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Wahrheitsuche (02.09.2012, 14:33)
"Schwarzarbeit und hinterzogene Steuern kosten Deutschland in diesem Jahr
wohl 65 Milliarden Euro. Würde das Geld ordentlich versteuert, könnte die
deutsche Wirtschaft um weitere 3,75 Prozent wachsen."


.... (05.09.2012, 19:57)
"Wahrheitsuche" <wahrheitsuchend> schrieb in news:k1vjnj$hd5$1
@online.de:

> "Schwarzarbeit und hinterzogene Steuern kosten Deutschland in diesem Jahr
> wohl 65 Milliarden Euro. Würde das Geld ordentlich versteuert, könnte die
> deutsche Wirtschaft um weitere 3,75 Prozent wachsen."
>
>

Nicht beweisbare Hirngespinste!
Benno Hartwig (06.09.2012, 13:29)
"...." <a> schrieb

>> "Schwarzarbeit und hinterzogene Steuern kosten Deutschland in diesem Jahr
>> wohl 65 Milliarden Euro. Würde das Geld ordentlich versteuert, könnte die
>> deutsche Wirtschaft um weitere 3,75 Prozent wachsen."


> Nicht beweisbare Hirngespinste!


'Hirngespinst' ist ein viel zu billiger Versuch, diese
tatsächlich existierende Problematik zu verniedlichen.
Welchen Steuerverlust vermutest du, könntest du beweisen?

Benno
.... (06.09.2012, 21:34)
"Benno Hartwig" <benno.hartwig> schrieb in
news:k2a1e0$9o9$1:

> "...." <a> schrieb
> 'Hirngespinst' ist ein viel zu billiger Versuch, diese
> tatsächlich existierende Problematik zu verniedlichen.

Eine Problematik existiert dann wenn ihre Existenz bewiesen ist.
Eine Vermutung ist noch keine Problematik.
> Welchen Steuerverlust vermutest du, könntest du beweisen?

Jener welcher erwiesen ist und nicht blos vermutet.
Jens Müller (07.09.2012, 07:18)
Am 07.09.2012 07:42, schrieb Horst-D.Winzler:
> Wenn du Schwarzarbeit ankreidest, dann mußt du dir die Frage gefallen
> lassen, warum nur Arbeit aber nicht Kapitaleinkünfte mit Sozialabgaben
> belastet werden?


Wen würde man damit denn überhaupt noch treffen?

Wer nennenswert Kapitalerträge hat, verdient oft auch nicht ganz
schlecht, ist also in KV und PV über der Beitragsbemessungsgrenze.

Kapitalerträge der AV zu unterwerfen, wäre dann doch etwas zu
widersinnig. Und RV wäre ebenfalls zweifelhaft. Der Vorsorgezweck ist ja
schon damit erfüllt, dass das Kapital da ist.

Gruß Jens
Horst-D.Winzler (07.09.2012, 07:42)
Am 02.09.2012 14:33, schrieb Wahrheitsuche:
> "Schwarzarbeit und hinterzogene Steuern kosten Deutschland in diesem Jahr
> wohl 65 Milliarden Euro. W?rde das Geld ordentlich versteuert, k?nnte die
> deutsche Wirtschaft um weitere 3,75 Prozent wachsen."
>
>


Das ist nur die halbe Wahrheit, denn wenn Handwerker schwarz Arbeiten,
kaufen sie Material. Für dieses Material bekommt der Staat ja Steuern.

Wenn du Schwarzarbeit ankreidest, dann mußt du dir die Frage gefallen
lassen, warum nur Arbeit aber nicht Kapitaleinkünfte mit Sozialabgaben
belastet werden?
Horst-D.Winzler (07.09.2012, 09:53)
Am 07.09.2012 07:18, schrieb Jens Müller:
> Am 07.09.2012 07:42, schrieb Horst-D.Winzler:
>> Wenn du Schwarzarbeit ankreidest, dann mußt du dir die Frage gefallen
>> lassen, warum nur Arbeit aber nicht Kapitaleinkünfte mit Sozialabgaben
>> belastet werden?

> Wen würde man damit denn überhaupt noch treffen?


zB würde die Arbeit billiger. Handwerkerkosten würden sinken. Das wäre
eine Maßnahme gegen Schwarzarbeit. Denn viele Deutsche können sich
Handwerker nicht mehr leisten. Nicht umsonst sind Baumärkte so beliebt.

> Wer nennenswert Kapitalerträge hat, verdient oft auch nicht ganz
> schlecht, ist also in KV und PV über der Beitragsbemessungsgrenze.


Bemessungsgrenzen, das zu dem Thema die Starken schultern solidarisch
die Last der Schwachen.
Durch Bemessungegrenzen werden Normalverdiener voll belastet während
Vielverdiener immer mehr Netto vom Brutto haben. Also das was die FDP
propagiert.

> Kapitalerträge der AV zu unterwerfen, wäre dann doch etwas zu
> widersinnig. Und RV wäre ebenfalls zweifelhaft. Der Vorsorgezweck ist ja
> schon damit erfüllt, dass das Kapital da ist.
> Gruß Jens


Kapital als Selbstzweck, oder wie ist das zu verstehen? Wir haben
derzeit ja gerade Probleme wg, zu viel Kapital am Markt. Kapital das
nicht mehr sinnvoll investiert werden kann, ist das Kapital mit dem zB
Hedgefonds Firmen zerlegen und Arbeitsplätze zerstören.
Benno Hartwig (07.09.2012, 10:50)
"...." <a> schrieb

>> 'Hirngespinst' ist ein viel zu billiger Versuch, diese
>> tatsächlich existierende Problematik zu verniedlichen.

> Eine Problematik existiert dann wenn ihre Existenz bewiesen ist.
> Eine Vermutung ist noch keine Problematik.
>> Welchen Steuerverlust vermutest du, könntest du beweisen?

> Jener welcher erwiesen ist und nicht blos vermutet.


Manno, was du da so schreibst, geht ja nicht mal als 'blabla' durch.
Das ist ja gar nichts. :-(
Benno
klaussen (07.09.2012, 15:53)
On Sun, 2 Sep 2012 14:33:57 +0200, "Wahrheitsuche"
<wahrheitsuchend> wrote:

>"Schwarzarbeit und hinterzogene Steuern kosten Deutschland in diesem Jahr
>wohl 65 Milliarden Euro. Würde das Geld ordentlich versteuert, könnte die
>deutsche Wirtschaft um weitere 3,75 Prozent wachsen."


Es gibt viele Arbeiten die mangels Geld garnicht gemacht werden.
Wenn das jetzt jemand billiger macht, fliesst Geld d.h. es wird
Material gekauft und der Arbeiter hortet das Geld nicht im Ausland,
sondern gibt es wieder aus.
Durch Schwarzarbeit wird Geld in einem Kreislauf bewegt was ohne
Schwarzarbeit nicht möglich wäre.
Paul

Mitglied in Mösels Killfile
.... (08.09.2012, 05:29)
"Benno Hartwig" <benno.hartwig> schrieb in news:k2ccg0$upi$1
@news01.versatel.de:

> "...." <a> schrieb
> Manno, was du da so schreibst, geht ja nicht mal als 'blabla' durch.

Na das will ich doch hoffen, dass es nicht als blabla durchgeht.
Du hingegen erzählst blos Dummsaich von einer existierenden Problematik
indem du einfach die Presse nachäffst wie ein Affe, ohne in der Lage zu
sein für deine 'existierenenden Problematik' einen Beweis zu nennen.
> Das ist ja gar nichts. :-(

Das ist wirklich gar nichts, so zu sagen weniger als die Hälfte von
nichts, 0/2 = 0,0nichts.
.... (08.09.2012, 05:52)
klaussen <p-klaussen> schrieb in
news:mquj485a4078jtvq1ar0geehotr9l38kjh:

> On Sun, 2 Sep 2012 14:33:57 +0200, "Wahrheitsuche"
> <wahrheitsuchend> wrote:
>> "Schwarzarbeit und hinterzogene Steuern kosten Deutschland in diesem
>> Jahr wohl 65 Milliarden Euro. Würde das Geld ordentlich versteuert,
>> könnte die deutsche Wirtschaft um weitere 3,75 Prozent wachsen."

Politpropagandablödsinn! Was für eine Wirtschaftslehre soll das sein,
wobei das Bruttoinlandsprodukt dann wächst wenn der Staat mehr Steuern
einnimmt?
> Es gibt viele Arbeiten die mangels Geld garnicht gemacht werden. Wenn
> das jetzt jemand billiger macht, fliesst Geld d.h. es wird Material
> gekauft und der Arbeiter hortet das Geld nicht im Ausland, sondern
> gibt es wieder aus.

Tja aber so ein AN ist scheisse, der lässt sich ja nicht einmal ausbeuten
vom 'Staat'. Steuergelder für betrügerische Bänker, Steuergelder für
Krieg, Steuergelder für Reichenförderung, wo soll das alles herkommen
wenn der arbeitende sich nicht mehr bescheissen lässt? So kann eine
'Demokratie' ja nicht funktionieren. Wo käme die 'Demokratie' denn hin
wenn es keine Studiengebühren, hohe Steuern, mikrige Renten gäbe.
Der Arbeiter muss sich schon bescheissen lassen, damit die 'Demokratie'
funktioniert.
> Durch Schwarzarbeit wird Geld in einem Kreislauf
> bewegt was ohne Schwarzarbeit nicht möglich wäre.

Ja schon, aber dann müssten Politiker ja arbeiten gehen anstatt
dummzulabbern, um Geld zu bekommen.
Worker (08.09.2012, 06:13)
=?UTF-8?B?SmVucyBNw7xsbGVy?= <usenet-03-2009> schrieb in
news:aatecmF4k4U1:

> Am 07.09.2012 07:42, schrieb Horst-D.Winzler:
>> Wenn du Schwarzarbeit ankreidest, dann musst du dir die Frage
>> gefallen lassen, warum nur Arbeit aber nicht Kapitaleinkuenfte mit
>> Sozialabgaben belastet werden?

Kapitaleinkünfte können daher auch keine 'Schwarzarbeit' verrichten, denn
sie sind ja zu Sozialabgaben nicht verpflichtet.
> Wen wuerde man damit denn ueberhaupt noch treffen? Treffen? Wieso, sind wir im Krieg?
> Wer nennenswert Kapitalertraege hat, verdient oft auch nicht ganz
> schlecht, ist also in KV und PV ueber der Beitragsbemessungsgrenze. Aber doch nur weil die Gesetze so gemacht sind.
> Kapitalertraege der AV zu unterwerfen, waere dann doch etwas zu
> widersinnig.

Das wäre nicht widersinnig sondern nur folgerichtig eine Pflicht des
Staates. Leider konntest du das nicht verargumentieren warum dem so sein
sollte.
Sozialleistungen in diesem Staate beruhen nicht auf angesparten Geldern
sondern sind anteilig vom Brutosozialprodukt zu entrichten. Warum dann
einige Spekulanten und Reiche ausgenommen sein sollen, kann niemand
folgerichtig erklären.
> Und RV wäre ebenfalls zweifelhaft. Der Vorsorgezweck ist
> ja schon damit erfuellt, dass das Kapital da ist.

Eben nicht. Der 'Vorsorgezweck' ist eine gemeinschaftliche Sozialaufgabe
des Staates, folgerichtig müssen sich auch alle Bürger anteilig daran
beteiligen. Das ist die Verfassungsrechtliche Ordnung dieses Staates. Jene
die es haben sorgen selber vor und jene die es nicht haben sollen gucken wo
sie bleiben? So funktioniert lt. GG 'Vorsorgezweck' als gemeinsame
staatliche Pflicht nicht.
Es müsste sich daher mal der Verfassungsschutz um solche
verfassungsfeindliche Gesinnungen und Aktivitäten dieser
verfassungsfeindlichen Elemente kümmern, anstatt ersten demokratisch
gewählte linke Parteien in diesem Lande zu verfolgen und zweitens
Naziterroristen bei der Ausübung ihrer Verbrechen zu unterstützen.
Jens Müller (08.09.2012, 13:46)
Am 08.09.2012 06:13, schrieb Worker:
>> Kapitalertraege der AV zu unterwerfen, waere dann doch etwas zu
>> >widersinnig.

> Das wäre nicht widersinnig sondern nur folgerichtig eine Pflicht des
> Staates. Leider konntest du das nicht verargumentieren warum dem so sein
> sollte.


Das ist ja auch offensichtlich.

Kapitalerträge fallen bei Arbeitslosigkeit nicht weg. Also braucht man
sie auch nicht bei der Bemessung des Arbeitslosengeldes zu
berücksichtigen. Also darf man sie auch nicht der Beitragspflicht zur
Arbeitslosigkeitsversicherung unterwerfen.

Gruß Jens
Jens Müller (08.09.2012, 18:06)
Am 08.09.2012 18:42, schrieb Horst-D.Winzler:
> Am 08.09.2012 13:46, schrieb Jens Müller:
> Sozialabgaben sind Solidarbeiträge entsprechend der Leistungsfähigkeit
> des Einzelnen.
> Und es ist nicht einsehbar das die nur auf unselbstständiger Arbeit
> liegen. Wir leben schließlich in einer Volkswirtschaft.


Also AV-Pflicht für Selbständige?

> Denn ohne Arbeit von Menschen gibt es auch keine Kapitalerträgen.
> Erträge aus Kapital fallen nicht vom Himmel.


Dann kriege ich also künftig bei sinkenden Zinsen Teilarbeitslosengeld?
Genial!

Gruß Jens
Peter Kiederich (08.09.2012, 18:26)
Am 08.09.2012 13:46, schrieb Jens Müller:
> Am 08.09.2012 06:13, schrieb Worker:
>>> Kapitalertraege der AV zu unterwerfen, waere dann doch etwas zu
>>> >widersinnig. wiso sollen Einkünfte nicht alle unter der AV sein ?


These : Erstens könnten die Beiträge gesenkt werden und der
demagrafische Faktor aus der Renteversicherung verschwinden 15,5 % und
steigend bis 2030.
Damit wäre auch eine Rente zu machen die das Existensminumum sichert
ohne eine Grundsicherung nach dem SGB XII.

>> Das wäre nicht widersinnig sondern nur folgerichtig eine Pflicht des
>> Staates. Leider konntest du das nicht verargumentieren warum dem so sein
>> sollte.

> Das ist ja auch offensichtlich.


Die er seit ca. 40 Jahren mangelhaft ausfüllt im Rentenbereich. Seit
1970 wissen Politiker das die Rente zu reformieren ist.
Vor allen unter dem dauer Kanzler Kohl war das zu spüren. No Reformen
une Less Fair Politik genauso wie heute bei Bundes MUTTI Merkel.

> Kapitalerträge fallen bei Arbeitslosigkeit nicht weg. Also braucht man
> sie auch nicht bei der Bemessung des Arbeitslosengeldes zu
> berücksichtigen. Also darf man sie auch nicht der Beitragspflicht zur
> Arbeitslosigkeitsversicherung unterwerfen.

Das stimmt für Bezieher der Grundsicherung nach SGB??. aber nicht für
Leistungen nach dem SGB X?? Ertägen aus dem Freibetragt (2600 Euro).

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