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Karl Lohrmann (13.05.2020, 17:30)
Hallo Rechtsfreunde!

Mich beschäftigt gerade ein Thema:

Meine Eltern sind schon etwas älter (>80). Ich wohne in der Nähe der Eltern, mein Bruder weiter weg in einer anderen Stadt.

Da ich mich im Falle des Ablebens meiner Eltern bzw. des noch verbliebenen Elternteils, falls der andere bereits verstorben wäre, fürchte, dass mein Bruder, der weiter weg wohnt, eventuell Behauptungen aufstellt, dass ich unbefugt aufgrund der Wohnnähe zu ihnen, etwas entwendet habe, möchte ich verhindern, dass irgendjemand von uns Hinterbliebenen unbeaufsichtigt das Haus betritt.

Mein Bruder ist sehr gehässig und gierig, er hat auch keinerlei Kontakt mit den Eltern, hatte stets nur Streit mit uns verursacht, deshalb ist ihm das zuzutrauen, dass er Probleme bereitet.
Dennoch möchte ich, dass die Erbschaft gerecht abläuft, obwohl ich mich um meine Eltern kümmere und stets für sie da bin.

Ich möchte aber verhindern, dass mein Bruder aus Gehässigkeit Probleme bereitet, insbesondere vor der Abhandlung durch den Notar.

Hat jemand einen Ratschlag, wie man das bewerkstelligen kann?

Für alle Antworten bedanke ich ich schon im voraus,

liebe Grüße,
Karl

Hat bitte jemand eine Ahnung, wie ich ich verhalten sollte und welche rechtlichen Möglichkeiten ich habe.
Bernhard Kuemel (13.05.2020, 18:33)
On 5/13/20 5:30 PM, Karl Lohrmann wrote:
> Da ich mich im Falle des Ablebens meiner Eltern bzw. des noch verbliebenen Elternteils, falls der andere bereits verstorben wäre, fürchte, dass mein Bruder, der weiter weg wohnt, eventuell Behauptungen aufstellt, dass ich unbefugt aufgrund der Wohnnähe zu ihnen, etwas entwendet habe, möchte ich verhindern, dass irgendjemand von uns Hinterbliebenen unbeaufsichtigt das Haus betritt.


Ihr koenntet zusammen in die Wohnung gehen und dokumentieren, was da
ist. Du koenntest darauf verzichten, einen Schluessel fuer das Haus zu
haben. Dann koenntest du allerdings auch nicht im Notfall zu Hilfe
kommen. Vielleicht koennt ihr (du, dein Bruder und eure Eltern)
dokumentieren, was da ist.

lg, Bernhard
Karl Lohrmann (13.05.2020, 19:15)
Am Mittwoch, 13. Mai 2020 18:34:00 UTC+2 schrieb Bernhard Kuemel:
> On 5/13/20 5:30 PM, Karl Lohrmann wrote:


> Ihr koenntet zusammen in die Wohnung gehen und dokumentieren, was da
> ist. Du koenntest darauf verzichten, einen Schluessel fuer das Haus zu
> haben. Dann koenntest du allerdings auch nicht im Notfall zu Hilfe
> kommen. Vielleicht koennt ihr (du, dein Bruder und eure Eltern)
> dokumentieren, was da ist.


Hallo Bernhard,
herzlichen Dank für die Antwort!

Auf den Schlüssel zu verzichten ist für mich und meine Eltern keine Option, sie brauchen ja des Öfteren Hilfe, weshalb ein Schlüssel-Verzicht sehr nachteilig für meine Eltern wäre, wie du auch selbst schreibst...

Gemeinsam mit meinem Bruder das Inventar zu dokumentieren ist ebenfalls leider nicht möglich, da mein Bruder den Kontakt ablehnt und nicht kommenwürde, um das zu tun.

Das Problem ist, dass die Eltern nicht unvermögend sind, und das Haus sehr groß ist.

Wäre es eventuell eine Möglichkeit, dass meine Eltern eine "Vermögensliste" erstellen, und diese bei einem Notar hinterlegen? Wie gesagt, ich will fair sein und Gerechtigkeit walten lassen, bei meinem Bruder bin ich mir nicht sicher - obwohl er auch vermögend ist - denn er ist sehr gehässig und immer auf Streit aus. Ich möchte einfach nur verhindern, dass er auf dumme Ideen kommt, und mir aufgrund seines Hasses auf unsere Familie noch ein "Ei" legt und mir etwas anlastet, was nicht stimmt.
Deshalb fürchte ich ja, im Falle des Ablebens meiner Eltern, dass er mich in Unannehmlichkeiten bringen kann, was ich jedoch schon im vorhinein verhindern möchte.

LG, Karl
Helmut Wabnig (14.05.2020, 08:47)
On Wed, 13 May 2020 10:15:41 -0700 (PDT), Karl Lohrmann
<etsch33> wrote:

>Am Mittwoch, 13. Mai 2020 18:34:00 UTC+2 schrieb Bernhard Kuemel:
>Hallo Bernhard,
>herzlichen Dank für die Antwort!
>Auf den Schlüssel zu verzichten ist für mich und meine Eltern keine Option, sie brauchen ja des Öfteren Hilfe, weshalb ein Schlüssel-Verzicht sehr nachteilig für meine Eltern wäre, wie du auch selbst schreibst...
>Gemeinsam mit meinem Bruder das Inventar zu dokumentieren ist ebenfalls leider nicht möglich, da mein Bruder den Kontakt ablehnt und nicht kommen würde, um das zu tun.
>Das Problem ist, dass die Eltern nicht unvermögend sind, und das Haus sehr groß ist.
>Wäre es eventuell eine Möglichkeit, dass meine Eltern eine "Vermögensliste" erstellen, und diese bei einem Notar hinterlegen? Wie gesagt, ich will fair sein und Gerechtigkeit walten lassen, bei meinem Bruder bin ich mir nicht sicher - obwohl er auch vermögend ist - denn er ist sehr gehässig und immer auf Streit aus. Ich möchte einfach nur verhindern, dass er auf dumme Ideen kommt, und mir aufgrund seines Hasses auf unsere Familie noch ein "Ei" legt und mir etwas anlastet, was nicht stimmt.
>Deshalb fürchte ich ja, im Falle des Ablebens meiner Eltern, dass er mich in Unannehmlichkeiten bringen kann, was ich jedoch schon im vorhinein verhindern möchte.
>LG, Karl


Und wenn dein Bruder ein paar Kaffeelöffel mehr hat,
soviel zum Thema "Gier".

w.
Johann Mayerwieser (14.05.2020, 09:24)
Am Thu, 14 May 2020 08:47:14 +0200 schrieb Helmut Wabnig:

> Und wenn dein Bruder ein paar Kaffeelöffel mehr hat, soviel zum Thema
> "Gier".


Da gehts sicher nicht um ein paar Kaffeelöffel, sondern eher um ein
jahrzehntelanges gestörtes Verhältnis zwischen den beiden. Da würde ich
auch schauen, dass ich komplett zu meinem Recht komme.
Helmut Wabnig (14.05.2020, 10:24)
On 14 May 2020 07:24:25 GMT, Johann Mayerwieser
<johann.mayerwieser> wrote:

>Am Thu, 14 May 2020 08:47:14 +0200 schrieb Helmut Wabnig:
>> Und wenn dein Bruder ein paar Kaffeelöffel mehr hat, soviel zum Thema
>> "Gier".

>Da gehts sicher nicht um ein paar Kaffeelöffel, sondern eher um ein
>jahrzehntelanges gestörtes Verhältnis zwischen den beiden. Da würde ich
>auch schauen, dass ich komplett zu meinem Recht komme.


Wenn ich durch's Haus geh und von allen Sachen Fotos mache?

w.
Erich Klecka (14.05.2020, 12:32)
Am 13.05.20 um 17:30 schrieb Karl Lohrmann:
> Hallo Rechtsfreunde!
> Mich beschäftigt gerade ein Thema:
> Meine Eltern sind schon etwas älter (>80). Ich wohne in der Nähe der Eltern, mein Bruder weiter weg in einer anderen Stadt.
> Da ich mich im Falle des Ablebens meiner Eltern bzw. des noch verbliebenen Elternteils, falls der andere bereits verstorben wäre, fürchte, dass mein Bruder, der weiter weg wohnt, eventuell Behauptungen aufstellt, dass ich unbefugt aufgrund der Wohnnähe zu ihnen, etwas entwendet habe, möchte ich verhindern, dass irgendjemand von uns Hinterbliebenen unbeaufsichtigt das Haus betritt.
> Mein Bruder ist sehr gehässig und gierig, er hat auch keinerlei Kontakt mit den Eltern, hatte stets nur Streit mit uns verursacht, deshalb ist ihm das zuzutrauen, dass er Probleme bereitet.
> Dennoch möchte ich, dass die Erbschaft gerecht abläuft, obwohl ich mich um meine Eltern kümmere und stets für sie da bin.
> Ich möchte aber verhindern, dass mein Bruder aus Gehässigkeit Probleme bereitet, insbesondere vor der Abhandlung durch den Notar.


Hier kann noch die Frage gestellt werden, ob ein schriftliches Testament
vorliegt und ob dieses im Testamentregister registriert ist.



Ebenso, wie detailliert diese Testament ausgeführt ist.
Johann Mayerwieser (14.05.2020, 13:20)
Am Thu, 14 May 2020 10:24:51 +0200 schrieb Helmut Wabnig:

> On 14 May 2020 07:24:25 GMT, Johann Mayerwieser
> <johann.mayerwieser> wrote:
> Wenn ich durch's Haus geh und von allen Sachen Fotos mache?

Dann wird dein Bruder sagen: "Und was ist mit den Sachen, die du nicht
fotografiert hast?"

Am gscheitesten wäre es, deine Eltern würden in einem Testament
festlegen, was dein Bruder bekommt und dass du den Rest bekommst.

Siehe dazu auch die Antwort von Erich Klecka
Erich Klecka (14.05.2020, 16:48)
Am 14.05.20 um 13:20 schrieb Johann Mayerwieser:

> Am gscheitesten wäre es, deine Eltern würden in einem Testament
> festlegen, was dein Bruder bekommt und dass du den Rest bekommst.


ein *schriftliches* Testament.

In den 70ern hat mein Onkel (Bruder meines damals bereits verstorbenen
Vaters) ein kleines Erbe hinterlassen (ein ganz kleiner Garten, wo er
paar Rosen gepflanzt hatte).
Schriftliches Testament gab es keines.

Daraufhin kamen meine Cousins mit der Bitte, ich möge doch auf den
Anteil dieses Erbes verzichten, der *Einheitswert* wären ohnehin nur ein
paar Schilling, und sie hätten es gern und ich hätte eh einen schön
großen Grund mit Haus.
Habe ich abgelehnt (Einheitswert ist nicht Verkehrswert, bin mir
verarscht vorgekommen). Sonst hätten wir ja reden können.

Daraufhin wurde ein mündliches Testament mit zwei "Zeugen"
"herausgezaubert".

Ist durchgegangen.
Ging allerdings um nix wesentliches.
Schnee von gestern.

Daher, siehe oben: *schriftlich* bitte.

Sonst sind ewige Streitereien (vor Gericht) unausweichlich.

noch ein Link:
Werner Tann (14.05.2020, 17:48)
Erich Klecka <erich> schrieb:

>> Am gscheitesten wäre es, deine Eltern würden in einem Testament
>> festlegen, was dein Bruder bekommt und dass du den Rest bekommst.

>ein *schriftliches* Testament.


Darum geht es dem OP nicht. Ein vorhandenes Testament, gar ein
älteres, verhindert nicht das Verschwinden von im Testament
aufgeführten Gegenständen, weil sie

= nach der Errichtung des Testaments verschenkt, verkauft, verloren
oder zerstört wurden und man vergaß, das Testament zu aktualisieren.
= nach dem Tod des Erblassers von Angehörigen und Freunden, die einen
Schlüssel haben, mitgenommen wurden.

Gemäß Erbschaftsrecht sind im Testament genannte Gegenstände, die sich
im Nachlass nicht mehr finden, irrelevant, es gibt auch keine
Geldentschädigung in der Höhe des nicht aufgefundenen vererbten
Objekts. Weg ist weg.

Heißt: Weil etwas im Testament steht, ist das Objekt damit nicht
"geschützt". Es ist dann evt. weg, und der böse Verwandte wird den OP
beschuldigen. Damit sind wir wieder am Anfang.

Mein Tipp ist ganz praktisch. Da die Eltern wohlhabend sind, wird auf
den OP ein beträchtlicher Teil abfallen. Also sollte er sich
zurücklehnen und sich bei Beschuldigungen des Bruders einen Anwalt
leisten. Dieser wird dem Bruder gegenüber die richtigen Worte finden.
Johann Mayerwieser (14.05.2020, 18:20)
Am Thu, 14 May 2020 17:48:46 +0200 schrieb Werner Tann:

> Mein Tipp ist ganz praktisch. Da die Eltern wohlhabend sind, wird auf
> den OP ein beträchtlicher Teil abfallen. Also sollte er sich
> zurücklehnen und sich bei Beschuldigungen des Bruders einen Anwalt
> leisten. Dieser wird dem Bruder gegenüber die richtigen Worte finden.


Ich hab mir vor zig Jahren einen REchtsschutz geleistet, bei einem reinen
Rechtsschutzversicherer mit 3 Buchstaben und 3 Punkten. Als es um das
Erbe meines Vaters ging, das sich ein Freund von ihm über die Witwe (war
die zweite Frau, also nicht meine Mutter) einverleiben wollte, hab ich
mit dem Notar, der uns mit einem Butterbrot abspeisen wollte, geredet.
Ich hab ihm mitgeteilt, ich hätte einen Rechtsschutz, der auch
Erbstreitigkeiten umfasst. Er hat nach der Versicherung gefragt, ich hab
sie ihm genannt und ab diesem Augenblick hatte ich bessere Karten. Ich
habe dann für mich und meine 4 Geschwister ein erkleckliches Erbe
herausverhandelt, das zwar unter dem lag, auf das wir Anspruch hatten,
aber für mehr wäre es zu Gericht gegangen und meine Geschwister hatten
keinen Rechtsschutz, also zugestimmt. War trotzdem eine schöne Summe.
Erich Klecka (14.05.2020, 20:00)
Am 14.05.20 um 17:48 schrieb Werner Tann:
> Erich Klecka <erich> schrieb:


>> ...ein *schriftliches* Testament....


> Darum geht es dem OP nicht.


Worum geht es dem OP?

Ein schriftliches Testament ist besser als kein Testament.
Und ob die Eltern des OP ein solches geschrieben haben, hat der OP nicht
bekannt gegeben.
Ein schriftliches Testament sehe ich als wichtigsten Part,
Erbschaftsstreitigkeiten die Spitze zu nehmen.
Der Einsatz im Erbschaftsrecht kundiger Anwälte ist natürlich anzuraten.
Dies allerdings bereits im Vorfeld.
Karl Lohrmann (14.05.2020, 21:16)
Am Donnerstag, 14. Mai 2020 20:00:03 UTC+2 schrieb Erich Klecka:

> Worum geht es dem OP?
> Ein schriftliches Testament ist besser als kein Testament.
> Und ob die Eltern des OP ein solches geschrieben haben, hat der OP nicht
> bekannt gegeben.
> Ein schriftliches Testament sehe ich als wichtigsten Part,
> Erbschaftsstreitigkeiten die Spitze zu nehmen.
> Der Einsatz im Erbschaftsrecht kundiger Anwälte ist natürlich anzuraten.
> Dies allerdings bereits im Vorfeld.
> --
> ciao e.


Guten Abend, Erich!

Vorerst herzlichen Dank, übrigens auch an alle Teilnehmer dieses Thread, für die Beiträge!

Betreffend eines schriftlichen Testamentes sehe ich aus jetziger Sicht das Problem, dass unsere Mutter sicherlich bereit wäre, ein Solches zu verfassen, mein Vater hingegen pocht seit eh und je darauf, dass dies nicht nötig sei, weil ohnehin alles nach Recht ablaufen soll.

Deshalb möchte ich ihn auch nicht dahingehend drängen, ein Testament zu verfassen, er wird schon seine Gründe haben.

Da ich - wie im Ausgangsposting erwähnt - ebenfalls der Auffassung bin, dass trotz der Unstimmigkeiten mit meinem Bruder alles Rechtens ablaufen soll, akzeptiere ich dies auch. Und ist es keinesfalls, nein, sogar im Gegenteil, meine Absicht, mir etwas rauszuholen...

Da meinem Bruder aufgrund seines Hasses gegen die Familie (auch beruflich hat er so einige Szenarien mit Intrigen gegen Kollegen etc. gebastelt) allerhand zuzutrauen ist, möchte ich eben die Gerechtigkeit auch als solcheerleben dürfen, und im Vorfeld verhindern, dass er infolge der Kombination aus Hass und Habgier sich irgendetwas einfallen lässt, das mir schaden könnte.

Ich bin nicht einmal willens, dass ich mir etwas "rausholen" möchte, weil ich aufgrund meiner örtlichen Nähe zu den Eltern auch ständig für sie da bin, ich will einfach wirklich nur verhindern, dasssich mein Bruder aus Gehässigkeit irgend etwas einfallen lässt, das mir Schaden zufügen könnte. Finanziell steht mein Bruder auchvielfach besser da als ich, also hat er auch die Möglichkeiten, Rechtsanwälte gegen mich einzusetzen, denen ich nicht so leicht entgegenwirken könnte.

DAS ist der Grund, dass ich mich im Vorfeld erkundigen möchte, wie ichso ein Horror-Szenario, welches ich nicht ausschließen kann, verhindern kann. Denn ich will nur Gerechtigkeit, aber keinen Schaden erleiden!

LG, Karl
Karl Lohrmann (14.05.2020, 21:40)
Am Donnerstag, 14. Mai 2020 09:24:27 UTC+2 schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Thu, 14 May 2020 08:47:14 +0200 schrieb Helmut Wabnig:
> > Und wenn dein Bruder ein paar Kaffeelöffel mehr hat, soviel zum Thema
> > "Gier".

> Da gehts sicher nicht um ein paar Kaffeelöffel, sondern eher um ein
> jahrzehntelanges gestörtes Verhältnis zwischen den beiden. Da würde ich
> auch schauen, dass ich komplett zu meinem Recht komme.


Hallo Johann,

du liegst völlig richtig mit deiner Antwort auf das Posting von Helmut!

Es geht mir nämlich lediglich um das Prinzip und die Gerechtigkeit, weshalb ich ja auch den Wunsch hege, alles GERECHT aufzuteilen, wie es auch das GESETZ vorsieht.
Sowohl die Kaffeelöffel, als auch die mehreren Immobilien und sonstiger - mir unbekannter - Vermögensbestandteile.
Ich möchte einfach nur nicht einen ungerechtfertigten NACHTEIL haben, weil die Familienverhältnisse mit dem Bruder dies auch möglich erscheinen lassen!

LG & schönen Abend!
Werner Tann (14.05.2020, 21:52)
Erich Klecka <erich> schrieb:

>>> ...ein *schriftliches* Testament....

>> Darum geht es dem OP nicht.

>Worum geht es dem OP?


>Ein schriftliches Testament ist besser als kein Testament.


Das ist richtig, aber irrelevant für das Problem des OP. Ich habe doch
ausgeführt, warum ein Testament den OP nicht vor falschen
Beschuldigungen durch den Bruder schützen kann. Wie sollte denn das
gehen, erklär' mal! Selbst eine 100% vollständige und ständig aktuell
gehaltene Inventarliste (die, so der OP, fast unmöglich ist wegen der
Größe des Hauses), könnte nicht verhindern, dass der Bruder (oder ein
anderer, der Zugang hat ... am Ende war's der Gärtner), ein Teil
entwendet. Und dann folgt der Vorwurf des Bruders: "Wo ist das
testamentarisch erwähnte Teil X? Das hat sich mein Bruder unter den
Nagel gerissen, ich schwör'!"

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