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Ganzhinterseher (06.06.2020, 12:23)
Zur Erinnerung: Georg Cantor nummeriert alle positiven rationalen Zahlen inseiner berühmten Folge:

1/1, 1/2, 2/1, 1/3, 3/1, 1/4, 2/3, 3/2, 4/1, 1/5, 5/1, 1/6, ... .

Bisher hat niemand den Grenzwert des Verhältnisses der Anzahl der positiven rationalen Zahlen aus dem ersten und dem n-ten Einheitsintervall, also aus (0, 1] und (n, n+1], ausrechnen können, nicht einmal das Verhältnis aus (0, 1] und (1000, 1001]. Aber das ist sicher größer als 100.

Kann wenigstens jemand die Bedeutung dieses Verhältnisses interpretieren?

Gruß, WM
jvr (06.06.2020, 13:18)
On Saturday, June 6, 2020 at 12:23:48 PM UTC+2, Ganzhinterseher wrote:
> Zur Erinnerung: Georg Cantor nummeriert alle positiven rationalen Zahlen in seiner berühmten Folge:
> 1/1, 1/2, 2/1, 1/3, 3/1, 1/4, 2/3, 3/2, 4/1, 1/5, 5/1, 1/6, ... .
> Bisher hat niemand den Grenzwert des Verhältnisses der Anzahl der positiven rationalen Zahlen aus dem ersten und dem n-ten Einheitsintervall, also aus (0, 1] und (n, n+1], ausrechnen können, nicht einmal das Verhältnis aus (0, 1] und (1000, 1001]. Aber das ist sicher größer als 100.
> Kann wenigstens jemand die Bedeutung dieses Verhältnisses interpretieren?
> Gruß, WM


Sie halten diese triviale Aufgabe also für schwierig?
Kinder, da ist etwas faul! So ein kleines Hirn und so ein großes Maul!
Ganzhinterseher (06.06.2020, 13:27)
Am Samstag, 6. Juni 2020 13:18:09 UTC+2 schrieb jvr:
> On Saturday, June 6, 2020 at 12:23:48 PM UTC+2, Ganzhinterseher wrote:
> > Zur Erinnerung: Georg Cantor nummeriert alle positiven rationalen Zahlen in seiner berühmten Folge:
> > 1/1, 1/2, 2/1, 1/3, 3/1, 1/4, 2/3, 3/2, 4/1, 1/5, 5/1, 1/6, ... .
> > Bisher hat niemand den Grenzwert des Verhältnisses der Anzahl der positiven rationalen Zahlen aus dem ersten und dem n-ten Einheitsintervall,also aus (0, 1] und (n, n+1], ausrechnen können, nicht einmal das Verhältnis aus (0, 1] und (1000, 1001]. Aber das ist sicher größer als 100.
> > Kann wenigstens jemand die Bedeutung dieses Verhältnisses interpretieren?

> Sie halten diese triviale Aufgabe also für schwierig?


Wollen sehen, was zusammenkommt.

Gruß, WM
Alfred Flaßhaar (06.06.2020, 14:12)
Am 06.06.2020 um 12:23 schrieb Ganzhinterseher:
> Zur Erinnerung: Georg Cantor nummeriert alle positiven rationalen Zahlen in seiner berühmten Folge:
> 1/1, 1/2, 2/1, 1/3, 3/1, 1/4, 2/3, 3/2, 4/1, 1/5, 5/1, 1/6, ... .
> Bisher hat niemand den Grenzwert des Verhältnisses der Anzahl der positiven rationalen Zahlen aus dem ersten und dem n-ten Einheitsintervall, also aus (0, 1] und (n, n+1], ausrechnen können, nicht einmal das Verhältnis aus (0, 1] und (1000, 1001]. Aber das ist sicher größer als 100.


Warum verwendest Du den Begriff "Grenzwert"? Möchtest Du ausgehend von
den "Verhältnissen" endlicher Zahlenmengen aus den betreffenden
Intervallen das asymptotische Verhalten dieses Verhältnisses bestimmen?
> Kann wenigstens jemand die Bedeutung dieses Verhältnisses interpretieren?


Bitte vertausche die Wörter "wenigstens" und "jemand" in der
Reihenfolge. Denn Dir geht es ja wohl um das "Verhältnis" und nicht
darum, ob "jemand" existiert.

Gruß, Alfred Flaßhaar
Mostowski Collapse (06.06.2020, 14:42)
Sie müssen nicht rational Zahlen hinzuziehen, um mit
Verhältnissen zu spielen. Betrachten Sie:

(An) = (1, 4, 7, 10, 13, ...)

(Bn) = (2, 3, 5, 6, 8, 9, 11, 12, ...)

Wenn wir die Elemente zählen, die unterhalb einer Grenze sind:

(#An) = (1, 1, 1, 2, 2, 2, 3, 3, 3, ...)

(#Bn) = (0, 1, 2, 2, 3, 4, 4, 5, 6, ...)

Dann:

lim n->oo An/Bn = +oo

lim n->oo #An/#Bn = 0

Das ist doch Paradox, dass einmal mehr weniger ist!

Am Samstag, 6. Juni 2020 12:23:48 UTC+2 schrieb Ganzhinterseher:
[..]
Me (06.06.2020, 14:54)
On Saturday, June 6, 2020 at 12:23:48 PM UTC+2, Ganzhinterseher wrote:

> Bisher hat niemand den Grenzwert des Verhältnisses der Anzahl der positiven
> rationalen Zahlen aus dem ersten und dem n-ten Einheitsintervall, also aus
> (0, 1] und (n, n+1], ausrechnen können [...]


Das liegt womöglich daran, dass unklar ist, was Du mit dem "Grenzwert des Verhältnisses der Anzahl der positiven rationalen Zahlen aus dem ersten und dem n-ten Einheitsintervall" überhaupt meinst. Kann man das auch in "mathematischer Sprache" ausdrücken?

Hinweis: "About 90% of the effort in conversing with you is coming up with things you might be trying to say."

(Gefunden in sci.math in einer Antwort auf ein Post von Ganzhinterseher)
Mostowski Collapse (06.06.2020, 15:02)
Corr.:

lim n->oo An/Bn = 2

lim n->oo #An/#Bn = 1/2

An=n*3-2, Bn=n+1+floor((n-1)/2).

#An=1+floor((n-1)/3), #Bn=floor(2*n/3).

Am Samstag, 6. Juni 2020 14:42:26 UTC+2 schrieb Mostowski Collapse:
[..]
Mostowski Collapse (06.06.2020, 15:07)
Zu allem Überfluss:

{An} ? {Bn} = {}

{An} ? {Bn} = N

Es handelt sich um eine vollständige Partition
von N, und je nachdem wie wir Messen, ist die
eine Partition doppelt so gross wie die andere

Partition oder halb so gross wie die andere
Partition. Nach Augsburg Crank Institut deutet
das sehr schwer darauf hin dass die Mainstream

Mathematik inkonsistent ist, und nicht das
Prof Muckefunk ne Mattscheibe hat.

Am Samstag, 6. Juni 2020 15:02:21 UTC+2 schrieb Mostowski Collapse:
[..]
jvr (06.06.2020, 15:12)
On Saturday, June 6, 2020 at 2:12:47 PM UTC+2, Alfred Flaßhaar wrote:
> Am 06.06.2020 um 12:23 schrieb Ganzhinterseher:
> Warum verwendest Du den Begriff "Grenzwert"? Möchtest Du ausgehend von
> den "Verhältnissen" endlicher Zahlenmengen aus den betreffenden
> Intervallen das asymptotische Verhalten dieses Verhältnisses bestimmen?
> Bitte vertausche die Wörter "wenigstens" und "jemand" in der
> Reihenfolge. Denn Dir geht es ja wohl um das "Verhältnis" und nicht
> darum, ob "jemand" existiert.
> Gruß, Alfred Flaßhaar


Das geht entschieden zu weit. Erst verlangt man von ihm, dass er kapiert, was
er schreibt; dann, dass er den englischen Konjunktiv beherrscht; und jetzt
noch die deutsche Syntax.
Das geht wirklich zu weit. Und alles nur weil er zu doof ist diese triviale
Aufgabe zu lösen, die aber mit dem Grundübel garnichts zu tun hat..
jvr (06.06.2020, 15:14)
On Saturday, June 6, 2020 at 2:42:26 PM UTC+2, Mostowski Collapse wrote:
[..]
> lim n->oo #An/#Bn = 0
> Das ist doch Paradox, dass einmal mehr weniger ist!
> Am Samstag, 6. Juni 2020 12:23:48 UTC+2 schrieb Ganzhinterseher:


Wieso paradox? Weniger ist mehr. Das weiß doch jedes Kind.
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