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Ralph Aichinger (23.11.2019, 19:16)
Marcel Mueller <news.5.maazl> wrote:
> Devices, die schnelle Anbindung brauchen (z.B. SATA), sind sowieso schon
> auf dem Board. Und langsame Devices, wie DVB-S2, Controller fürs Backup


Bei mir sind es vor allem Netzwerkkarten, mehr als 2 haben die wenigsten
an board, gerade für Virtualisierung oder Routing kann man schnell mal
4 oder mehr brauchen.

> Wenn halt die daran hängende Anlage eine halbe Million kostet, dann ist
> das auch egal.


Klar, für alles andere tuts auch ein Gebrauchtrechner der ein paar
Jahre alt ist, die haben auch noch PCI.

/ralph
Marcel Mueller (23.11.2019, 21:41)
Am 23.11.19 um 18:16 schrieb Ralph Aichinger:
> Marcel Mueller <news.5.maazl> wrote:
>> Devices, die schnelle Anbindung brauchen (z.B. SATA), sind sowieso schon
>> auf dem Board. Und langsame Devices, wie DVB-S2, Controller fürs Backup

> Bei mir sind es vor allem Netzwerkkarten, mehr als 2 haben die wenigsten
> an board, gerade für Virtualisierung oder Routing kann man schnell mal
> 4 oder mehr brauchen.


Warum braucht man dafür viele Netzwerkkarten?
Ich virtualisiere auch und habe halt auch das Netzwerk virtualisiert.
Also Hauptkarte in promiscuous mode und dann jeder seine eigene IP. Da
durch die Virtualisierung der meiste Traffic lokal bleibt und vom
internen virtuellen Switch der VM abgefackelt wird, gibt es auch kein
Performance-Problem.

Marcel
Ralph Aichinger (24.11.2019, 12:01)
Marcel Mueller <news.5.maazl> wrote:
> Warum braucht man dafür viele Netzwerkkarten?
> Ich virtualisiere auch und habe halt auch das Netzwerk virtualisiert.
> Also Hauptkarte in promiscuous mode und dann jeder seine eigene IP. Da
> durch die Virtualisierung der meiste Traffic lokal bleibt und vom
> internen virtuellen Switch der VM abgefackelt wird, gibt es auch kein
> Performance-Problem.


Kann man natürlich machen, oder auch durchreichen über VLANs,
aber sehr oft ist es fürs Debugging einfacher das Interface einer
virtuellen Maschine mal probeweise physisch rausführen zu können.

/ralph
Marcel Mueller (24.11.2019, 15:31)
Am 24.11.19 um 11:01 schrieb Ralph Aichinger:
> Marcel Mueller <news.5.maazl> wrote:
>> Warum braucht man dafür viele Netzwerkkarten?

> Kann man natürlich machen, oder auch durchreichen über VLANs,
> aber sehr oft ist es fürs Debugging einfacher das Interface einer
> virtuellen Maschine mal probeweise physisch rausführen zu können.


Echt?
Ich greife die Daten immer am virtuellen Interface mit Wireshark ab.
Naja, immer ... sagen wir, wenn Not am Mann ist.

Marcel
Kay Martinen (26.11.2019, 00:46)
Am 23.11.2019 um 18:16 schrieb Ralph Aichinger:
> Marcel Mueller <news.5.maazl> wrote:
>> Devices, die schnelle Anbindung brauchen (z.B. SATA),

> Bei mir sind es vor allem Netzwerkkarten, mehr als 2 haben die wenigsten
> an board, gerade für Virtualisierung oder Routing kann man schnell mal
> 4 oder mehr brauchen.


Da würde mich jetzt mal interessieren warum; außer debugging; du 2-4
Netzwerk-karten benutzen willst. Virtualisierung klammere ich mal aus,
das Netz kann man ja auch virtualisieren. Bliebe Routing. Geht es da bei
dir um was spezielles oder hohen Traffic der mit separaten NICs besser
skaliert oder willst du damit andere Probleme umgehen? Welche?

Ich habe selbst zwei Proxmox VE Nodes (Standalone) laufen und da nur je
2 NICs drin. Beide laufen auf linux-bridges und von denen ist eine als
"vlan-aware" geschaltet und bindet über einen Managed Switch die VLANs
an den VM-Host. Die andere Bridge ist einfach nur GbE ins Haupt-LAN ohne
VLANs. Man kann da wohl auch noch vswitch/OVS & Bonds mit mehren NICs
machen aber so viel Redundanz brauche ich privat nicht.

In den VMs kann ich dann eine der beiden Bridges (die mit vlan auch
mehrfach) eintragen, ihr ein VLAN-Tag zuweisen und das war's schon. Je
nach Tag ist dies Virtuelle if dann im jew. VLAN. Damit geht auch
routing wie hier ipfire, pfsense und opnsense bereits bewiesen haben.

Mache ich da was verkehrt oder hast du was spezielleres im Sinn mit 4
NICs? Wie teilst du die auf?

Wenn du aber nur zwei NICs intern im bond und 2 NICs extern im bond hast
dann will ich nicht weiter fragen - zu banal. :-)

Kay
Ralph Aichinger (26.11.2019, 09:00)
Kay Martinen <kay> wrote:
> Netzwerk-karten benutzen willst. Virtualisierung klammere ich mal aus,
> das Netz kann man ja auch virtualisieren. Bliebe Routing. Geht es da bei
> dir um was spezielles oder hohen Traffic der mit separaten NICs besser
> skaliert oder willst du damit andere Probleme umgehen? Welche?


Konkretes Beispiel gerade: 2 Bereiche einer Firmengruppe teilen sich
eine Leitung, und sollen gegeneinander abgeschottet werden. Außerdem
gibt es eine Legacy-Firewall die für VPNs verwendet wird und weiterhin
angeschlossen bleiben muß. Der neue Router bekommt

1xUpstream-Anschluß, 1xManagement-Interface, 1x+IPMI (out of Band-Konsole
des Servers), 1xDMZ, 1xinternes Netz A, 1xinternes Netz B, 1xLegacy-Firewall.

7 Anschlüsse, die man sicher teilweise eliminieren kann, aber beim Preis
eines LAN-Ports einfach praktisch sind.

/ralph

> Ich habe selbst zwei Proxmox VE Nodes (Standalone) laufen und da nur je
> 2 NICs drin. Beide laufen auf linux-bridges und von denen ist eine als
> "vlan-aware" geschaltet und bindet über einen Managed Switch die VLANs
> an den VM-Host. Die andere Bridge ist einfach nur GbE ins Haupt-LAN ohne
> VLANs. Man kann da wohl auch noch vswitch/OVS & Bonds mit mehren NICs
> machen aber so viel Redundanz brauche ich privat nicht.


Ja.
> In den VMs kann ich dann eine der beiden Bridges (die mit vlan auch
> mehrfach) eintragen, ihr ein VLAN-Tag zuweisen und das war's schon. Je
> nach Tag ist dies Virtuelle if dann im jew. VLAN. Damit geht auch
> routing wie hier ipfire, pfsense und opnsense bereits bewiesen haben.
> Mache ich da was verkehrt oder hast du was spezielleres im Sinn mit 4
> NICs? Wie teilst du die auf?


Nein, gar nichts verkehrt. Aber u.U. will man auch bei einem Virtualisierungs-
host die DMZ rausziehen, eventuell hat man mehr als eine (ich hab 2
getrennte Bereiche gehabt), etc.

/ralph
Rudolf Harras (02.12.2019, 22:38)
Christian Winther schrieb:

> Per VMware-Converter o.ä. booten und eine VM daraus erstellen, mit
> welcher man testen kann ist keine Option?


WAs ist ein VMware-Converter? Eine Boot-CD, die alles einliest?
> Aus Interesse: Steuert die alte SW einen SCSI-Drucker an?


Nein, da könnte man ja relativ einfach einen neuen kaufen. ;)
Rudolf Harras (02.12.2019, 22:47)
Thomas Orgelmacher schrieb:

> ...was heist: "mit einem Gerät kommunizieren"? Das klingt nach etwas
> anderem als Platte oder CDROM.


So ist es, da hängt schon etwas spezielleres dran, das man nicht so einfach im
Supermarkt bekommt.

> 3) Adäquate Hardware als Reserve in der Bucht beschaffen und erst
> gar nicht virtualisieren. Mein Favorit. Und selbst das kann bei
> Windows NT recht schmerzhaft werden.
> Insgesammt bräuchte man mehr Informationen: was sieht die aktuelle
> Hardware aus und was tut sie? Windows NT deckt ja die ganze Ecke
> von Pentium I bis IV ab.


Ist glaube ich ein Pentium II, diese längliche CPU.

Windows NT ist wirklich recht genau, ich habe schon eine etwas größere Platte
probiert. Die hat das System zwar genommen, aber NT hat sie mit einem Bluescreen
verweigert.
Rudolf Harras (02.12.2019, 23:08)
Marcel Mueller schrieb:
> Das System kannst du virtualisieren.
> Bei SCSI-Controller wird das schon schwieriger. ;-)


Oder wir wär's damit:
Die VMWare gaukelt dem System einen SCSI-Anschluss vor, schickt aber die
Steuercodes per Ethernet an einen Ethernet-SCSI-Adapter.
Gibt ja da so ein RaSCSI-Projekt für den Raspberry Pi Zero.

Geht wahrscheinlich theoretisch, aber es fehlt wohl noch an der passenden
Software. Wenn ich das recht verstehe ist RaSCSI eher dazu da, um ein SCSI Gerät
selbst zu emulieren.
Kay Martinen (03.12.2019, 00:12)
Am 02.12.2019 um 21:38 schrieb Rudolf Harras:
> Christian Winther schrieb:
>> Per VMware-Converter o.ä. booten und eine VM daraus erstellen, mit
>> welcher man testen kann ist keine Option?

> WAs ist ein VMware-Converter? Eine Boot-CD, die alles einliest?


Das ist ein Migrations-Tool das es von/für VmWare gab/gibt. Damit kann
man eine Installation auf "Echtem Blech" (Einen Physischen Computer) in
eine Virtuelle Maschine transportieren. Das geht m.W. nicht aus dem dort
laufendem System weshalb du ein anderes Booten mußt. Und darin läuft
dann der Converter und braucht noch ein Zielmedium für das Image. Kann;
soweit ich erinnere; eine Externe Platte oder auch ein Netzlaufwerk sein.

Ich weiß nicht ob es das als fertige CD gibt, und wenn dann als ISO
damit du selbst eine Erstellen kannst.

Im Grunde macht das wohl nur die umwandlung der Phyischen Platte in
einen image-container den der virtualisierer versteht. VMX z.b.

Da gibt es auch freie Lösungen deren Namen mir aber grad nicht einfallen
wollen. Irgendwas mit Clone oder Ghost (Nein, nicht von Norton!)...

Ich hab VmWare ewig nicht benutzt und weiß darum nicht mehr. Ich benutze
ProxmoxVE und hab da noch nie ein PV in eine VM bringen müssen weil ich
die dort neu erstelle.

>> Aus Interesse: Steuert die alte SW einen SCSI-Drucker an?


DRUCKER am SCSI? Da war bestimmt "Scanner" gemeint oder?

> Nein, da könnte man ja relativ einfach einen neuen kaufen. ;)


Keine Festplatte, kein Drucker/Scanner... auch kein Tape
Changer/Autoloader? :-)

Von letzteren habe ich auch ein paar.

Kay
Kay Martinen (03.12.2019, 00:14)
Am 02.12.2019 um 22:08 schrieb Rudolf Harras:
> Marcel Mueller schrieb:
>> Das System kannst du virtualisieren.
>> Bei SCSI-Controller wird das schon schwieriger. ;-)

> Oder wir wär's damit:
> Die VMWare gaukelt dem System einen SCSI-Anschluss vor, schickt aber die
> Steuercodes per Ethernet an einen Ethernet-SCSI-Adapter.


Wurde dir iSCSI schon vorgeschlagen. Das ist genau für den Zweck,
virtualisierung von Massenspeichern per SCSI over Ethernet.

Wenn du auf deiner Kiste einen iSCSI Anschluß einrichten kannst,
physisch oder Virtuell...

Kay
Kay Martinen (03.12.2019, 00:27)
Am 02.12.2019 um 21:47 schrieb Rudolf Harras:
> Thomas Orgelmacher schrieb:
>> ...was heist: "mit einem Gerät kommunizieren"? Das klingt nach etwas
>> anderem als Platte oder CDROM.

> So ist es, da hängt schon etwas spezielleres dran, das man nicht so einfach im
> Supermarkt bekommt.


"etwas spezielleres" kann alles und nichts bedeuten, vom
Eigenbau-spooler bis zur Kompletten Werkzeugmaschine.

Wenn du offensichtlich nichts über das Gerät sagen magst, wie sieht es
mit dem SCSI selbst aus das da läuft. Ist das SCSI-1, 2, FAST-xx, HVD,
LVD, u320? Welches Commandset wird da genutzt oder sind spezielle
Befehle oder Betriebsmodi für deine HW nötig wie z.b. Wide-Narrow oder
Split-Mode (Schließlich ist das hier die HW-Ecke) ;)

>> Insgesammt bräuchte man mehr Informationen: was sieht die aktuelle


ACK

>> Hardware aus und was tut sie? Windows NT deckt ja die ganze Ecke
>> von Pentium I bis IV ab.

> Ist glaube ich ein Pentium II, diese längliche CPU.


Du meinst die Hochkant auf dem Board stehenden Plastikschachteln mit
seitlich angeflanschtem Kühlkörper und Lüfter? Das sind dann wohl die
SLOT-CPUs. Das kann über Pentium 1-3 und XEON alles mögliche sein. Gab
auch Adapterkarten die IMHO Sockel 370 auf SLOT umrüsten. Pentium 4 war
meine ich schon wieder ein Sockel, außer bei XEONs.

> Windows NT ist wirklich recht genau, ich habe schon eine etwas größere Platte
> probiert. Die hat das System zwar genommen, aber NT hat sie mit einem Bluescreen
> verweigert.


NT hat doch bestimmt ein Problem mit der Plattenkapazität. Ich weiß
jetzt nicht mehr wo das genau lag (Tipp: ~32 GB) aber dem kann man mit
mehreren Partitionen begegnen die unter diesem Limit bleiben.

Manche Platten hatten auch einen CapSize Jumper mit dem die Platte
weniger ans BIOS meldete als sie wirklich hatte.

Wenn es nur an der Platte läge. Partitioniere sie in kleinere Stücke und
versuche es damit noch mal.

Kay
Rudolf Harras (03.12.2019, 15:36)
Kay Martinen schrieb:
> Im Grunde macht das wohl nur die umwandlung der Phyischen Platte in
> einen image-container den der virtualisierer versteht. VMX z.b.


Ach ok. Wobei ich die ohnehin schon mit dd in eine *.img geschrieben habe.
Vielleicht lässt sich das ja auch irgendwie verwenden.
Rudolf Harras (03.12.2019, 15:42)
Kay Martinen schrieb:

> Wenn du offensichtlich nichts über das Gerät sagen magst, wie sieht es
> mit dem SCSI selbst aus das da läuft. Ist das SCSI-1, 2, FAST-xx, HVD,
> LVD, u320?


Es ist eben ein altes spezielles Testgerät, laut Handbuch nennt sich die
Schnittstelle "WSCI".

> NT hat doch bestimmt ein Problem mit der Plattenkapazität. Ich weiß
> jetzt nicht mehr wo das genau lag (Tipp: ~32 GB) aber dem kann man mit
> mehreren Partitionen begegnen die unter diesem Limit bleiben.


Die Platte wurde von 4GB auf 20GB upgegradet, aber das war dem NT zu viel (oder
vielleicht war es aus einem anderen Grund damit verwirrt).Die Partitionierung
wurde aber glaube ich 1:1 übernommen, der Rest blieb dann leer.
Michael Limburg (03.12.2019, 16:08)
Rudolf Harras wrote:

> Die Platte wurde von 4GB auf 20GB upgegradet, aber das war dem NT zu viel (oder
> vielleicht war es aus einem anderen Grund damit verwirrt).Die Partitionierung
> wurde aber glaube ich 1:1 übernommen, der Rest blieb dann leer.


Wenn die Partitionierung 1:1 übernommen wird, bleibt der Rest selbstverständlich
"leer", was auch sonst. Schließlich gehört die Größe der Partitionen ja auch zum
Merkmal einer Partition.
Man wird nicht umhin kommen, die Partition(en) nachträglich zu vergrößern, wenn
man den größeren Plattenplatz nutzen will.

MfG

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