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Takvorian (26.01.2019, 15:00)
Werner Tann schrieb:

> Takvorian <norbert.staak> schrieb:
>>Win 10 nur eine normale Datenpartition. Es gibt auch kein Bootmenü beim
>>Start, ich boote das andere System aus dem laufenden Windows heraus,
>>Win 10-A fährt dann runter und es bootet automatisch Win 10-B und umgekehrt.

> Um 10-B zu haben, musst du erst 10-A booten? Naja, umständlich geht
> immer.


Was ich zu erwähnen vergaß: mit dem modernen Bootmenü von Win 10 passiert
das eh immer. Die Auswahl der OSe wird zu einem Zeitpunkt präsentiert, wo es
fürs Booten des zweiten Systems schon zu spät ist. Folglich wird, wenn man
das zweite System wählt, das System erst zeitaufwändig wieder runtergefahren
und neu gestartet, um das andere OS booten zu können. Ob ich nun in der
Taskleiste auf das Icon "System B booten" klicke oder im Bootmenü, das
System macht in beiden Fällen einen Neustart. Das kann man aber umgehen,
wenn man das klassische Bootmenü reaktiviert, das direkt nach dem BIOS-Post
erscheint. Da ist kein Neustart erforderlich.
Manfred Ullmann (27.01.2019, 12:23)
On Sat, 26 Jan 2019 13:09:04 +0100, Takvorian
<norbert.staak> wrote:

>Manfred Ullmann schrieb:
>Da wäre eine MFT-Suche wie "Ultrasearch" besser, sie baut nicht erst einen
>Index auf und läuft nur dann, wenn man etwas sucht. Kann man sich mit einer
>SSD aber alles ersparen. Die Suche war auch nur ein Beispiel, ich könnte
>noch tausend andere bringen. Es ist schlicht so: man kauft sich einfach
>keinen Tretroller, wenn man sogar billiger einen Rennwagen bekommen kann.


Lud aufgrund Deines Vorschlages "UltraSearch" herunter,
installierte und probierte es. Eine merkliche Verschnellerung
erfolgte nicht, im Gegenteil: Das Einlesen dauerte eeeeewig und
war für meine Konfiguration Zeitvergeudung. Daher nutze ich
weiter "Locate 32". Danke freilich für Deinen Tip!
>Wobei darauf zu achten wäre, dass sich das Zeug nicht im MBR einnistet. Legt
>man Grub in den MBR, ist die Sache mit dem nächsten Windows-Upgrade im
>Eimer. Legacy-Installation wäre sinnvoll, man kann dann mit zwei/drei
>Mausklicks via EasyBCD im Windows-BCD einen Starteintrag für Linux
>hinzufügen - oder man ruft beim Booten via F(x) das BBS-Bootmenü auf und
>wählt dort einfach die zu bootende Disk aus...
>Bei UEFI-Installation ist die Windows/Linux Koexistenz eher schlimmer als
>besser geworden.


Das sind mir "Böhm´sche Dörfer". Bisher gelang mir immer das
Installieren von - früher sogar VIER - versch. Betriebssystemen
(WINXP, WIN 2k Pro, WIN98 SE, Linux Suse) auf lediglich nur
einer einzigen HD- alle funktionierten uneingeschränkt. Auch
"fuhr" ich gelegentlich virtuelle Betriebssysteme (z.B. WINXP,
da alte PGP -Schlüssel von der neuen PGP-Version nicht mehr
erkannt wurden und ich daher PGP 8 laufen lassen mußte, wurde es
doch von WIN7 nicht mehr akzeptiert). Schaffte diese Spielereien
jedoch alsbald wieder ab: sie hatten für meine Arbeit keinen
Vorteil (und für PGP fand ich eine - wenn auch nicht ganz so
sichere - Entsprechung). Nun jedoch bereite ich mich auf den
Übergang zu Ubuntu-Linux vor, das ich im kommenden Jahr als
Haupt-OS nutze und es dann auch in den wesentlichen Sachen
handhaben möchte. Daher die zeitlich rechtzeitige Installation
des Pinguins auf einer - mir hier ja überwiegend angeratenen -
zweiten internen HD. Das ist eigentlich alles.....

Nochmals Dank, Norbert, daß Du recht detailliert postetest.
Takvorian (28.01.2019, 16:19)
Manfred Ullmann schrieb:

> Lud aufgrund Deines Vorschlages "UltraSearch" herunter,
> installierte und probierte es. Eine merkliche Verschnellerung
> erfolgte nicht, im Gegenteil: Das Einlesen dauerte eeeeewig


MFT-Suchen haben die Eigenschaft, die Ergebnisse nahezu sofort anzuzeigen.
Da war dann etwas faul.


> Das sind mir "Böhm´sche Dörfer". Bisher gelang mir immer das
> Installieren von - früher sogar VIER - versch. Betriebssystemen
> (WINXP, WIN 2k Pro, WIN98 SE, Linux Suse) auf lediglich nur
> einer einzigen HD- alle funktionierten uneingeschränkt.


Sicher gelingt das, bis das nächste Windows-Upgrade/Setup einen neuen MBR
schreibt. Wenn Grub dann im MBR war, ist das Funktionieren ab dann beendet.
Manfred Ullmann (28.01.2019, 23:23)
On Mon, 28 Jan 2019 15:19:58 +0100, Takvorian
<norbert.staak> wrote:

>Manfred Ullmann schrieb:
>MFT-Suchen haben die Eigenschaft, die Ergebnisse nahezu sofort anzuzeigen.
>Da war dann etwas faul.
>Sicher gelingt das, bis das nächste Windows-Upgrade/Setup einen neuen MBR
>schreibt. Wenn Grub dann im MBR war, ist das Funktionieren ab dann beendet.


Diese virtuellen Betriebssystem liefen jedoch über etliche
"Upgrades" des Haupt-Windows..... Sei dem, wie es sei - bei mir
bewährte sich eine zweite HD bereits früher und damit auch zwei
völlig getrennte Betriebssysteme. Erstmals arbeitete ich auf
solcher Basis per WIN98SE auf HD 1 (500 MB Kapazität) und per
Suse Linux (Version 7, glaube ich; war jedenfalls noch fest in
fränkischer Entwicklerhand) auf einer 150 MB-HD. Ganz zu Beginn
sogar noch per Bootdiskette (lang ist´s her). Freilich war ich
1996 noch nicht im WWW. Updates erfolgten via CD-ROM, die
"Computer-Bild" beigelegt wurden oder von "Microsoft" München
auf Anfrage verschickt wurden. Erst zum erwarteten 2000er-Crash
verschickte "Microsoft" unaufgefordert "Berichtigungs"-CDs
registrierten Nutzern.
Frank Möller (02.02.2019, 13:57)
Frank Möller schrieb:

> Tja, so weit die Theorie. In der Praxis ist es dann so, daß z. B. meine
> VMs, die mit VirtualBox 5.2.24 einwandfrei tun, nach der Inst. von
> VirtualBox 6.0.2 plötzlich ziemlich stotternd laufen und der Sound kratzt.
> Keine Ahnung, wieso. In den Einstellungen ist nix besonderes zu finden. Das
> passende Extension-Pack ändert nix daran.


Mit der nun aktuellen Vers. 6.0.4 läuft alles wieder sauber.

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