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Manuel Rodriguez (13.10.2015, 17:19)
Pegida als Sprachrohr der Großindustriellen und Rüsungsfirmen will die
Abschaffung der Demokratie, den dritten Weltkrieg und die Versklavung
der Menschheit. Hinter Pegida steht nicht nur die AFD, sondern auch die
Wirtschaftswoche, das wohlhabende Bürgertum, der Arbeitgeberverband [1]
und Teile der CDU. Pegida ist nur der sichtbare Teil des Eisberges, der
aus dem Wasser ragt, während die Kapitaleigner und die Stichwortgeber
unter der Wasseroberfläche agieren.

Das Ziel von Pegida ist die Verschärfung des Gegensatzes zwischen Arm
und Reich. Soziale Ungleichheit soll gemäß den Forderungen von Thilo
Sarrazin weiter erhöht werden und zwar dadurch, dass die Sozialhilfe
gekürzt wird, Asylleistungen gestrichen werden, Löhne reduziert
werden und Frauenrechte eingeschränkt werden. Gleichzeitig will Pegida
Eigenheimbesitzer, Vermögende und Konzerne schützen. Mit Abendland ist
keineswegs ein immaterieller Diskurs gemeint, sondern als Abendland werden
private Vermögen bezeichnet.

QUELLEN
[1]
[2]
[3]
K. Huller (14.10.2015, 10:09)
Am 13.10.2015 17:19, schrieb Manuel Rodriguez:

> Pegida als Sprachrohr der Großindustriellen und Rüsungsfirmen will die
> Abschaffung der Demokratie, den dritten Weltkrieg und die Versklavung
> der Menschheit.
> Das Ziel von Pegida ist die Verschärfung des Gegensatzes zwischen Arm
> und Reich. Soziale Ungleichheit soll gemäß den Forderungen von Thilo
> Sarrazin weiter erhöht werden und zwar dadurch, dass die Sozialhilfe
> gekürzt wird, Asylleistungen gestrichen werden, Löhne reduziert
> werden und Frauenrechte eingeschränkt werden. Soweit sind sich Pegida, SPD, CDU und andere Parteien völlig einig.


Während die Regierungsparteien allerdings glauben, man könne das über
Steuern, Zwangseinweisungen und Antreiben der freiwilligen wie
professionellen Helfer bis zum Zusammenbruch mehr oder weniger 'sanft'
durchsetzen, meinen Pegida, NPD etc., man bräuchte zusätzlich einen mehr
oder weniger intensiven Bürgerkrieg, der die Bevölkerung entlang
zahlloser Trennlinien spaltet und aufeinander hetzt..

Beim Genehmigen von Waffenexporten zwecks Zerstörung weiterer
Weltregionen wären sich dann alle wieder einig. Da gibts hinsichtlich
der Effizienz auch keinen Grund zum Streit, solange der derzeitige
sozialdemokratische Obergenehmiger in diesem Punkt von Rekord zu Rekord
eilt.

Gruß
Knut
Stefan (10.12.2015, 12:24)
Am 14.10.2015 um 10:09 schrieb K. Huller:
> Am 13.10.2015 17:19, schrieb Manuel Rodriguez:


> Während die Regierungsparteien allerdings glauben, man könne das über
> Steuern, Zwangseinweisungen und Antreiben der freiwilligen wie
> professionellen Helfer bis zum Zusammenbruch mehr oder weniger 'sanft'
> durchsetzen, meinen Pegida, NPD etc., man bräuchte zusätzlich einen mehr
> oder weniger intensiven Bürgerkrieg, der die Bevölkerung entlang
> zahlloser Trennlinien spaltet und aufeinander hetzt..


Ich würde eher sagen, dass Leute, die vor der ungebremsten Einreise von
Asylbewerbern warnen, keinen Bürgerkrieg befürworten, sondern ganz im
Gegenteil befürchten, dass die Bürgerkriegsflüchtlinge ihre Konflikte
und damit ihren Bürgerkrieg zu uns bringen.

Ich halte diese Befürchtung für nicht ganz abwegig...

Gruß

Stefan
K. Huller (10.12.2015, 12:51)
Am 10.12.2015 11:24, schrieb Stefan:
> Ich würde eher sagen, dass Leute, die vor der ungebremsten Einreise von
> Asylbewerbern warnen, keinen Bürgerkrieg befürworten, sondern ganz im
> Gegenteil befürchten, dass die Bürgerkriegsflüchtlinge ihre Konflikte
> und damit ihren Bürgerkrieg zu uns bringen.
> Ich halte diese Befürchtung für nicht ganz abwegig...

Vor allem, wenn man ihnen erst ein Schlaraffenland verspricht, um sie
dann mit ihren alten Feinden in Lagern zusammenzusperren.

Richtig interessant wird es, wenn einer hier in endlosen
Bürokratie-Prozeduren festhängt, während hiesige Flugzeuge am
Herkunftsort die Familie ausbomben. Da muß man dann richtig froh sein,
wenn es kein echtenr Flüchtling ist sondern ein Glücksritter aus einem
'sicheren' Herkunftsland.

Gruß
Knut