde oder der Akku leer sein könnte und
> die auch nur einen Schweinwerfer und nur ein Rücklicht hätten.


Und vor allem, wenn bei KFZ so wie bis vor kurzem bei Fahrraedern nur ein
Scheinwerfer zugelassen waere.

Vor allem in der Stadt treffe ich oefters auf Autos, die nachts komplett
ohne Licht fahren.
Ervin Peters (09.11.2018, 10:00)
Am Wed, 07 Nov 2018 21:33:52 +0100 schrieb Wolfram Jahn:

> Am 06.11.18 um 21:53 schrieb Tomas Graser:
>> Das, was ich aus dem aktuellsten destatis-Werk zum Thema rausgerechnet
>> habe, kann ich kaum glauben

> Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Autofahrer sich offenbar sehr
> aufmerksam und sorgfältig verhalten.


Es bestreitet niemand das die meisten Autofahrer versuchen ihre Pflichten
der Wahrnehmung der Umgebung einzuhalten...

....es könnte ja auch unbeleuchteter Tarnpanzer oder ein defelter
dunkelgrauer Benzinlaster im Dunken herumstehen.

ervin
Martin Wohlauer (09.11.2018, 10:07)
Am 09.11.18 um 08:33 schrieb Ulli Horlacher:
> Markus Luft <01-2015> wrote:
>> Die Beleuchtungsmängelquote an KFZ ist ja AFAIR sogar höher als an
>> Fahrrädern.

> Auf meinem 14 km Weg zur Arbeit zaehl ich immer wieder mal.
> Ich komm da bei KFZ auf Quoten zwischen 30% und 70%.
> Bei Farraedern sinds zwischen 10% und 30%


Was rechnest du da mit rein? Ich tue mir da schon schwer, die vier
Eck-Lampen im Blick zu halten am KFZ. Von nicht genutzten Blinkern kann
man ja nicht immer sagen, ob sie defekt sind. Sonst so?

> Und vor allem, wenn bei KFZ so wie bis vor kurzem bei Fahrraedern nur ein
> Scheinwerfer zugelassen waere.
> Vor allem in der Stadt treffe ich oefters auf Autos, die nachts komplett
> ohne Licht fahren.


Das sehe ich hier nie. Das schärfste war bisher Tagfahrlich, also vorne
Funzeln an, hinten aber dummerweise gar nichts.

Grüßle,

Martin.
Markus Luft (09.11.2018, 13:41)
On Fri, 09 Nov 2018 07:33:51 +0000, Ulli Horlacher wrote:

> Markus Luft <01-2015> wrote:
>> Die Beleuchtungsmängelquote an KFZ ist ja AFAIR sogar höher als an
>> Fahrrädern.

> Auf meinem 14 km Weg zur Arbeit zaehl ich immer wieder mal.
> Ich komm da bei KFZ auf Quoten zwischen 30% und 70%.
> Bei Farraedern sinds zwischen 10% und 30%

Und das sind die offensichtlichen Mängel. Zu erblindete oder zu
vergilbte KFZ-Scheinwerfergläser sieht man ja nicht unbedingt im
Vorbeifahren und was jeweils auf der Rückseite kaputt ist auch nicht.
Und kaputte Blinker z.B. auch eher selten.

> Und vor allem, wenn bei KFZ so wie bis vor kurzem bei Fahrraedern nur ein
> Scheinwerfer zugelassen waere.

Das hatte ich mit drin.
Das man seit einiger Zeit zwei Schweinwerfer und schon länger zwei
Rücklatüchten haben darf, heißt ja nicht, daß Radfahrer das auch
hätte. Fällt eins aus hat man da Totalausfall. Autofahrer fahren dann
einäugig.

> Vor allem in der Stadt treffe ich oefters auf Autos, die nachts komplett
> ohne Licht fahren.


Ja sicher, in hell erleuchteten Städten kann man das Lichtanmachen ja
auch schnell mal vergessen. Das können aber auch Radfahrer vergessen,
deren Lichtanlagen oft immer noch deutlich dunkler leuchten, als die
von Autofahrern. Das ist eben ein Zeichen dafür, daß Licht gar nicht
notwendig ist.

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