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Arne Luft (19.03.2020, 05:35)
Hier ein paar Daten des Chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle und
-verhinderung zu Corona:

Alter Sterberate
Jahre %

10-19 0,2
20-29 0,2
30-39 0,2
40-49 0,4
50-59 1,3
60-69 3,6
70-79 8,0
>80 14,8


Vorerkankung Sterberate

Keine 0,9
Krebs 5,6
Bluthochdruck 6,0
Atemwegserkrankung 6,3
Diabetes 7,3
Herzkrankheiten 10,5
Arne Luft (19.03.2020, 16:09)
On Thu, 19 Mar 2020 04:35:53 +0100, Arne Luft
<invalid> wrote:

[..]
>50-59 1,3
>60-69 3,6
>70-79 8,0


>Vorerkankung Sterberate
>Keine 0,9
>Krebs 5,6
>Bluthochdruck 6,0
>Atemwegserkrankung 6,3
>Diabetes 7,3
>Herzkrankheiten 10,5


Das wird durch eine Untersuchung an den Coronaopfern in Italien
bestätigt.

"Die Autoren analysierten die Daten von mehr als 2000
Covid-19-Todesopfern. Bei rund 18 Prozent davon wurden zudem die
Krankenakten mit Blick auf mögliche Vorerkrankungen untersucht. Das
Ergebnis: Nur drei Personen - das entspricht 0,8 Prozent der
Untersuchten – hatten vor der Infektion keine Vorerkrankungen.

48,5 Prozent der Todesopfer hatten unter mindestens drei
Vorerkrankungen gelitten. Bei 25,6 Prozent wurden zwei und bei 25,1
Prozent eine Vorerkrankung festgestellt. Mehr als drei Viertel der
Untersuchten litten unter hohem Blutdruck, mehr als ein Drittel an
Diabetes. Bei jedem dritten Verstorbenen wurde eine Herzkrankheit
festgestellt." (Die Welt)

Das Durchschnittsalter der Todesopfer lag nbei 79,5 Jahre.

Daraus folgt als mögliche Ursache für die große Anzahl an Todesopfern
in Italien, dass es dort viele alte Menschen gibt, die an
verschiedenen Krankheiten leiden oder litten, aber ganz normal in der
Gesellschaft sich bewegen.

Das kann eventuell eine genetische Veranlagung sein, die sich aufgrund
der Familienfürsorge durchgesetzt hat.

Ich persönlich kenne einige solche Italiener*Innen.

Derlei war bereits in "Don Camillo und Peppone" zu sehen. Da gab es
auch einen sehr alten Mann, der partout nicht sterben wollte.
Virus (19.03.2020, 16:11)
alle ! LOL !
Arne Luft (20.03.2020, 20:39)
On Thu, 19 Mar 2020 15:09:51 +0100, Arne Luft
<invalid> wrote:

>"48,5 Prozent der Todesopfer hatten unter mindestens drei
>Vorerkrankungen gelitten. Bei 25,6 Prozent wurden zwei und bei 25,1
>Prozent eine Vorerkrankung festgestellt. Mehr als drei Viertel der
>Untersuchten litten unter hohem Blutdruck, mehr als ein Drittel an
>Diabetes. Bei jedem dritten Verstorbenen wurde eine Herzkrankheit
>festgestellt." (Die Welt)


>Das Durchschnittsalter der Todesopfer lag nbei 79,5 Jahre.


In Südkorea starben inzwischen 100 Personen an Corona.

Die beiden letzten Opfer waren eine 86-jährige Frau und ein 92 Jahre
alter Mann.

Die Frau litt seit 6 Jahen an den Folgen eines Schlaganfalles. Der
Mann hatte eine Krankheitsgeschichte, die Diabetes, einen Hirninfarkt
und Herzrythmusstörungen umfasste.

In Südkorea befinden sich gemäß offiziellen Informationen noch 60
weitere Personen in kritischen Zuständen, darunter ein 29-Jähriger.

Fast alle Patienten waren über 60 Jahre alt. Es gab nur einen
Patieneten zwischen 40 und 50 und zwei zwischen 20 und 30.

Die Frage ist nun, ist das etwas Außergewöhnliches oder ganz normal?

Wenn ich mich richtig entsinne an das, was ich vor einiger Zeit über
Seuchen im römischen Reich vor 1500 Jahren gelesen habe, dann ist es
ganz normal. Im Winter starben ältere Leute immer dann vermehrt, wenn
eine bestehende Seuche wieder aufflammte.

Unser Bild von sterbenden Menschen, die nach drei Tagen umkippen
während einer Epidemie, trifft lediglich auf ganz starke Seuchen wie
Pest, Pocken, etc. in vormedizinischen Zeiten zu.

Bei der Gelegenheit meine Meiniung zur sogenannten Herdenimmunität,
die erreicht werden soll.

Nun, trotz jahrtausendelangen Seuchengeschichten sterben immer noch
Menschen an Malaria und die Pocken wurden nicht durch Herdenimmunität
besiegt sondern durch Schutzimpfungen. Ähnliches gilt für Syphilis und
HIV.

Aber vielleicht täusche ich mich auch und die typischen Sühneprediger
und ansonsten Weltuntergangüberzeugten haben recht.
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