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Peter Lentzy (21.05.2020, 11:22)
Einen schönen Feiertag in die NG,
Frage ist ob das Hibernate das Arbeiten zwischen Starten und Shutdown
des PC abbremst oder nicht. Ich habe zum Win10 keine Ahnung dazu,
früher beim Win7 war wohl das Abschalten besser. Und jetzt?
Vielen Dank für Tipps.
Gruß von Peter
Takvorian (21.05.2020, 11:30)
Peter Lentzy schrieb:

> Frage ist ob das Hibernate das Arbeiten zwischen Starten und Shutdown
> des PC abbremst oder nicht. Ich habe zum Win10 keine Ahnung dazu,
> früher beim Win7 war wohl das Abschalten besser. Und jetzt?
> Vielen Dank für Tipps.


Aufwachen aus dem Ruhezustand beschleunigt üblicherweise. Das System ist
schneller arbeitsbereit als bei sauberem Neustart. Auch normale Kaltstarts
sind ja nichts anderes als Aufwachen der Systemsitzung aus dem Ruhezustand,
sofern der hirnrissige Schnellstart aktiviert ist.
Claus Reibenstein (21.05.2020, 16:46)
Peter Lentzy schrieb am 21.05.2020 um 11:22:

> Frage ist ob das Hibernate das Arbeiten zwischen Starten und Shutdown
> des PC abbremst oder nicht.


Frage wofür? Für mich ist und war das nie die Frage.

Es gibt etliche Argumente für Hibernate, aber auch etliche für "echten"
Shutdown und Kaltstart. Je nachdem, was man erreichen will, hat sowohl
das Eine als auch das Andere seine Berechtigung.

Bei mir kommt je nach Situation beides zum Einsatz.

Gruß
Claus
Arno Welzel (22.05.2020, 18:23)
Peter Lentzy:

> Einen schönen Feiertag in die NG,
> Frage ist ob das Hibernate das Arbeiten zwischen Starten und Shutdown
> des PC abbremst oder nicht. Ich habe zum Win10 keine Ahnung dazu,


Nein, *während* des Arbeitens ist es egal, ob man Hibernat aktiviert hat
oder nicht.

> früher beim Win7 war wohl das Abschalten besser. Und jetzt?


So wie es für Dich passt. Hibernate macht mit wackeligen Treibern nach
wie vor Probleme, wenn man Pech hat.
Peter Lentzy (23.05.2020, 10:00)
Vielen Dank für Eure Antworten. da es beim Arbeiten also egal ist,
mache ich es auf OFF. Einen schönen Sonnabend noch Euch allen und
Thüssi aus Thüringen von Peter
Peter Lentzy (23.05.2020, 10:02)
Peter Lentzy hatte dann diese Idee :
Takvorian (23.05.2020, 13:32)
Peter Lentzy schrieb:

> Vielen Dank für Eure Antworten. da es beim Arbeiten also egal ist,
> mache ich es auf OFF.


Beim Arbeiten kann der Ruhezustand weder stören noch nützen.
Das war auch bei Win 7 nicht anders - logischerweise. Ihn abzuschalten
bringt auch eher gar nichts, denn gelegentlich ist er schon hilfreich.
Shinji Ikari (23.05.2020, 19:09)
Guten Tag

Takvorian <tak-us> schrieb

>> Vielen Dank für Eure Antworten. da es beim Arbeiten also egal ist,
>> mache ich es auf OFF.

>Beim Arbeiten kann der Ruhezustand weder stören noch nützen.


Hierzu eine kleine Info:
Ich habe Systeme mit viel Arbeitsspeicher, die nur eine sehr kleine
Partition fuer Windows haben.
Es war zwar ausreichend Platz fuer das OS (mit pagefile + swapfile),
einige Software und die hibernate.sys (in groesse des
Arbeitsspeichers), aber darueber hinaus passte nicht mehr viel.
Tja, Windows hat dann aber gemeint doch mehr virtuellen
Arbeitsspeicher nutzen zu wollen und diesen eigenstaendig vergroessert
bis es eben nicht mehr alles auf die Partition passte und Windows
verlagerte den virt. Speicher dann auf einen anderen Datentraeger.
Dort fehlte mir der Platz aber, weshalb es mir auffiel.
Da der PC sowieso nicht in den Ruhemodus gehen soll, habe ich diesen
abgeschaltet, dadurch Platz gewonnen, den virt. Arbeitsspeicher wieder
zurueck verlagert und auf nur dem 'Laufwerk' erlaubt.
Somit kan ich sagen, dass die ermoeglichung des Ruhezustandes bei
Windows (und dadurch die hibernate.sys) auch beim Arbeiten stoeren
kann.
Takvorian (24.05.2020, 00:49)
Shinji Ikari schrieb:

> Somit kan ich sagen, dass die ermoeglichung des Ruhezustandes bei
> Windows (und dadurch die hibernate.sys)


hiberfil.sys

> auch beim Arbeiten stoeren kann.


Wenn der User die Größe der Disks und Volumes zu knapp dimensioniert hat,
wirkt sich das natürlich früher oder später sehr störend aus. Das ist dann
aber PEBCAK und nicht die Schuld des Ruhezustandes. Die Deaktivierung von
Hiberfil.sys wird da auch nur kurzfristig ein wenig Luft verschaffen.

Die Verlagerung der Auslagerungsdatei auf eine andere größere Disk (3 TB)
habe ich auch schon erlebt, obwohl auf C: noch ca. 100 GB frei waren. Zudem
war die andere Disk langsamer als die C-Disk. Diesen Sabotage-Versuch habe
ich Windows sofort wieder ausgetrieben und es erfolgte kein weiterer Angriff
dieser Art.
Shinji Ikari (24.05.2020, 04:50)
Guten Tag

Takvorian <tak-us> schrieb

>> Somit kan ich sagen, dass die ermoeglichung des Ruhezustandes bei
>> Windows (und dadurch die hibernate.sys)

>hiberfil.sys


Stimmt. Da sie bei mir nicht mehr drauf ist, konnte ich nicht den
genauen namen nachsehen.

>> auch beim Arbeiten stoeren kann.

>Wenn der User die Größe der Disks und Volumes zu knapp dimensioniert hat,
>wirkt sich das natürlich früher oder später sehr störend aus.


Naja, bisher war dort Win7 drauf und das hatte beiweitem weniger Platz
verschwendet. Meiner Erinnerung nach, war dort keien swapfile.sys zu
finden, die Platz frisst. Aber Win10 schluckt irgendwie mehr Platz.
Und da der PC sowieso nicht in den Ruhezustand geht hat die
Abschaltung des Ruhezustandes den Platz geschaffen, der benoetigt
wurde.

>Das ist dann
>aber PEBCAK und nicht die Schuld des Ruhezustandes.


Vielleicht kam es falsch herueber: ich schrieb und meinte nicht,d ass
der erwaehnte Fall Schuld des Ruhezustandes war, aber der Ruhezustand
den Platz verschwendet hat, der sinnvoller fuer den normalen
Arbeitsbetrieb genutzt werden kann und somit er die Arbeit beeinflusst
hat.
Das war als Info zu der Aussage "Beim Arbeiten kann der Ruhezustand
weder stören noch nützen." gedacht. IMHO kann er beim Arbeiten
beeinflussen.

>Die Deaktivierung von
>Hiberfil.sys wird da auch nur kurzfristig ein wenig Luft verschaffen.


Die rund 64GB Platz haben sehr viel Luft geschaffen.

>Die Verlagerung der Auslagerungsdatei auf eine andere größere Disk (3 TB)
>habe ich auch schon erlebt, obwohl auf C: noch ca. 100 GB frei waren.


Durch die Festlegung auf C: hoffe ich dem entgegengewirkt zu haben.
Peter Lentzy (24.05.2020, 12:18)
Hallo auf ein Sonntagswort: Vielen Dank für die
Speicherplatzproblematik. Bei einem 16-GB-Tablett lässt die
Speicherfreimachung dieses noch eine Zeitlang laufen... Danke für die
Anmerkungen zum powercfg. Gruß von Peter
Takvorian (24.05.2020, 13:05)
Shinji Ikari schrieb:

> Naja, bisher war dort Win7 drauf und das hatte beiweitem weniger Platz
> verschwendet. Meiner Erinnerung nach, war dort keien swapfile.sys zu
> finden, die Platz frisst. Aber Win10 schluckt irgendwie mehr Platz.
> Und da der PC sowieso nicht in den Ruhezustand geht hat die
> Abschaltung des Ruhezustandes den Platz geschaffen, der benoetigt
> wurde.


Wobei ich mir halt kaum vorstellen kann, dass man nicht gelegentlich in die
Situation kommt, einen bestimmten Arbeitsstand lieber kurz schlafen legen zu
wollen als alles zu beenden und nach Rückkehr umständlich neu aufbauen zu
müssen. STR (Suspend to RAM) wäre mir zu gefährlich, also STD.

> Vielleicht kam es falsch herueber: ich schrieb und meinte nicht,d ass
> der erwaehnte Fall Schuld des Ruhezustandes war, aber der Ruhezustand
> den Platz verschwendet hat, der sinnvoller fuer den normalen
> Arbeitsbetrieb genutzt werden kann und somit er die Arbeit beeinflusst
> hat.


Das meinte ich ja: wenn man der Meinung ist, dass der Ruhezustand *Platz
verschwendet* und versuchen muss, an allen möglichen Stellen Platz zu
schinden, dann hat man die Disk zu klein bemessen. Ein Volume sollte so groß
sein, dass dieser Gedanke niemals aufkommen kann. Sollte er trotzdem eines
Tages auftreten, hieße das, eine größere Disk anzuschaffen, statt sinnvolle
Funktionen zu löschen. Vor allem sollte man Schrott meiden, der schon im
Verkaufsraum laut "Kauf mich nicht!" schreit:

> Das war als Info zu der Aussage "Beim Arbeiten kann der Ruhezustand
> weder stören noch nützen." gedacht. IMHO kann er beim Arbeiten
> beeinflussen.
>>Die Deaktivierung von
>>Hiberfil.sys wird da auch nur kurzfristig ein wenig Luft verschaffen.


> Die rund 64GB Platz haben sehr viel Luft geschaffen.


Bei 32 GB RAM ist Hiberfil.sys in Win 10 etwa 13 GB groß, mehr RAM haben nur
sehr wenige User eingebaut. Bei 64 GB RAM wäre die Datei etwa 26 GB groß.
Zudem kann man die Größe nach Belieben einstellen.
Pagefile.sys ist bei 32 GB RAM ca. 5 GB groß und das UWP-Pagefile
(swapfile.sys) spielt mit nur 16 MB eh keine Rolle.

>>Die Verlagerung der Auslagerungsdatei auf eine andere größere Disk (3 TB)
>>habe ich auch schon erlebt, obwohl auf C: noch ca. 100 GB frei waren.

> Durch die Festlegung auf C: hoffe ich dem entgegengewirkt zu haben.


Das sollte helfen. ;-)
Takvorian (24.05.2020, 13:07)
Peter Lentzy schrieb:

> Bei einem 16-GB-Tablett lässt die
> Speicherfreimachung dieses noch eine Zeitlang laufen


Möglich - und zwar für die Zeit, die man benötigt, den Schrott durch ein
vernünftiges Gerät zu ersetzen. <eg>
Shinji Ikari (24.05.2020, 15:50)
Guten Tag

Takvorian <tak-us> schrieb

>Wobei ich mir halt kaum vorstellen kann, dass man nicht gelegentlich in die
>Situation kommt, einen bestimmten Arbeitsstand lieber kurz schlafen legen zu
>wollen als alles zu beenden und nach Rückkehr umständlich neu aufbauen zu
>müssen. STR (Suspend to RAM) wäre mir zu gefährlich, also STD.


Die erwaehten PC werden nicht schlafen gelegt, sie laufen durch.
Der Ruhemodus ist dort wirklich absolut unnoetig und im Zusammenhang
mit den Raidkontrollern auch eher Datenschaedigend.

>Das meinte ich ja: wenn man der Meinung ist, dass der Ruhezustand *Platz
>verschwendet* und versuchen muss, an allen möglichen Stellen Platz zu
>schinden, dann hat man die Disk zu klein bemessen.


Keien Sorge. Die fraglichen Systeme haben ueber den Dicken Daumen so
rund 300TB Speicherkapazitaet. Der Platz ist da, nur wurde er eben
durch die Verlagerung leider an der Stelle zu sehr negativ beeinflusst
an der er eben im Arbeitsbetrieb fuer etwas anderes gebraucht wurde.
Und ohne die verschwendeten 64GB fuer den unnoetigen Ruhezustand
reicht alles wunderbar (wobei der eine OC bis gestern eien
Kapazitaetserweitrung um 8TB bekommen hat und ein anderer
voraussichtlich heute die Erweiterung um 14 weitere TB abschliessen
wird.
Wenn die durch sind, werden die Systeme mal kurz abgeschaltet, weil
ich im Rahmen der Erweiterung Hardwareproblem gefunden habe, dem ich
auf den Grund gehen muss. Vermutlich/Hoffentlich nur ein defektes
SASKabel.

>Ein Volume sollte so groß
>sein, dass dieser Gedanke niemals aufkommen kann.


Ein Volumen sollte so gross sein, dass es fuer dei angedachte Belegung
reicht und etwas Luft hat.
Aber dass dann unnoetige 64GB zusaetzlich verschwendet werden, ist
nicht erforderlich.

>Sollte er trotzdem eines
>Tages auftreten, hieße das, eine größere Disk anzuschaffen, statt sinnvolle
>Funktionen zu löschen.


Welchen Sinn hat der Ruhezustand bei einem 24/7 laufenden System mit
Fernzugriffen und VM?

>Bei 32 GB RAM ist Hiberfil.sys in Win 10 etwa 13 GB groß,


Tja, die Systeme sind dahingehend mit etwas mehr RAM ausgestattet.

>mehr RAM haben nur
>sehr wenige User eingebaut.


Klar, ich schrieb ja auch nicht, dass der Fall bei jedem User
aufgtritt, sondern, dass ich solche Systeme nutze.
Ich wollte eben nur die als absolut formulierte Aussage "Beim Arbeiten
kann der Ruhezustand weder stören noch nützen." mit selbst erlebten
Beispiel auf 2 Systemen ins rechte Licht ruecken.
Takvorian (25.05.2020, 14:57)
Shinji Ikari schrieb:

> Die erwaehten PC werden nicht schlafen gelegt, sie laufen durch.
> Der Ruhemodus ist dort wirklich absolut unnoetig und im Zusammenhang
> mit den Raidkontrollern auch eher Datenschaedigend.


OK, bei Dauerbetrieb gibt's natürlich keine Ruhepausen und somit ist eine
Ruhezustands-Datei hyperfluid, man deaktiviert sie also gleich bei
Einrichtung des Systems. Damit werden alle weiteren Punkte gegenstandslos.
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