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Rene Schwarz (19.09.2006, 15:01)
Hi,

hab zwar in dem Thread von Klaus Fuerth schon mal mitgeschrieben bzw.
dort gefragt, doch bin ich mir nicht sicher, ob das der richtige Platz war.

Jedenfalls wollen wir uns einen Camper in der Art eines VW T5 California
mit Aufstelldach kaufen.
Hierbei sind wir aber weder auf California noch auf VW abonniert. Es
gibt da ja noch viele andere Firmen im Bereich des Fzg. wie auch des
Aufbaus.

Was empfehlt ihr? Was nutzt ihr? Wo liegen die Pro und Contra der
verschiedenen Autos / Aufbauten?

Leider war es mir dieses Jahr nicht möglich, nach Düsseldorf auf die
Caravan zu fahren um zu gucken - aber ein ganz neues Fzg. wird bei den
Preisen wohl eh nicht drin sein.

Jedenfalls sollte es halt ein Diesel mit Rußfilter und Aufstelldach
sein. Auch Platz für ein WC sollte im Auto sein.

Bin für alle Tips, Anregungen und Adressen dankbar :-)

Gruß
Rene
max volki (19.09.2006, 16:45)
Rene,

für eine Grob-Auswahl würde ich mir zuerst den "PROMOBIL" Modelle 2006/ oder
2007 kaufen

und dort gezielt "suchen" nach

Camping-Bus
Russfilter
Toilette
Aufstelldach

Das grösste Problem in Van mit Aufstell-Dach wird wohl die Toilette sein.
Diesel-Russfilter wirds wohl auch nur in praktisch neuen Modellen geben

volki
Reinhard Pfeiffer (20.09.2006, 09:29)
Hallo,

>Was empfehlt ihr? Was nutzt ihr? Wo liegen die Pro und Contra der
>verschiedenen Autos / Aufbauten?


Nach dem vierten VW-Camper bin ich natürlich bis zu meinem
Lebensende festgelegt. :-)
Die Auswahl ist mittlerweile riesig.
Da hilft wirklich nur auf Messen gehen, die Kataloge von
Promobil etc. studieren, zu den Ausbauern fahren und schauen.

>Leider war es mir dieses Jahr nicht möglich, nach Düsseldorf auf die
>Caravan zu fahren um zu gucken - aber ein ganz neues Fzg. wird bei den
>Preisen wohl eh nicht drin sein.


Die nächste Messe ist die CMT in Stuttgart im Januar.


>Jedenfalls sollte es halt ein Diesel mit Rußfilter und Aufstelldach
>sein. Auch Platz für ein WC sollte im Auto sein.


Rußfilter gibt es nur bei den ganz neuen Modellen.
Eventuell haben junge gebrauchte Franzosen auch
schon Rußfilter.
Fest eingebaute Toilette hat nur
beim langen VW-Bus und DB Sprinter.
Beim kurzen VW-Bus ist nur Porta-Porti möglich.

>Bin für alle Tips, Anregungen und Adressen dankbar :-)


Die bekanntesten Ausbauer speziell für VW:







Gebrauchte Camper gibt es bei .

Es gibt auch einige Foren zum Herumlesen wie

Martin Schulz (20.09.2006, 18:54)
Hallo,

wie wärs mit einem Ausbau des Reanault Trafic ? Obs den allerdings mit
Toilette gibt weiss ich nicht.

Gruß
Martin
Reinhard Pfeiffer (22.09.2006, 06:31)
Hallo,

>wie wärs mit einem Ausbau des Reanault Trafic ?


Weinsberg hat im X-Cursion einen sehr schönen und praktischen Ausbau.


>Obs den allerdings mit Toilette gibt weiss ich nicht.


Nur mobiles Porta-Porti.
Rene Schwarz (23.09.2006, 16:50)
Hmm - ob feste Toilette oder Porta-Poti is eigentlich egal.

Nur was die Fzg.-Größe betrifft, sollte es schon in der Höhe von einem
VW mit Aufstelldach sein.

Schätze, der hat so um die 2m Höhe.

Ist der Trafic ähnlich in der Höhe?

Gruß
Rene

Reinhard Pfeiffer schrieb:
[..]
Arno Tavernier (24.09.2006, 06:02)
Hallo Rene,

ich schreibe jetzt einmal aus meiner WOMO-Vergangenheit.
Hatte einmal einen VW-T2 mit Aufstelldach als Gelegenheits-Womo,
also ein OLDI, aber in der angestrebten Fahrzeugklasse.

Vorteile:
- Höhe ca. 2.05, damit noch gerade so in ein Parkhaus passend!
- Aufstelldach, damit Stehhöhe zumindest in einem Teil
des Fahrzeuges.
- Schlafplatz für 2Personen im Dachzelt.
+2 Schlafplätze im Laderaum.
- Standheizung, damit zumindest auch in der Übergangszeit
erträglich
- Küchenblock mit Kühlschrank

Nachteile: (damalige Ausführung T2)
- Wassertank nur 20 Liter (Kanister)
- untermotorisiert, dürfte sich heute erledigt haben
- kein WC, Porta Potti hätte man aber noch irgendwie
hineinstellen können.
- keine Dusche
- nur 5kg Gasflasche
- kein Abwassertank
- keine blickdichten Vorhänge
(stehen in einer Innenstadt nicht unproblematisch)
- keine 2. Batterie für Wohnraum

Zusammengefasst: Der T2 war damals ein fast ideales, wenn auch
untermotorisiertes Universalfahrzeug, das für den Alltag
als auch für gelegentliche Campingausflüge alle Optionen
bereithielt. Allerdings war fast immer ein Campingplatz
vonnöten.

PS:
Heute fahre ich mit einem 21-jährigen ca.6m Alkoven mit
Motorradbühne in Urlaub, wenn denn einmal Zeit ist.

Leider läßt sich das AlkovenWomo nur als solches einsetzen.
...ungeeignet im Alltag, zu hoch, zu lang, keine Parkplätze.
- daher zusätzlich PKW vorhanden.
D.h. -> sollte die geplante WOMO-Steuer wirklich kommen
wird mein Schätzchen wohl in Polen oder Frankreich ohne mich
weiterfahren (dort fährt es sowieso mind. 90% seiner Km)
seht euch vielleicht mal an.

Rene Schwarz schrieb:
[..]
Alfred Bernschneider (24.09.2006, 06:19)
"Rene Schwarz" schrieb > Jedenfalls wollen wir uns einen Camper in der Art
eines VW T5 California
> mit Aufstelldach kaufen.
> Hierbei sind wir aber weder auf California noch auf VW abonniert. Es gibt
> da ja noch viele andere Firmen im Bereich des Fzg. wie auch des Aufbaus.


Hm, solltest Du vorhaben damit auch auf Campingplätze zu fahren, dann
tu den Nachbarn einen Gefallen und kauf dir keinen mit Schiebetüre. ;-)
Rrrrrt-Bummms! Bei schwacher Blase in der Nacht.......könnte Ärger
geben. (ich hasse Bullis neben mir) ;-))
Reinhard Pfeiffer (24.09.2006, 09:03)
Hallo,

>> Weinsberg hat im X-Cursion einen sehr schönen und praktischen Ausbau.
>>


>Nur was die Fzg.-Größe betrifft, sollte es schon in der Höhe von einem
>VW mit Aufstelldach sein.
>Schätze, der hat so um die 2m Höhe.
>Ist der Trafic ähnlich in der Höhe?


Auf der obigen WWW-Adresse stehen auch die technischen Daten
für den X-Cursion mit Klappdach.
Höhe: 1998 mm +/- 4 cm (vermutlich je nach Radgröße).

Wenn der Trafic nicht diese dämliche & häßliche Beule im
Führerhausdach hätte, könnte er mir auch gefallen.
Reinhard Pfeiffer (24.09.2006, 09:03)
Hallo,

>Hm, solltest Du vorhaben damit auch auf Campingplätze zu fahren, dann
>tu den Nachbarn einen Gefallen und kauf dir keinen mit Schiebetüre. ;-)
>Rrrrrt-Bummms! Bei schwacher Blase in der Nacht.......könnte Ärger
>geben. (ich hasse Bullis neben mir) ;-))


Dann muß er einen VW T1 von 1960 kaufen. :-)
Der hat statt der seitlichen Schiebetür zwei Klapptüren.

Man kann auch leise aus den Türen des Fahrerhauses aussteigen.
Zumindest mache ich das so, wenn direkt neben mir jemand steht.
Etwas mitdenken schadet nie, auch nachts nicht. :-)
Reinhard Pfeiffer (24.09.2006, 09:03)
Hallo,

ich hatte mal den VW T3 Atlantis:

>Nachteile: (damalige Ausführung T2)
>- Wassertank nur 20 Liter (Kanister)


Bei mir fester Wassertank mit ca. 50 l
in der Möbelzeile.

>- untermotorisiert, dürfte sich heute erledigt haben


Boxer im Heck mit 92 PS und KAT.
Lief ganz gut und soff sehr gut.
12-14 l/100 km Normalbenzin waren keine
Seltenheit. Dafür lief er auch 150 km/h, mit
Rückenwind (z.B. Mistral) 160 Sachen.

>- kein WC, Porta Potti hätte man aber noch irgendwie
> hineinstellen können.
>- keine Dusche


Ist bei allen Kompakt-Campern bis heute so.

>- nur 5kg Gasflasche


Bei mir Unterflurtank mit 10 kg.
Für die Füllung mußte man eine Tankstelle suchen.
War nicht so lustig, da man solche Tankstellen an
fünf Fingern abzählen kann.
Man konnte im Notfall eine separate Gasflasche
außen anschließen.
Viele haben deshalb den Küchenschrank zum
Gasflaschenschrank umgebaut mit Verlust des
Stauraumes.

>- kein Abwassertank


Bei mir 25 l, trotzdem leider zu klein.

>- keine blickdichten Vorhänge
> (stehen in einer Innenstadt nicht unproblematisch)


Stimmt, die waren nicht 100 %ig lichtdicht.

>- keine 2. Batterie für Wohnraum


Bei mir saß die unter dem Beifahrersitz.
Die Starterbatterie war unter dem Fahrersitz.
Machte die Starterbatterie mal schlapp, konnte man
direkt von der Wohnraumbatterie überbrücken.
War sehr praktisch.

>Zusammengefasst: Der T2 war damals ein fast ideales, wenn auch
>untermotorisiertes Universalfahrzeug, das für den Alltag
>als auch für gelegentliche Campingausflüge alle Optionen
>bereithielt. Allerdings war fast immer ein Campingplatz
>vonnöten.


Bis zu einer Woche konnte ich autark stehen.
Der Kühlschrank lief auch mit Gas.
Nach einer Woche wurde die 2. Batterie etwas müde.

Der T4 California ist ein würdiger Nachfolger.
Er hat nur einen Nachteil:
Durch den Frontmotor ist der Wohnraum ca. 20 cm
kürzer als beim T3 California/Atlantis/Joker.

Ich hatte bis heute neben meinen Campern nie ein zweites Auto,
sondern fuhr und fahre damit täglich den Allltagskram.
Mit festem Hochdach wird es dann nicht mehr so alltagstauglich,
weil damit kein Parkhaus und keine Waschanlage mehr möglich ist.
Dafür hat ein Hochdach andere Vorteile bei Kälte und schlechtem
Wetter.
Die Dachfrage ist eine genaue Abwägung, was einem wichtiger ist.
Für den Alltagsbetrieb kommt für mich nur das Klappdach in Frage.
Hans Wein (24.09.2006, 11:12)
Reinhard Pfeiffer wrote:

> Boxer im Heck mit 92 PS und KAT.
> Lief ganz gut und soff sehr gut.
> 12-14 l/100 km Normalbenzin waren keine
> Seltenheit. Dafür lief er auch 150 km/h, mit
> Rückenwind (z.B. Mistral) 160 Sachen.


Mir scheint, du verwechselst hier die Typen etwas. Der Vorposter
schreibt über einen T2, der bis 1978 oder 1979 gebaut wurde, und bei dem
war IIRC die die stärkste Serienmaschine der 2 l - Boxer mit 70 PS. An
Kat dachte damals auch niemand. Der Verbrauch war aber wirklich heftig,
vor allem im Kurzstrecken- und Stadtverkehr. Mein persönlicher "Rekord"
lag bei 17 l/100 km.

> ...
> Bei mir saß die unter dem Beifahrersitz.
> Die Starterbatterie war unter dem Fahrersitz.
> Machte die Starterbatterie mal schlapp, konnte man
> direkt von der Wohnraumbatterie überbrücken.
> War sehr praktisch.


Auch das spricht nicht für einen T2, denn bei dem saß die
Starterbatterie hinten im Motorraum.

> Ich hatte bis heute neben meinen Campern nie ein zweites Auto,
> sondern fuhr und fahre damit täglich den Allltagskram.
> Mit festem Hochdach wird es dann nicht mehr so alltagstauglich,
> weil damit kein Parkhaus und keine Waschanlage mehr möglich ist.
> Dafür hat ein Hochdach andere Vorteile bei Kälte und schlechtem
> Wetter.


Den T2 mit Westfalia-Ausstattung und Aufstelldach hatte ich über 10
Jahre im Einsatz, seit 2001 fahre ich einen Transit mit Serienhochdach.
Unterm Strich überwiegen für mich die Vorteile des Hochdachs die
Nachteile bei weitem, zumal auch der alte T2 auch nicht mit jedem
Parkhaus klar kam.

Gruß
Hans
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