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Hans CraueI (02.03.2018, 15:11)
Im Kommentar von Silke Hahne, Deutschlandfunk vom 28. Februar 2018,
werden endlich mal die richtigen Konsequenzen gezogen:

| Diese mächtige Branche [die Automobilindustrie] zum
| Umdenken zwingen und die Luft in den Städten verbessern,
| das geht nur, wenn man das Auto im urbanen Raum zum
| unbequemsten, teuersten und langsamsten aller Verkehrsmittel
| macht und dem Bürger in der Losung "Freie Fahrt für freie
| Bürger" eine neue Freiheit schenkt: Freiheit von schmutziger
| Luft, lärmenden Staus und verschwendeten Flächen.

Zur Zeit noch zugaenglich unter
< >
dort ab ca. 2:55.

Hans

Fup dsv
wolfgang sch (02.03.2018, 15:31)
Hans CraueI <crauel_usenet> wrote
in news:p7bihb$r9d$1:

> Im Kommentar von Silke Hahne, Deutschlandfunk


Dass Journalisten mehrheitlich grün sind, ist bekannt. Der ständige
Verweis auf Meinungsäußerungen von Journalisten ist kein Argument dafür
dass diese Weltanschauung Recht habe, es ist ja nur ein Zirkelschluss.

>| Diese mächtige Branche [die Automobilindustrie] zum
>| Umdenken zwingen und die Luft in den Städten verbessern


Die Luft in den Städten ist schon ziemlich gut. Das ständige Krakehlen
der Ökomedien macht diese Feststellung nicht über Nacht falsch. Für ein
nicht existierendes Problem braucht man aber keine "Lösung".

>| wenn man das Auto im urbanen Raum zum
>| unbequemsten, teuersten und langsamsten aller Verkehrsmittel
>| macht


Sie behauptet, was gegen die pöhse Industrie zu haben, will aber
tatsächlich normale Bürger schädigen. Die Logik verstehen
wahrscheinlich nur Öks.

>| Freiheit von schmutziger
>| Luft, lärmenden Staus und verschwendeten Flächen.


Eine Ökotrulla, die nicht für Elektro-Autos Reklame trommelt? Gibt's
das? Tritt sie für besseren ÖPNV ein oder was?
Ole Jansen (02.03.2018, 15:52)
Am 02.03.2018 um 14:11 schrieb Hans CraueI:
> Im Kommentar von Silke Hahne, Deutschlandfunk vom 28. Februar 2018,
> werden endlich mal die richtigen Konsequenzen gezogen:
> | Diese mächtige Branche [die Automobilindustrie] zum
> | Umdenken zwingen und die


Eigentlich schon ganz gute Luft

> | Luft in den Städten


Um ein paar Prozent

> | verbessern,
> | das geht nur, wenn man das Auto im urbanen Raum


noch anstrengender, unbequemer und unflexibler macht als es
z.B. Busse, U-Bahnen und Fahrräder schon sind
usw. und auch auf alle Gebühren und Einnahmen verzichtet...

> | und den Bürger


Stattdessen woanders abmelkt...

> | in der Losung "Freie Fahrt für freie
> | Bürger" eine neue Freiheit schenkt...


....Freiheit von Wahlmöglichkeiten bei Mobilität, Freiheit
von Freizeitgestaltung, Freiheit von Besuchen der Schwiegermutter
usw.

Toll! Wir schaffen das!

O.J.
Johann Mayerwieser (02.03.2018, 15:56)
Am Fri, 02 Mar 2018 14:31:09 +0100 schrieb wolfgang sch:

> Hans CraueI <crauel_usenet> wrote in
> news:p7bihb$r9d$1:
>> Im Kommentar von Silke Hahne, Deutschlandfunk

> Dass Journalisten mehrheitlich grün sind, ist bekannt. Der ständige
> Verweis auf Meinungsäußerungen von Journalisten ist kein Argument dafür
> dass diese Weltanschauung Recht habe, es ist ja nur ein Zirkelschluss.


Schön blödes Argument, wenn Aussagen nicht deiner Meinung entsprechen.

>>| Diese mächtige Branche [die Automobilindustrie] zum | Umdenken zwingen
>>und die Luft in den Städten verbessern

> Die Luft in den Städten ist schon ziemlich gut. Das ständige Krakehlen
> der Ökomedien macht diese Feststellung nicht über Nacht falsch. Für ein
> nicht existierendes Problem braucht man aber keine "Lösung".


Abgesehen von den Luftproblemen, gehört der Autoverkehr und das Parken
auf öffentlichem Grund eingeschränkt. Es kann doch nicht angehen, dass
zwei Leute hintereinander gehen müssen, weil man für die Autos den
Parkstreifen auf den Gehsteig verlegt hat - oder dass sich zwei
Kinderwägen, Rollstuhlfahrer oder Mischung darauf nicht begegnen können.
In der STadt sollte gelten: Zuerst Fußgänger, gleich danach Öffentlicher
Personennahverkehr und dann erst die Autos.

Es ist nicht einzusehen, dass z.B. in Wien mit den Autos zwar nur ca. 25%
der Wege zurück gelegt werden, diese aber mehr als 80% der öffentlichen
Flächen in Anspruch nehmen, einen guten Teil dafür, dass die Fahrer ihre
Fahrzeuge 23 Stunen/Tag darauf abstellen.
wolfgang sch (02.03.2018, 16:09)
Johann Mayerwieser <johann.mayerwieser>
wrote in news:fft3frFj6m6U4:

>> Dass Journalisten mehrheitlich grün sind, ist bekannt. Der ständige
>> Verweis auf Meinungsäußerungen von Journalisten ist kein Argument dafür
>> dass diese Weltanschauung Recht habe, es ist ja nur ein Zirkelschluss.

> Schön blödes Argument, wenn Aussagen nicht deiner Meinung entsprechen.


Das muss ich zurückgeben. Die Sache ist dass hier (dsu) öfters
argumentiert wird "Das Fernsehen hat aber X gesagt, also wird es wohl
stimmen." Nee so funktioniert das nicht. Das Fernsehen (oder das Radio)
sind keine objektiven Instanzen. Vielleicht waren sie es mal, aber
heute nicht mehr.

> Abgesehen von den Luftproblemen, gehört der Autoverkehr und das Parken
> auf öffentlichem Grund eingeschränkt. Es kann doch nicht angehen, dass
> zwei Leute hintereinander gehen müssen, weil man für die Autos den
> Parkstreifen auf den Gehsteig verlegt hat


Dann müsste man aber alle Autos verbieten, nicht nur Diesel.
Auch Elektroautos. Davon hört man aber von grüner Seite nichts.
Das meinen sie auch offensichtlich so nicht.
Johann Mayerwieser (02.03.2018, 16:39)
Am Fri, 02 Mar 2018 15:09:28 +0100 schrieb wolfgang sch:

> Dann müsste man aber alle Autos verbieten, nicht nur Diesel. Auch
> Elektroautos. Davon hört man aber von grüner Seite nichts.
> Das meinen sie auch offensichtlich so nicht.


Ich brauch da gar keine Autos verbieten.
1) Zulassung eines KFZ nur mit nachgewiesenem Garagen- oder Abstellplatz,
2) Parkgebühr im gesamten Gemeindegebiet,
3) Anbieten eines guten und günstigen ÖPNV.

In Wien ist der Punkt 3 erfüllt, Preis: 1 Euro/Tag
2) ist in Teilen von Wien erfüllt, nicht in ganz Wien, weil die Grünen
der kleine Koalitionspartner sind.
1) ist ein Bundesgesetz, Wien hat auf dies keinen Einfluss.

Inzwischen kratzt Wien mit 2 Mio EW an der 1.000.000.000 ÖPNV-Fahrten/
Jahr-Grenze.

Dann stören auch nicht die Abgase der Liefer-LKW
Ulf.Kutzner (02.03.2018, 17:25)
Am Freitag, 2. März 2018 14:56:12 UTC+1 schrieb "Johann Mayerwieser":
> Schön blödes Argument, wenn Aussagen nicht deiner Meinung entsprechen.


Der Eiernieser schreibt ja immer noch...
Hans CraueI (02.03.2018, 17:32)
Johann Mayerwieser schrieb

> Am Fri, 02 Mar 2018 15:09:28 +0100 schrieb wolfgang sch:
> Ich brauch da gar keine Autos verbieten.


Dieses scheinbar unvermeidbare Geschwaetz von wegen "Autos verbieten"
ist einfach nur laestig. Darum geht es nirgendwo.

> 1) Zulassung eines KFZ nur mit nachgewiesenem Garagen- oder Abstellplatz,
> 2) Parkgebühr im gesamten Gemeindegebiet,
> 3) Anbieten eines guten und günstigen ÖPNV.


Richtig. Und das fuer alle, ganz unabhaengig von Verbrennungs-
oder Elektromotorisierung. Dazu noch eine spuerbare Verringerung
der Fahrgeschwindigkeiten von Kfz, mit Sicherstellung der
Einhaltung der Beschraenkungen durch "Intelligent Speed Adaptation".
Ebenfalls unabhaengig vom Antrieb. Damit kann es dann auch keine
`Abzocke' geben.
Wird auch vom Europaeischen Verkehrssicherheitsrat vorgeschlagen:

| Jedes zweite Kind starb in einem Auto, ein Drittel war zu Fuß
| unterwegs, 13 Prozent mit dem Rad. Untersucht wurde der Zeitraum
| zwischen 2006 und 2016.
| Dabei könnte die Zahl der getöteten Kinder durch zusätzliche
| Sicherheitstechnik in den Autos gesenkt werden, so ETSC-Direktor
| Antonio Avenoso. Vor allem Systeme zur automatischen Drosselung
| der Geschwindigkeit und Notbremsassistenten würden die Sicherheit
| steigern.

siehe
<http://www.spiegel.de/auto/aktuell/verkehrsunfaelle-in-eu-8100-kinder-starben-binnen-zehn-jahren-a-1195467.html>

Hans
Hans CraueI (02.03.2018, 18:50)
Ole Jansen quotemarderte

> Hans CraueI schrieb
> Eigentlich schon ganz gute Luft
> Um ein paar Prozent


[unbequemsten, teuersten und langsamsten aller Verkehrsmittel]

> noch anstrengender, unbequemer und unflexibler macht als es
> z.B. Busse, U-Bahnen und Fahrräder schon sind
> usw. und auch auf alle Gebühren und Einnahmen verzichtet...


>> | und den Bürger

> Stattdessen woanders abmelkt...
>> | in der Losung "Freie Fahrt für freie
>> | Bürger" eine neue Freiheit schenkt...


[Freiheit von schmutziger Luft, lärmenden Staus und
verschwendeten Flächen]

> ...Freiheit von Wahlmöglichkeiten bei Mobilität, Freiheit
> von Freizeitgestaltung, Freiheit von Besuchen der Schwiegermutter
> usw.
> Toll! Wir schaffen das!


Du hast:

Ich will meine Auto-Privilegien behalten (und, so moechte
man hinzufuegen: am liebsten noch mehr haben). Die anderen,
die Allgemeinheit, ihre Gesundheit und ihre sonstigen
Belange, sind mir dabei rechtschaffen gleichgueltig.

ausreichend deutlich zum Ausdruck gebracht.

Hans
Ulf.Kutzner (02.03.2018, 19:05)
Am Freitag, 2. März 2018 16:32:40 UTC+1 schrieb Hans CraueI:
> Johann Mayerwieser schrieb
> Dieses scheinbar unvermeidbare Geschwaetz von wegen "Autos verbieten"
> ist einfach nur laestig. Darum geht es nirgendwo.


Stimmt. Schieben sollst Du weiterhin dürfen.

Gruß, ULF
Hans CraueI (03.03.2018, 01:14)
Kutzner

> Hans CraueI schrieb
> Stimmt. Schieben sollst Du weiterhin dürfen.


Du willst Motorisierung verbieten?
Ich halte das fuer Unsinn. Richtig eingesetzt sind Kfz sinnvoll und
nuetzlich. Fuer Transporte zum Beispiel; Schweres und Sperriges
laesst sich mit Motorisierung besser transportieren. Typischerweise
muss das nicht schnell gehen. Kfz sind dafuer gut einsetzbar.
Und natuerlich auch fuer Fahrten mit Sonderrechten.

Hans
wolfgang sch (03.03.2018, 09:53)
Hans CraueI <crauel_usenet>
wrote in news:p7bqqn$p81$1:

> Dieses scheinbar unvermeidbare Geschwaetz von wegen "Autos verbieten"
> ist einfach nur laestig. Darum geht es nirgendwo.


Der Betreff lautet (deine Formulierung)

"Weitergedachte Konsequenzen aus Diesel-FAHRVERBOTEN"

> Und das fuer alle, ganz unabhaengig von Verbrennungs-
> oder Elektromotorisierung.


Der Betreff lautet (deine Formulierung)

"Weitergedachte Konsequenzen aus DIESEL-Fahrverboten"

Es wäre aus Gründen der Übersichtlichkeit wünschenswert, wenn du
klarmachen würdest was die Öko-Journalistin vertritt, was du
vertrittst, worin ihr übereinstimmt und worin ihr euch unterscheidet,
und das bitte konsistent über alle deine Postings hinweg. Nur dann kann
man deine Ansicht überhaupt verstehen und irgendwie sinnvoll darauf
antworten.
Ulf.Kutzner (03.03.2018, 11:40)
Am Samstag, 3. März 2018 00:15:00 UTC+1 schrieb Hans CraueI:
> Kutzner
> Du willst Motorisierung verbieten?


Das habe ich nicht gesagt.
Hans CraueI (03.03.2018, 12:57)
Kutzner:

> Am Samstag, 3. März 2018 00:15:00 UTC+1 schrieb Hans CraueI:
>> >> Dieses scheinbar unvermeidbare Geschwaetz von wegen "Autos verbieten"
>> >> ist einfach nur laestig. Darum geht es nirgendwo.
>> > Stimmt. Schieben sollst Du weiterhin dürfen.

>> Du willst Motorisierung verbieten?

> Das habe ich nicht gesagt.


Willst du also Motoren zulassen, jedoch verbieten, sie laufen
zu lassen? Oder willst du sogar erlauben, sie laufen zu lassen;
verboten soll aus deiner Sicht nur die Nutzung des Motors zur
Fortbewegung des Fahrzeugs sein?
Mich ueberzeugt beides nicht.

Aber du kannst ja mal genauer darlegen, was du mit "schieben
sollst du weiterhin duerfen" genau gemeinst hast.

Hans
Ulf.Kutzner (03.03.2018, 17:21)
Am Samstag, 3. März 2018 11:57:58 UTC+1 schrieb CraueI:

> Willst du also Motoren zulassen, jedoch verbieten, sie laufen
> zu lassen? Oder willst du sogar erlauben, sie laufen zu lassen;
> verboten soll aus deiner Sicht nur die Nutzung des Motors zur
> Fortbewegung des Fahrzeugs sein?
> Mich ueberzeugt beides nicht.
> Aber du kannst ja mal genauer darlegen, was du mit "schieben
> sollst du weiterhin duerfen" genau gemeinst hast.


Du hast erklärt, es ginge nirgends um das
Verbieten von Autos.

Dazu schrieb ich, welche Art von Verboten tatsächlich
im Raum steht.

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